Mythos Ansteckung

16.10.2014
zuletzt geändert: 27.10.2019

Die Schulmedizin verwechselt Ursache und Wirkung: Gifte sind die Wirkung von Krankheiten und nicht die Ursache. Wirkungen können nicht ansteckend sein!

Foto: Loibner, MVV
Foto: Loibner, MVV

Mythos Ansteckung. Was von der Ansteckung bleibt
von Dr. med. Johann Loibner, Österreich

Warum nur wenige Krankheiten ansteckend sind [bei Blut-zu-Blut-Kontakten]: Ich möchte die Leser dieses Büchleins einladen, das Phänomen Ansteckung mit mir unter die Lupe zu nehmen. Es wird sich herausstellen, dass fast alles, was als ansteckend gilt, in Wahrheit nichts mit Ansteckung zu tun hat.

Die irreführende Ansteckungslehre beruht auf bestimmten Denkfehlern. Sie verwechselt Ansteckung mit Vergiftung, deutet gehäuftes Auftreten von Krankheiten als Ansteckung und folgert, wo Viren und Bakterien sind, da wird angesteckt.

Zu einer bestimmten Zeit im Jahr, wenn die Früchte reif geworden sind, beginnen sie vom Baum zu fallen. Es fällt eine Frucht nach der anderen herab. Das scheint jedermann ganz natürlich und niemand wird davon sprechen, dass die Früchte vom Baume fallen, weil sie von einer Krankheit namens Herunterfallen angesteckt wurden.

Wenn gegen Ende des Winters gehäuft Masern auftreten und ein Kind nach dem anderen daran erkrankt, dann heißt es, sie wurden mit Masern angesteckt. Wenn auf einer Reise mit einem Schiff eine Reihe von Menschen seekrank wird und einer nach dem anderen an der Reling steht, um sich zu übergeben, ist das jetzt natürlich oder wurden sie angesteckt? Warum ein Mediziner diese Fragen aufwirft und zu welchen überraschenden Ergebnissen er kommt zeigt dieses Buch auf.

Er behauptet in dem Buch nicht, das es keine Ansteckung gibt, aber die Ängste die mit dem Begriff »Ansteckung« einhergehen, können weitgehend beiseite gelegt werden und damit vielleicht auch die Frage Beantwortet werden, warum so viele Impfungen nun gar keine Immunität bringen gegen »Ansteckung«.

Ein Buch, das man mit wachem Verstand lesen sollte.

AUGENÖFFNENDE ZITATE AUS DEM BUCH!

Einige wenige Erkenntnisse des großen Impf- und Virus-Aufklärers Dr. Johann Loibner (der noch an seinem Todestag morgens bei Gegen Impfen über den Tetanuswahn aufklärte) aus seinem sehr empfehlenswerten Buch “Mythos Ansteckung”, das er sehr verständlich geschrieben hat.

1. “Die irreführende Ansteckungslehre beruht auf bestimmten Denkfehlern. Sie verwechselt Ansteckung mit Vergiftung, deutet gehäuftes Auftreten von Krankheiten als Ansteckung und folgert, wo Viren und Bakterien sind, da wird angesteckt.” (S. 8)

2. “Die Impfbetreiber verbreiten immer wieder Bilder und Zahlen von Kranken aus den Zeiten der Armut und der armen Länder. Damit machen sie aus Krankheiten, die bei uns harmlos verlaufen, sehr gefährliche und hoch ansteckende Krankheiten.” (S. 18)

3. “Es muß uns klar sein, daß die Behauptung, Krankheiten seien ansteckend, immer im Dienste politischer und gesellschaftlicher Interessen stand. Mit der Panikmache vor Ansteckungen haben die Impfbetreiber eines ihrer erfolgreichsten Propagandamittel in der Hand.” (S. 39)

4. “An die Stelle des Glaubens an Krankheitsdämonen ist der Glaube an krankmachende Viren getreten… Im Lehrbuch von Prof. Dr. Werner Kollath, Universität Rostock, ist 1937 vom Virus invisible die Rede gewesen.” (SS. 40-41)

5. “Die Erkenntnisse der modernen Mikrobiologie und Umweltmedizin lassen immer mehr Zweifel daran aufkommen, daß über die Vernichtung von Bakterien Krankheiten heilbar sind.” (S. 41)

6. “Die Meinung, daß die Viren – oder genauer gesagt, das, was wir heute im Elektronenmikroskop als Viren bezeichnen – die Krankheitsverursacher sein sollen, beruht auf einer Hypothese. Diese geht wiederum zurück auf die Vorstellung, daß wir ständig von bösartigen Minimonstern bedroht werden.” (S. 46)

7. “Das Virus ist zur erfolgreichsten Propagandawaffe der Impfbetreiber geworden. Tatsache ist, daß auch ein großer Teil der Ärzte nur eine vage Vorstellung von dem hat, was heute die Wissenschaft unter Virus versteht. Umso leichter ist es, den Laien ein Bild von Viren zu vermitteln, das an materialisierte Dämonen denken läßt.” (S. 52)

Weiterführend:

Mikrobenzweifel der Wissenschaft
Gibt es krankmachende Viren?
Todesmeldung Dr. Loibner

Verfolgung des Dr. Loibner

Dieser Beitrag bei Impfen? Nein, danke bei Facebook.


