Masernvirus vor Gericht

4. Autokauf-Analogie zur Masern-Virus-Beweisführung von Gutachter und Gericht

Man schließt bei einem Autohändler einen Kaufvertrag über den Kauf eines Mercedes ab. Dort sind sieben Bedingungen aufgelistet: Es muß ein Mercedes sein, es muß ein bestimmtes Modell sein, es soll die Farbe Elfenbein-Weiß haben, es sollen 4 Leichtmetall-Felgen angebracht, es soll ein bestimmtes Radio eingebaut sein usw.

Dann wird aber kein weißer Mercedes geliefert, sondern sechs rote Fahrräder ohne Radio. Der Käufer wird vom Gericht verurteilt, den Kaufpreis zu zahlen, der Kaufvertrag sei gültig. Es seien sechs Verkehrsmittel geliefert worden, ein Mercedes sei ein Verkehrsmittel, ein Fahrrad auch. Fachbücher über Mercedes-Automobile seien hierbei nicht anzuwenden, denn Fahrräder dienten der Fortbewegung wie ein Mercedes. Das Gericht ist auch davon überzeugt, daß die rote Farbe die Bedingungen erfüllt, denn Farben sind nun einmal relativ und von der Ausleuchtung abhängig. Auch die Radio-Bedingung sei erfüllt, denn ein Gutachter hat das Gericht davon überzeugt, daß Radiowellen in der gesamten Außenwelt anzutreffen sind und auch Wände durchdringen. Das Kaufkriterium Radio ist darum als erfüllt anzusehen, denn Radio ist praktisch überall.

Würde man da nicht glauben, man sei in der Klapsmühle? Das haben viele der Prozeßbeobachter, darunter qualifizierte Zuhörer, die in der Lage sind, inhaltlich zu folgen, auch gedacht.

Man kann froh sein, daß das Gericht nur zur Auszahlung der Preisgeldes von 100.000 Euro verurteilt hat und nicht zu 1.000.000 Euro, weil die Zahl Null praktisch keine Bedeutung hat, denn wenn man 100.000 Euro noch eine Null hinzufügt, ändert sich die Summe ja nicht, denn Null ist eben Null. Nach dieser Logik wäre also auch eine Verurteilung von 1.000.000 Euro möglich gewesen. Da hätten dann sogar die Masernviren gelacht.


5. Falschaussagen des Gutachters

Zudem beschuldigt Dr. Lanka in der Ausgabe WissenschafftPlus 1/2016 den Gutachter, bei seiner Gerichtssaussage am 12.03.15 mehrfach Falschaussagen getätigt zu haben:

“Prof. Dr. Dr. Podbielski, Universität Rostock tätigte mehrfach leicht erkennbare Falschaussagen.”

WissenschafftPlus Nr. 1/2016, S. 33, Bildlegende.

“Weil Enders für die Etablierung der Methode der vermeintlichen Vermehrung  von Viren den  Nobelpreis des Jahres 1954 erhalten hat, zweifelt bis heute keiner der Masern-Forscher diese  Technik an, außer die Autoren der Publikation Nr. 2 des Verfahrens (Bech & Magnus, 1958). Die begründete Widerlegung der vermeintlichen Enders’schen Masern-Virus-Nachweis-und  Vermeh-rungstechnik durch die Autoren der Publikation Nr. 2 unterdrückt der Gutachter pflichtwidrig in seinem Gutachten vom 17.11.2014.

Beweis: Aussage der Autoren Bech & Magnus 1958 auf Seite 13, 13. Zeile der Diskussion, in der Publikation Nr. 2 des Verfahrens, dass die Methode zum Nachweis und der Vermehrung des Masern-Virus nicht geeignet ist, da die Zellen auch ohne Infektion exakt genauso sterben wie nach einer vermeintlichen Infektion (dem Gericht bereits vorliegend), Gutachten vom 17.11.2014 (dem Gericht bereits vorliegend), Stellungnahme vom 02.02.2015 (dem Gericht bereits vorliegend), Einholung eines gerichtlichen Sachverständigengutachtens.

Der Gutachter erwähnt in seinen Ausführungen die für die Existenzbehauptungen von Viren relevante Übersichtsarbeit von Prof. Karlheinz Lüdtke vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte zur Frühgeschichte der Virologie, Sonderdruck 125, 89 Seiten, 1999. Entweder kennt er diese maßgebliche Publikation nicht, die er als Fachmann auf diesem Gebiet aber kennen muss, oder er unterdrückt diese Information. Darin wird aufgezeigt, dass bis 1953 jedem Virologen und der Wissenschaftsgemeinschaft klar und bekannt war, dass alle Bestandteile, die bis dato als Bestandteile von Viren gedeutet wurden, sich durch Kontrollversuche als Bestandteile von abgestorbenen Geweben und Zellen entpuppten.

 

Beweis: Prof. Karlheinz Lüdtke, Max Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Früh- geschichte der Virologie, Sonderdruck 125, 89 Seiten, 1999. i. K. (A 2), Einholung eines gerichtlichen Sachverständigengutachtens.

Auch heute noch nehmen viele Forscher die wissenschaftlich bewiesene Existenz des Masern-Virus an, wenn sie Zellen im Reagenzglas für die vermeintliche Vermehrung des  Masern-Virus entsprechend dem bis heute gültigen Protokoll von Enders aus dem Jahr 1954 anwenden. Sie tun das, weil sie die für die Wissenschaftlichkeit konstitutiven Kontrollversuche nicht durchgeführt haben und nicht durchführen, die seit der Positivismus-Debatte in den 70igern eine Selbstverständlichkeit und seit 1998 zwingend vorgeschrieben sind, nachweislich des gesamten Schrifttums hierzu.”

– Quelle: Dr. Lanka in: WissenschafftPlus Nr. 1/2016, SS. 32-33.


Stellungnahmen von Dr. Stefan Lanka

– “Der Prozeß – Wetten, daß es das behauptete Masern-Virus nicht gibt? Abdruck des Preisausschreibens vom 24.11.2011”, in: WissenschafftPlus 3+4/2014, SS. 6-13.

– “Virus vor Gericht. Warum es krankmachende Viren nicht gibt. Warum Menschen an sie glauben und impfen. Die tatsächlichen Ursachen der Krankheiten. Wie ein Prozess für Klarheit sorgen kann.”, in:
WissenschaftPlus 2/2015, SS. 6-19.

Stellungnahme vom 02.02.2015 , 58 S., zum Gutachten von Prof. Podbielski vom 17.11.2014, 36 S.

– Ribosomen-Bestätigung und Durchmesser Masernvirus, Email des RKI vom 24.01.2012.

– “Der Masern-Virus-Prozess wird immer spannender – Was in den sechs Publikationen steht”, in: WissenschafftPlus 3/2015, SS. 9-11.

– “Aufruf an Wissenschaftler und Studenten: Wer führt Kontrollexperimente durch?” , in: Newsletter vom 12.05.2015.

– “Der Masern-Virus-Prozess – Hintergründe und die Analyse des Urteils der ersten Instanz”, in: WissenschafftPlus 4/2015, SS. 6-19.

– Stellungnahme vom 02.11.2015 zu einer Spott-Veranstaltung des Materialistenorganisation GWUP.

– Masern-Virus-Prozeß: Stellungnahme, Teil I, in: WissenschafftPlus 1/2016, S. 36.


Erste qualifizierte wissenschaftsjournalistische Stellungnahme

Foto: Torsten Engelbrecht. Mit freundlicher Genehmigung.
Foto: Torsten Engelbrecht. Mit freundlicher Genehmigung.

Die überwiegend skandalöse Presse-Berichterstattung und das Verschweigen der Argumente der Impfkritik, die mindestens ebenso durchdacht sind wie die des Establishments, bleibt noch aufzuarbeiten.

Den ersten qualifizierten Pressebericht, der nicht einseitig das Pharmalied singt, war der Artikel des bekannten Viruswahn-Kritikers Torsten Engelbrecht vier Tage nach dieser Verhandlung am 16.03.2015.

Die Argumentation von Torsten Engelbrecht ist logisch, in sich schlüssig, sowie nachvollziehbar. Er legt den Finger in die Wunde und fragt zu Recht, wieso wesentliche Fragen offen und Widersprüche ungeklärt geblieben sind und weder vom Gericht, noch vom Gutachter beantwortet worden sind und den Mainstream-Medien ignoriert worden sind, obwohl genau dies zu den journalistischen Sorgfaltspflichten gehören würde.