Was ist ansteckend?
Dr. med. Johann Loibner

Ganz sicher können Menschen von Stimmungen angesteckt werden. Wenn die österreichische Fußballnationalmannschaft alle 30 bis 40 Jahre bei einer Weltmeisterschaft ganz vorne dabei ist, drängen sich sogar Menschen um den Fernseher, die sich in der übrigen Zeit von den Siegen und Niederlagen des österreichischen Fußballs nicht erhitzen lassen. Doch dann springt die Begeisterung auf viele Menschen über, es hat sie das Fußballfieber gepackt. Je nach Abschneiden unserer Sportler gibt es dann entweder eine kurze Hochstimmung oder ein kurzes Stimmungstief. Erfahrene Pädagogen sorgen dafür, dass Kinder, welche den Unterricht stören, abgesondert oder gar ausgeschlossen werden, damit sie die anderen Schüler nicht mit störendem Verhalten anstecken.

Wachsame Diktatoren sind sehr darauf bedacht, erste Anzeichen von Widerstand im Keim zuersticken, damit ein größerer Aufruhr verhindert wird. Wenn es unter wenigen Untertanen eine Stimmung gegen den Herrscher gibt, muss er fürchten, dass eine solche Stimmung auch auf andere Menschen übergreifen kann. Seelische Zustände, Stimmungen sind ansteckend. Können nun aber körperliche Krankheiten ansteckend sein? Bis vor der mikrobiologischen Ära des 19. Jahrhunderts waren Bakterien und Viren als Krankheitsursachen unbekannt. Dennoch war in der damaligen Zeit von ansteckenden Krankheiten die Rede. Welche Vorstellung hatten die Menschen von der Ansteckung? Ausbrüche von Pest, Pocken und Schwindsucht waren bei Menschen, die in den Städten auf engem Raum zusammenlebten, viel häufiger als bei Menschen mit geräumigen Wohnverhältnissen.

Es gab Pflegepersonen, die Pockenkranke pflegten, selbst aber daran nicht erkrankten. Andere wiederum wurden schon nach kurzer Zeit krank, wenn sie sich in der Nähe von an Pocken erkrankten Menschen aufgehalten hatten. Aber auch Menschen, die allein lebten, erkrankten an Pocken. Schwindsucht ist auch bei Menschen vorgekommen, die in der Einsamkeit lebten und nicht mit schwindsüchtigen Kranken in engem Kontakt lebten. So wie sich eine schlechte Stimmung von Mensch zu Mensch ausbreiten kann, so glaubten die Menschen, können auch körperliche Krankheiten auf Menschen der Umgebung übergreifen. Doch was wussten die Menschen von Krankheiten überhaupt, was hatten sie für ein Wissen und was waren ihre Vorstellungen von der Entstehung von Krankheiten?

In der kalten Jahreszeit, Ende Jänner bis Mitte Feber, haben wir die meisten Grippefälle im Jahr. Wenn uns dann die Medien darüber informieren, dass die Grippewelle voll ausgebrochen ist, ganze Schulen gesperrt sind, und die Verliebten sich wegen der Ansteckungsgefahr nur heimlich küssen, dann werden einige Menschen ihre Erkältung schlimmer als sonst empfinden. Ende April 2009, vor Beginn der heißen Jahreszeit, sind in Mexico City, einer Stadt mit 24 Millionen Einwohnern, im Laufe einiger Wochen mehrere hundert Menschen an einer Sommergrippe erkrankt. Etliche Menschen sind daran auch gestorben.

Trotz des starken internationalen Flugverkehrs ist es bei uns nicht zum Ausbruch von Grippeepidemien gekommen. Einige Menschen, die von ihrer Natur her vor Krankheiten besonders Angst haben, waren durch die ständigen Berichte verängstigt. Die warme Jahreszeit ließ eine dramatische Ausbreitung der Grippe einfach nicht zu. Auch wenn die WHO ihre Warnstufen ganz nach oben schraubte und wenn nach den Alarmplänen der Beamten des Gesundheitsministeriums mehr als tausend Spitalsbetten bereit standen, gab es nicht mehr Grippefälle als im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt.