Der erste Akademiker hat den Mut, Dr. Stefan Lanka zu bestätigen

Die mir erste bekannte wissenschaftliche Kritik am bisherigen Masernvirus-Prozeß kam am 01.11.2015 von dem klinischen Psycho­logen, Philo­sophen und Wissen­schafts­his­toriker Prof. Dr. Dr. Harald Walach, Professor für For­schungs­methodik komple­mentärer Medi­zin und Heil­kunde und Leiter des Instituts für trans­kulturelle Gesund­heits­wissens­chaften (IntraG) an der Europa-Uni Via­drina Frank­furt (Oder). In seinem Online-Tutorial Methodenlehre für Anfänger veröffentlichte er das Kapitel 17:  “Was ist eine „wissenschaftliche Tatsache“? Ein kleines Fallbeispiel: Der „Masernprozess“.

Aus erkenntnistheoretischer Sicht zeigt er den Mangel an wissenschaftlicher Methodik bei der Beweisführung der Pro-Virus-/Pro-Impfen-Seite auf und bestätigt damit den “Ketzer” Dr. Lanka in seiner Kritik an der Infektionstheorie, der Virustheorie, der Immuntheorie und der Impfschutztheorie und daraus folgend auch der Krebstheorie (weil der Gut-Böse-Kampf und die angebliche Metastasenbildung analog der Infektiontheorien Konzepte sind, die aufgrund der Fehlentwicklungen der Wissenschaftsbetrüger Louis Pasteur und Robert Koch entstanden sind). Dr. Lanka begrüßt diese erste öffentliche, mutige akademische Unterstützung wie folgt:

“Durch die Stellungnahme von Prof. Walach ist auch die Bedeutung der Veranstaltungen zum Masern-Virus, zu den Infektionstheorien, zur Fehlentwicklung der Medizin und zur tatsächlichen Biologie klar geworden. Die gleichen Fehlentwicklungen und Schwächen, die dazu geführt haben, dass Spezialisten und Öffentlichkeit an krankmachende Viren glauben, gelten für alle sog. krankmachenden Viren. Aus der Idee der Krankheitsgifte, lat. Virus, entwickelte sich das Krebskonzept, die Idee der Metastasen und zur Bekämpfung des vermeintlich Bösen, die Bestrahlung und Chemotherapie”, so Dr. Stefan Lanka, in: Newsletter von WissenschafftPlus vom 05.11.2015.


Es bleibt, das als Auftakt für die 2. Instanz vor dem OLG Stuttgart am 16.02.2016 nehmend, also elf Monate später, spannend! Ob die Wahrheit sich letztendlich durchsetzen wird oder ob das Kartenhaus an Lügen mit den krankmachenden Viren zum Einsturz gebracht werden kann. Wenn, dann nur, weil es solche mutigen Menschen wie Dr. Lanka gibt, die es wagen, gegen eine ganze Weltmacht (Pharma-Regierungen-Pentagon) anzutreten.

Die Zeitschriften WissenschafftPlus wie auch den impf-report kann ich als impfkritische Fachzeitschriften sehr empfehlen. Sie sind auch werbefrei und nicht gewinnorientiert, darum preiswert. Wer kann, sollte die Macher durch ein Abo den Rücken stärken und gleichzeitig diese wichtigen Infos weitertragen. Die Frage, ob die als krankmachend behaupteten Viren überhaupt jemals korrekt isoliert und beschrieben worden sind oder ob das nur behauptet wird ohne es tatsächlich zu sein, ist die Gretchen-Frage des Impfwahns!

Denn, wenn es so ist, wie der Gutachter vor Gericht aussagte, daß das Masernvirus zwar in keiner der sechs zum Beweis vorgelegten Arbeiten isoliert worden war, dies aber im Rahmen der Epigenetik 1997 (oder 1998, ich schreibe aus dem Gedächtnis) geschehen sei (was natürlich ebenfalls nicht belegt ist), und da man in Deutschland gegen Masern seit 1973 impft, dann würde das bedeuten, daß man 25 Jahre etwas impfte, was man nicht kannte, gegen etwas, das man ebenfalls nicht kannte.

Und wenn Dr. Lanka Recht hat und auch diese Angabe eine Falschaussage gewesen sein soll, dann würde das bedeuten, daß die Masernvirus-Isolation bis 2015 nicht erfolgte – und dann würde man seit 42 Jahren etwas impfen, was man nicht kennt, gegen etwas, das man ebenfalls nicht kennt! Cui bono?

Dieses Urteil war ein Fehlurteil, ein Scheinurteil, ein politisches Urteil. Grundsätze der Vernunft, der Rechtslehre und der Wissenschaftsregeln wurden mißachtet, um Dr. Lanka zu Unrecht verurteilen zu können. Wenn es in Deutschland noch Reste von Wissenschaft und wahrheitsliebender, unparteiischer Justiz gibt, dann muß dieses Urteil vom OLG Stuttgart aufgehoben werden.


Foto: Kopp Online. Mit freundlicher Genehmigung.
Foto: Kopp Online. Mit freundlicher Genehmigung.

Unerwartete Wende im Masernvirus-Prozess?

Das fragt Hans U. P. Tolzin, einer der ältesten gegenwärtigen Impfkritiker Deutschlands und Medizinjournalist, der seit 2004 den impf-report herausgibt:

“Am 16. Februar [2016] geht ein kurioses Gerichtsverfahren in Stuttgart in die zweite Runde. Verhandelt wird: Existiert das Masernvirus oder existiert es nicht? In erster Instanz war der rebellische Mikrobiologe Stefan Lanka dazu verurteilt worden, die von ihm ausgesetzten 100 000 Euro Belohnung an den Kläger zu zahlen, denn ein Gutachter konnte das Gericht von der Existenz des Masernvirus überzeugen. Die Mehrheit der »Virus-Gläubigen« konnte also erleichtert aufatmen. Doch für die zweite Instanz bahnt sich möglicherweise eine Wende an.”


13.10.2015: Die Berufungsverhandlung wurde verschoben

Zum zweiten Mal wurde der Termin für die Berufungsverhandlung im Masern-Virus-Prozess verschoben. In der Berufungsverhandlung geht es darum, ob es einen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz des Masern-Virus gibt (siehe Masern-Virus-Prozess).
Die Berufungsverhandlung war zuerst auf den 15.12.2015 anberaumt, dann auf den 26.1.2016 verlegt und ist nun auf Dienstag, den 16.2.2016 verschoben worden.

Die Berufungsverhandlung findet an diesem Tag um 15.00 Uhr, im Sitzungssaal 2.10, 2. OG des Oberlandesgerichts Stuttgart, in der Archivstraße 15 A/B in 70182 Stuttgart, statt.
Quelle: http://www.wissenschafftplus.de/cms/de/aktuelles


Hintergrund zur Beweisführung mit Ribosomen

Ribosomen bestehen aus Proteinen und Ribonukleinsäure (RNA). Gemäß offizieller Virus-Definition können Viren keine Ribosomen enthalten. Bei Simply Science liest es sich in dem Artikel “Was ist ein Virus?” vom 26.09.2014 (Abfragen am 06.11.2015 und 22.02.2016) so:

Foto: Simply Science.
Foto: Simply Science.

Auch bei Wikipedia heißt es (Abfrage am 22.02.2016) bestätigend:

Foto: FR.
Foto: FR.

Dem Landgericht Ravensburg reichte Dr. Stefan Lanka im Rahmen seiner Widerklage jedoch eine Auskunft ein von Deutschlands oberster Seuchenbehörde, dem Robert-Koch-Institut (RKI), wonach die strittigen Masernvirus aber “oftmals” genau diese Ribosomen enthalten. Dies steht in einer Email des RKI vom 24.01.2012 an einen anfragenden Bürger:

Foto: Dr. Stefan Lanka. Mit freundlicher Genehmigung.
Foto: Dr. Stefan Lanka. Mit freundlicher Genehmigung.

Dieses Beweis-Dokument veröffentlichte Dr. Lanka im Rahmen seines Online-Prozeß-Verlaufs am 26.03.2015.

In der Befragung des Gutachters Prof. Podbielski am 12.03.2015 ergab sich folgender Dialog mit dem Rechtsanwalt von Dr. Lanka, dem Richter und dem Gutachter – laut Stenographie-Bericht von Irmgard, mit freundlicher Genehmigung:

Assessor Schreiner: Kommen wir nun zur Beweisführung. Was sind die Bestandteile des Masernvirus? Speziell die Ribosomen. [….] Mir ist allerdings eine Mitteilung, die ich allerdings nicht im Original vorliegen habe, des Robert-Koch-Instituts bekannt, in der aufgeführt ist, daß Ribosomen enthalten sind. Würde das, wenn das so wäre, widerlegen das Masernvirus, wenn Ribosomen drin sind?