Bis 2009 sprachen die Ärzte von einer Sommergrippe, wenn wir eben im Sommer an einer Grippe erkrankten. Diesmal hieß die Grippe zuerst Mexikogrippe. Nachdem sie in die USA und nach Europa entkommen war, wurde aus ihr die Schweinegrippe, vielleicht weil wir eben Schwein (österreichischer Begriff für Glück) gehabt haben: Die Grippe verlief nämlich wie jede Grippe im Sommer fast immer harmlos. Möglicherweise mit Rücksicht auf die Schweinewirtschaft wurde aus der Schweinegrippe die Neue Grippe. Wir müssen also zur Kenntnis nehmen, dass die Ansteckung durch die Mexiko-Schweine-Neue Grippe zu keinem merkbaren Anstieg der Grippefälle führte.

Angesteckt wurden von ihr die Medien in ihren Schlagzeilen und die für die Ansteckung zuständigen Behörden mit ihren Maßnahmen. Einem Amtsarzt in einer Stadt in Kärnten hat die Ansteckung besonders arg mitgespielt. Er musste einen Kindergarten sperren lassen, weil die Pädagogin eine Freundin besucht hatte, die laut einem positiven Virustest die Neue Grippe von Mallorca mitgebracht hatte. Bis in die Nacht wurde an einem Prophylaxe-Plan gearbeitet. Das Ergebnis dieser mühevollen nächtlichen Sondersitzung lautete: Tamiflu verteilen. Angesteckt wurden von dieser Grippe auch die Labors der Virusdiagnostik. Die Bediensteten der Viruslabors mussten mit Hochdruck arbeiten. Diese Tests können sich zunächst nur die reicheren Länder leisten. Die ansteckende Grippe grassierte daher vorläufig nur bei uns.

Wie geht die Ansteckung vor sich? Unter Infektion wird heute allgemein das Eindringen von Bakterien und Viren verstanden. Als Kontamination (Befleckung) wird in diesem Zusammenhang das Verunreinigen des Körpers mit infektiösem Material bezeichnet. Kontamination bedeutet nicht, dass deswegen schon eine Krankheit ausbricht. Infektionskrankheiten gelten als ansteckend. Ansteckung und Infektion ist aber nicht dasselbe. Heute werden beide Begriffe meist vermischt und durcheinander gebracht. Ein Abszess an der Zahnwurzel wird als Infektion bezeichnet, wird aber nicht als ansteckend angesehen.

Es ist bald so weit, dass der Nachweis von Mikroben gleichzeitig Infektionskrankheit und Ansteckung bedeutet. Mit dem Begriff Ansteckung versuchen wir zu erklären, warum ein und dieselbe Krankheit auch bei anderen Menschen auftritt. Hierher gehört auch noch die Vorstellung, dass Krankheiten übertragen werden können. Immer wieder wird den Medizinstudenten die bekannte Geschichte von den vernichtenden Pockenausbrüchen in den Indianerdörfern zum Beweis dafür, dass Pocken übertragbar sind, vorgetragen. Die schlauen europäischen Eroberer sollen demnach Tücher mit Pockenflüssigkeit versehen und dann heimlich in die Zelte der Indianer gelegt haben. Nachdem die unwissenden Indianer diese Tücher ausgebreitet hatten, seien ganze Dörfer durch die Pocken ausgerottet worden. Könnte diese Geschichte nicht dazu dienen, um die Wahrheit zu verschleiern, dass mordlustige Soldaten ganze Dörfer mit ihren Gewehren umgebracht haben?

Und wäre diese Geschichte auch wahr, so müssten wir doch etwas nachdenken statt über die gelungene Ansteckung zu jubeln. Welche Menschen haben an solchen Geschichten Freude und was für Menschen müssen das gewesen sein, die unschuldige, unwissende und wehrlose Frauen und Kinder auf diese Weise umgebracht haben?

Die gängige Vorstellung über ansteckende Krankheiten möchte ich an folgendem Beispiel zeigen: Leonie besucht den Kindergarten und hat seit einigen Tagen Husten. Sie spielt mit Marcel und er beginnt am nächsten Tag auch zu husten. Und schon wissen wir, woher Marcel den Husten hat. Es ist ganz einfach. Leonie hat ausgehustet. Die Tröpfchen sind über die Luft in die Nase oder den Mund von Marcel gelangt. In der ausgehusteten Luft waren Bakterien oder Viren. Diese sind in die Bronchien hinuntergewandert und schädigen die Bronchien von Marcel.

Mit dieser Erklärung könnten wir uns zufrieden geben, wenn es wirklich so wäre. Aber dagegen sprechen einige Dinge. Nicht jeder wird krank Neben Marcel gibt es in der Kindergartengruppe noch Nicole, Denise, Janine, Jean, Luc u.s.f. Alle andern haben auch mit Leonie gespielt, wurden auch angehustet, in den Tröpfchen der Luft waren auch Bakterien oder Viren. Alle anderen husten aber nicht. Dass die übrigen Kinder nicht Husten bekommen, wird gerne so erklärt: Diese Kinder haben eben ein stärkeres Immunsystem, das mit den Mikroben von Leonie besser fertig wird. Können wir uns mit dieser Erklärung zufrieden geben? Sicher ist einmal, dass nicht jede Ansteckung krank macht. Was wäre, wenn Leonie nicht gehustet hätte? Hätte Marcel dann sicher keinen Husten bekommen?

Wissen wir das ganz sicher? Es stellt sich heraus, dass der Husten von Marcel schon nach wenigen Tagen aufgehört hat, während Leonie noch immer hustet. Offenbarhat Leonie einen schwereren Husten als Marcel. Aber warum ist der Husten von Leonie so schwer? Und warum, fragen wir weiter, hat sie ein schwächeres Immunsystem? Andere Faktoren oder die Ansteckung Warum ist Leonie anfällig und dauert ihr Husten viel länger als bei Marcel? Sollten wir unsere Untersuchung nicht auf die Umgebung, das Umfeld, die Lebensbedingungen von Leonie richten? Wie ist es möglich, dass die meisten Kinder gar nicht husten, ein Kind nur kurze Zeit hustet, sie aber schon länger nicht gesund ist und noch immer krank ist. Bei den anderen Kindern gab es ja auch Bakterien, die in der Luft übertragen werden.

Gibt es vielleicht andere Faktoren, die Leonies Immunsystem schwächen? Ist es nicht viel wahrscheinlicher, dass in Wirklichkeit andere Faktoren die eigentliche Ursache von Leonies Husten sind? Die Vorstellung, es fliegen da ständig Mikroben herum, die bei Gesunden halt nichts ausrichten können, erscheint doch etwas oberflächlich. Es muss offensichtlich noch gewichtigere Ursachen für den Husten von Leonie geben. Die im 19. Jahrhundert noch weit verbreitete Lungentuberkulose ist mit dem zunehmenden Wohlstand immer seltener geworden. Die Lebensbedingungen (ausreichend zu essen, warme Kleidung, Sauberkeit, menschenwürdiges Wohnen etc.) sind dank des technischen und sozialen Fortschritts ständig besser geworden. Die Tuberkulose wurde wegen der elenden sozialen Verhältnisse der Menschen von damals Proletenkrankheit genannt. Wenn heute bei uns vereinzelt Menschen an Tuberkulose erkranken, wäre es die Aufgabe der Ärzte, genau die Lebensumstände und Lebensgewohnheiten der betroffenen Personen zu erfragen, um die Gründe für diesen Ausbruch zu finden.

Die Untersuchung des Falles an Tuberkulose verläuft einseitig in eine ganz andere Richtung. Es werden völlig veraltete, praktisch nichts aussagende Hauttests durchgeführt und Lungenröntgen von Personen, die mit dem Erkrankten zusammenleben, verlangt. Wäre es nicht ehrlicher und konsequenter, gleich auf deren Lebensbedingungen einzugehen, als sich mit einem nichtssagenden Hauttest, Einweisung ins Spital und Chemotherapie zu begnügen? Wir kehren noch einmal zu Leonies Husten zurück. Eine sorgfältige Untersuchung von Leonie ist notwendig. Dazu gehören auch die Fragen nach Ernährung, Kleidung, Wohnverhältnis, Bewegung, Aufenthalt an der frischen Luft, Badegewohnheiten, ausreichend Schlaf und vor allem die Frage nach dem seelischen Umfeld, der Familie. Es wird uns gelingen, Faktoren, die ihrer Gesundheit schaden, zu finden und diese auszuschalten. Dann wird auch sie zu den anderen Kindern gehören können, die trotz herumschwirrender Mikroben keinen längeren Husten bekommen.