Richter: Also, damit wir es klarstellen, weil wir ja in der Akte, am Ende der Klageerwiderung, diese Passage haben, die nicht als Email erkennbar ist, aber so entsprechend vorgetragen ist, Ihre Frage ist: Wenn es denn eine Erklärung des RKI geben sollte, daß das Masernvirus Ribosomen enthalte, würde eine solche Behauptung nicht alles über den Haufen werfen?

Assessor Schreiner: Richtig, praktisch der Gegenbeweis dafür.

Gutachter P.: [unleserlich] Konjunktiv….nicht perfekt erwarten… das Konzept des Masernvirus auch wieder im Grunde… zumindest wäre das eine sehr erstaunliche Mitteilung, die allemal in der Fachwelt große Aufmerksamkeit hervorrufen würde. Ich würde erwarten, daß riesige […] kann man sicherlich auch ganz höchstrangig landen. Und ich weiß auch nicht, warum es da so große Widerstände geben sollte, weil  …. damit das Konzept des Virus nicht grundsätzlich schlechthin über den Haufen geworfen müßte …. Erweiterung…. das Modell des Virus …gerade heutzutage wieder…. und warum nicht?

Assessor Schreiner: Sie sagten eben, wenn Ribosomen da sind, dann ist es kein Virus. Habe ich Sie da falsch verstanden?

Gutachter P.: Richtig, das ist die gängige Definition. Aber wenn sie jetzt so einen Artikel anbringen würden, mit der entsprechenden Beweisführung, dann könnte ich mir sehr gut vorstellen, daß die Fachwelt ihr Konzept eben massiv überdenkt, weil dann stellt sich die prinzipielle Frage, bis jetzt ist kein Virus gefunden, das Ribosomen enthält, ja, aber….

Assessor Schreiner: Dann könnten Sie, wenn Sie es verstehen, einen wissenschaftlichen Paradigmenwechsel herbeiführen, daß man irgendwann sagt, es ist nicht mehr sinnvoll, am Begriff des Virus herumzudoktern und zu erweitern, sondern wir denken was ganz Neues?

Richter (diktiert): Die Frage des Assessors Schreiner, welches die Bestandteile des Masernvirus seien, insbesondere, ob das Masernvirus Ribosomen beinhalte: Nein, das Masernvirus enthält keine Ribosomen. Die gängige Definition des Virus geht dahin, daß er über keine Ribosomen verfügt.

Assessor Schreiner führt eine Mitteilung …. aus dem Robert-Koch-Instituts an, wonach im Masernvirus Ribosomen enthalten seien – auf seine Frage, ob eine solche Aussage nicht das gesamte Konzept des Masernvirus gleichsam über den Haufen würfe: Eine solche Mitteilung wäre in der Tat überaus erstaunlich, sie würde in der Fachwissenschaft allergrößte Aufmerksamkeit hervorrufen und könnte mit Aussicht auf große Wirkung publiziert werden. Das Konzept des Virus würde damit freilich nicht zwingend über den Haufen geworfen – das begriffliche Verständnis des Virus ist durchaus im Fluß.

Gutachter P.: Wobei, ich möchte noch ergänzen: Das Virus als Konzept, ja, es gibt selbst seit Anfang der 90er Jahren, es gibt in der Forschung…. gibt es Erkenntnisse zu Viren, die Größen haben wie Bakterien und bisher noch nie mit dem  Menschen in Verbindung gebracht wurden und insofern mag sich da immer noch Einiges auftun, auch taxonomisch, ob das letztendlich Viren sind, oder eine eigene neue Lebensform ist, die da entdeckt worden ist, ja, insofern…prinzipiell, das Virus, das Masernvirus jedenfalls steht erstmal nicht zur Debatte.

Richter (diktiert): Der Sachverständige erklärt von sich aus: Ich möchte klarstellen, daß diese letztere Aussage das Konzept des Virus insgesamt betrifft. Man hat beispielsweise Viren beschrieben, die sehr viel größer als Bakterien sind. Hier stellen sich schwierige taxonomische Fragen. Hinsichtlich des Masernvirus stellen sich solche Fragen gegenwärtig nicht.

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100% Proof! Human DNA in Vaccines

 

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