Lässt sich die Ansteckung beweisen? Wenn in einer kinderreichen Familie Masern auftreten, erkrankt einer nach dem anderen. Aus diesem Grund wird vermutet, dass einer den anderen angesteckt hat. Aber ist das nicht eine bloße Vermutung? Haben wir einen Beweis dafür? Tatsache ist nur, dass einer nach dem anderen krank wird. Wie kommen wir zu dieser Erklärung? Lange, bevor wir von Bakterien und Viren etwas wussten, wurde auch von Ansteckung gesprochen. Was war aber mit Ansteckung gemeint? Für Krankheiten, die durch Verletzung oder Vergiftung verursacht sind, brauchen wir keine Erklärung zu suchen. Aber für viele andere Krankheiten fehlen uns klare und einsichtige Erklärungen. Je nach Kultur und Stand der Wissenschaft haben wir es mit verschiedenen Vorstellungen zu tun. Das Wort Ansteckung soll zum Ausdruck bringen, dass ein Mensch von einer krankmachenden Sache, einer krankmachenden Kraft angesteckt wurde, die jetzt in der kranken Person die Symptome verursacht.

Vielfach wurde statt Ansteckung auch der Begriff Befleckung verwendet. Mit Ansteckung verbindet der Mensch nicht nur materielle Verunreinigung, sondern auch geistig-seelische Vorgänge. Die Krankheiten selbst wurden und werden auch heute noch als geistige Wesen aufgefasst und empfunden. Dafür ist die vorwiegend aus mythologischen Quellen verwobene Tollwut ein klassisches Beispiel. Allein der Gedanke an Tollwut vermag schauerliche Vorstellungen auszulösen. Für diese Krankheit gibt es heute noch kein eindeutiges pathologisch anatomisches Substrat, keine verlässliche serologische Diagnostik, ganz zu schweigen von klaren klinischen Symptomen. Wie schon im Kapitel über das Virus angeführt, zitiere ich noch einmal den Ortsvorsteher eines obersteirischen Ortes: In der Ortschronik von Traboch aus dem Jahre 1870 steht zu lesen: „Der Ortsvorsteher empfiehlt alle Kranken, besonders die Kinder, welche mit ansteckenden Viren behaftet sind, in separaten Zimmern unterzubringen.“

Zu dieser Zeit war das Wissen über Bakterien noch nicht verbreitet, auf keinem Fall das Wissen über Viren im heutigen Sinne. Das ansteckende Agens war bis zur modernen Zeit herauf ein imaginäres Ding. Es war nicht nachzuweisen, dennoch galt die Ansteckung als eine der wichtigsten Krankheitsursachen.Wir haben den Beweis in der Hand –oder? Seit Ende des 19. Jahrhunderts sehen wir die Bakterien mit Hilfe des Lichtmikroskops und seit 1940 sehen wir auch die längst gesuchten Viren im Elektronenmikroskop. Wir sehen diese Mikroorganismen, aber sind sie wirklich die Krankheitsverursacher? Wir finden diese Wesen oft auch bei Gesunden. So z.B. die Meningokokken im Bereich der Nasenschleimhaut, die beim dramatischen Krankheitsbild der Meningokokkensepsis eine wichtige Rolle spielen, aber nicht die eigentliche Ursache sein können. Wir könnten ja ebenso die weißen Blutkörperchen, die bei bestimmten Krankheiten vermehrt sind, als Ursache für Krankheiten bezeichnen. Dasselbe gilt für Viren, die bei einer Gruppe von Krankheiten vermehrt nachzuweisen sind.

Der entscheidende Beweis, dass das Bakterium von der Person A auf die Person B übergesprungen ist, fehlt. Selbst dann, wenn wir im Experiment eine Bakterienkultur aus einem Menschen in den Körper eines anderen Menschen verpflanzten, wüssten wir nicht, welche von vielen möglichen Reaktionen eintritt. Um die Krankheit des Menschen A im Körper des Menschen B hervorzurufen, müssten bei diesem dieselben Krankheitsbedingungen des Menschen A vorhanden sein. Die Krankheit ist immer eine Reaktion des Individuums auf eine Schädigung. Die Krankheit als eigenes Wesen ist Fiktion. Krankheiten einfach zu übertragen, ist aus diesen Gründen nur in der Theorie möglich.

Wenn nicht die Bedingungen, persönliche Krankheitsneigung, augenblickliche Verfassung, aktuelles Klima, Ernährungszustand, Lebensgewohnheiten etc. für eine bestimmte Krankheit empfänglich machen, kann selbst das Einbringen von bakteriellen Kulturen nur vorübergehende und je nach Person unterschiedlich starke Reaktionen bewirken. Die Krankheit ist immer eine Reaktion des Individuums auf eine Schädigung. Den heutigen Medizinstudenten werden die Vorgänge um Ansteckung und Infektion nur sehr verkürzt gelehrt. Vor allem werden ihnen die Theorien als Faktum dargestellt. Es müsste den Äskulapschülern doch zu denken geben, dass ihnen ein Wissen vorgetragen wird, das aus dem 19. Jahrhundert stammt. Sie erfahren kaum etwas von den großen Auseinandersetzungen zur Frage der Infektion, über die sich die Begründer der Medizin viel Gedanken gemacht haben. So erklärte Rudolf Virchow: „Die jetzige Generation hat angefangen, diese (Infektions-)Krankheiten in eine einzige Gruppe zusammenzufassen und damit die Begriffe Infektion und Kontagion gleichbedeutend zu gebrauchen.“

Leider ist eines der bedeutendsten Dokumente der Medizingeschichte den wenigsten Ärzten von heute bekannt. Es handelt sich dabei um den Brief von Professor Max Pettenkofer an Robert Koch. Pettenkofer war es gelungen, die Cholera in der Stadt München dadurch auszurotten, dass er die insuffizienten Abortanlagen der Stadt ausforschte und eine effektive Kanalisation erstellen ließ. Pettenkofer widersprach der Theorie von Robert Koch, dass Bazillen die Krankheitsursache schlechthin wären. Um eben diese Theorie zu widerlegen, machte er den unten beschriebenen Selbstversuch. Außer leichten Durchfällen über einige Tage hat dieses Experiment keine ernste Krankheit hervorgerufen.

„Herr Doktor Pettenkofer übermittelt seine Komplimente an Herrn Professor Doktor Koch und dankt herzlich für die Übersendung des Fläschchens mit der sogenannten Cholera-Vibrio. Herr Doktor Pettenkofer hat nun den gesamten Inhalt getrunken und freut sich, Herrn Dr. Koch davon in Kenntnis setzen zu können, dass er sich weiterhin in aufrechter, guter Gesundheit befindet.“

Die monomane, einseitige Sicht der Krankheitsentstehung durch Krankheitskeime kommt bei oberflächlichen Denkern nach wie vor gut an. Die Propaganda sorgt dafür, dass diese Vorstellung aufrechterhalten bleibt. Warum dann Quarantäne? Ansteckung hat mit der Idee von Befleckung, Verschmutzung, etwas Unsauberem zu tun. Viele Heilmethoden beruhen auf der Idee, Köper und Seele von Schmutz zu reinigen. Viel Wasser trinken, Einläufe, Aderlass, Fastenkuren und weitere Anwendungen dieser Richtung gehen auf die Sehnsucht zurück, den Körper von Schmutz zu befreien. Auch das Fremde empfinden die meisten Menschen mehr oder weniger als unrein. Erst nachdem Menschen miteinander vertraut sind, schwindet allmählich die Abneigung gegen die Fremden. Dieses Verhalten ist zugleich wichtig, um die eigene Person und ihr engstes Umfeld gegen Einflüsse von außen zu bewahren.

Eine krankhaft gesteigerte Abneigung gegen alles Fremde findet sich bei einer seelischen Störung, dem Narzissmus. Bei diesem Verhalten ist der Mensch nur in sich selbst verliebt, findet nur sich selbst rein und schön. Dieser Fehlhaltung begegnen wir auch im Rassismus, Nationalismus oder übertriebenem Patriotismus. In Exzessen hatte diese Haltung im Nationalsozialismus ausgeartet, wo der Gedanke von der reinen Rasse kultiviert wurde. Zigeuner, Juden und andere wurden wie Ungeziefer betrachtet. Ich kenne Amtsärzte, die von der Notwendigkeit sprechen, Ausländer, Flüchtlinge, Asylanten etc. zuerst einmal zu impfen, als wären sie damit rein zu bekommen. Jeder hat schon davon gehört, dass Krankheiten auch von Fremden eingeschleppt wurden. Die Geschichte der Infektionskrankheiten ist reich an solchen Berichten. So hätten angeblich die europäischen Eroberer Scharlach nach Amerika exportiert, dafür hätten uns die Spanier mit der Syphilis beglückt, die sie aus Amerika mitgebracht hätten und die Pocken sollen von Kaufleuten aus Asien importiert worden sein.

Diese Geschichten beruhen auf der Vorstellung, dass Krankheiten eigene feindselige und fremde Wesen sind. Zugleich dienen solche Fabeln dazu, gegen andere Länder und Nationen Stimmung zu machen. Nicht zuletzt ist es sehr bequem, die Schuld für Krankheiten anderen in die Schuhe zu schieben. Das Wort Quarantäne hat bekanntlich einen religiösen Ursprung. Es bedeutet die vierzig Tage der Reinigung. Die Mutter Christi kam wie alle anderen Mütter Israels vierzig Tage nach der Geburt ihres Kindes in den Tempel nach Jerusalem, um das Reinigungsopfer darzubringen. Auch die Fastenzeit von vierzig Tagen gehört hier erwähnt. Wir sehen daraus, dass vieles, was wir heute der aufgeklärten, modernen Wissenschaft zuschreiben, letztlich in tiefen mystischen Themen der Menschheit ihre Wurzel hat. Vieles, was wir in der Medizin Wissenschaft nennen, beruht auf religiösen Vorstellungen.

Und was ist mit den Geschlechtskrankheiten? Mit einem extremen Sonderfall der Ansteckung oder Krankheitsübertragung haben wir es bei den sexuell übertragbaren Krankheiten, den STD (Sexually Transmitted Deseases) zu tun. Zur Zeit meines Medizinstudiums war nur von vier Geschlechtskrankheiten die Rede. Heute werden je nach Quellen über dreißig solcher Krankheiten angegeben. Zum besseren Verständnis der vielen Arten von STD müssen wir einiges überlegen. Beim sexuellen Verkehr kommt es im Bereich der Schleimhäute zu mehr oder weniger leichten Läsionen (Verletzungen). Dabei kommt es zu einem, wenn auch sehr geringen, gegenseitigen Austausch von Blut. Sind beide Menschen gesund, so hat sich das Immunsystem nur mit diesem Faktor auseinanderzusetzen.

In einer monogamen Beziehung, also bei weiteren Kontakten mit demselben vertrauten Menschen, wird das Immunsystem nur anfangs spezielle Immunreaktionen, Entzündungen, Absonderungen etc. auslösen. Bei Sexualverkehr mit neuen, nicht vertrauten Partnern und vor allem bei sehr häufigem Verkehr mit verschiedensten Personen werden vermehrt heftige immunologische Prozesse zur Erhaltung der Immunität ausgelöst. Dazu gehören alle Entzündungsvorgänge, Fieber, Schmerzen, Schwellungen, Ausfluss, Hautausschläge und Wucherungen (Genitalwarzen). Im Genitalbereich von nun geschlechtskranken Menschen finden wir also Bezirke verletzter Schleimhaut, Absonderungen von Blut und krankhaft veränderten Schleim mit den zugehörigen Mikroorganismen.

Es ist ein verhängnisvoller Fehler, diese aktuelle, lokale Erkrankung nur aus der bakteriologischen Perspektive zu betrachten, als wären hier zufällig missliebige Mikroben aus dem außerirdischen Bereich zu Besuch gewesen. Wenn wir alle anderen an der Krankheit verursachenden Faktoren ausblenden, dann gibt es nur eine Konsequenz, die Ausrottung der Bakterien und Viren. Dem scheinbaren und für kurze Zeit täuschenden Erfolg, der Scheinheilung, folgt dann aber ein Übergang in eine langwierige Krankheit, die bei Hinzutreten anderer Umstände bis zur Krebskrankheit führen kann. Auch bei den Geschlechtskrankheiten müssen wir die Frage stellen, wer denn als erster Mensch den anderen angesteckt hat. Von wem wurde denn der erste Patient angesteckt? Was passiert nun mit dem frisch „infizierten“ Sexualpartner? Wieder bestimmen zahlreiche Umstände den weiteren Verlauf. Wird ein Dämon in den Körper des Partners fahren, der ihm dieselbe Krankheit beschert? Wie wird der Organismus dieses Partners reagieren? Welche anlagebedingten Krankheitsneigungen hat er? Wie ist seine augenblickliche Verfassung? Wird er seinen Lebenswandel ändern?

Die heute über dreißig bekannten Arten der STD geben uns die Antwort. Es kann eine kaum wahrnehmbare Immunreaktion geben und es können alle leichten und schweren Arten von STD folgen. Diese sind ebenbedingt von der Konstitution und abhängig von den Lebensbedingungen der „angesteckten“ Person. Die Lehrmeinung Syphilis erzeugt Syphilis und Tripper erzeugt Tripper entpuppt sich doch als ein sehr simples Dogma. Welche Bakterien, Viren oder Pilze werden vom ersten Kranken auf den neuen Patienten überspringen? Das Immunsystem wird im Körper dieses Patienten jene Mikroben und Abwehrzellen bereitstellen, die für die Abstoßung des fremden Blutes, der kranken fremden Zellen und der fremden Ausscheidungen notwendig sind. Geschlechtskrankheiten sind individuelle Abstoßungsreaktionen. Die Prognose der betroffenen Menschen wird von ihrer Natur, ihrer Lebensweise und der Behandlung bestimmt.

Inkubationszeit

Kinderkrankheiten gelten mehr oder weniger als ansteckend. Vor 50 Jahren sind diese Krankheiten oft noch schwer verlaufen. Ausreichende Ernährung, ideale Wohnungsverhältnisse, saubere Kleidung und gute Pflege haben dazu geführt, dass Masern, Schafblattern, Röteln etc. zum allergrößten Teil harmlos verlaufen. Es ist daher höchst verwunderlich, dass Masern, Schafblattern, Röteln erst vor wenigen Jahren meldepflichtig geworden sind. Vermutlich sollen Eltern und Ärzteschaft durch diese Maßnahme daran erinnert werden, dass es hier um ansteckende Krankheiten geht, auch wenn diese bei uns harmlos geworden sind.

Um der Erklärung, dass Kinderkrankheiten ansteckend sind, Gewicht zu verleihen, wurden Inkubationszeiten festgelegt, also jene Zeit vom angenommenen Eindringen des Krankheitserregers bis zum Hervortreten deutlicher Krankheitssymptome. Im Durchschnitt bewegen sich diese Zeiten zwischen 7 und 21 Tagen. Es kann dann noch einige Abweichungen geben, wie es eben bei biologischen Prozessen zu erwarten ist. Etwas überraschend flexibel sind die Inkubationszeiten für Hepatitis. Wird für Hepatitis A eine Inkubationszeit von 10 bis 40 Tagen angegeben, so gilt für Hepatitis B eine Zeit von 1 bis 6 Monaten. Auch für Tollwut wurde eine Inkubationszeit festgesetzt. Diese kann bis zu einem Jahr betragen, ja sogar bis zu zwei Jahren. Und für die modernste der ansteckenden Krankheiten, nämlich AIDS, werden uns Möglichkeiten von einigen Monaten bis 15 (!) Jahren angeboten. Für die Lepra wurde sogar eine Ansteckungszeit von 1 bis zu 30 Jahren festgelegt.

Welche Spielräume in Bezug auf Inkubationszeiten uns doch die Natur schenkt … Für alle diese Zeiten gibt es keine exakten Messmethoden, sie beruhen auf Annahmen und der Hypothese der Ansteckung selbst.

Ansteckung und Propaganda

Verkäufer sind die besten Psychologen. Niemand sonst kennt die Schwächen der Menschen so gut wie Kaufleute. Warum ist das Wort Ansteckung für die Propaganda von solcher Wichtigkeit? Schon im Altertum wurden Menschen mit Geschwüren an der Haut abgesondert. Sie mussten die Stadt verlassen und außerhalb der Stadtmauern leben. Mit anderen Worten heißt das, sie wurden ausgesetzt. Ihre Krankheit hat daher den Namen Aussatz erhalten. Heute nennen wir diese Krankheit Lepra. Die Ursache dieser Krankheit sind schwere Mangelzustände an Vitamin B. Der Antibiotikaindustrie gelingt es immer wieder, dieses Leiden als eine ansteckende, bakterielle Krankheit zu deklarieren. Die an Lepra leidenden Menschen wurden ausgesetzt, weil der Anblick solcher Menschen Ekel hervorruft und abstoßend ist. Das Elend dieser Menschen wirkt sich auch auf die allgemeine Stimmung des Staates negativ aus. Auch heute werden Menschen abgesondert, wenn sie von einer als ansteckend erklärten Krankheit befallen sind. Aber auch Menschen, die an Schuppenflechte leiden, können kaum ein öffentliches Bad besuchen. In ihrer Umgebung fragen die Kinder ihre Eltern flüsternd, ob diese Leute eine ansteckende Krankheit haben.

Das Wort Ansteckung ruft in uns meistens negative Gefühle hervor. Wir denken zuerst einmal an eine Gefahr für unsere Gesundheit. Eltern fragen häufig, wenn ihre Kinder an einer eitrigen Angina oder an einer Lungenentzündung erkrankt sind, ob das jetzt ansteckend sei. Die Impfbetreiber streichen die Ansteckungsgefahr der Kinderkrankheiten heute besonders heraus. So sprechen sie bei den wirklich harmlosen Schafblattern (Feuchtblattern, Windpocken oder Varizellen) davon, dass diese hoch infektiös sind. Indem sie die hohe Infektiosität in den Vordergrund stellen, wird bei verunsicherten Menschen der Eindruck geweckt, als ginge es bei Schafblattern um eine schwere Gefahr für die Gesundheit. Es gibt einen Satz, den die Impfbetreiber immer wieder verwenden: „Was machst du, wenn du mit diesem Virus angesteckt wirst?“ Auch von der aktuellen Schweinegrippe heißt es täglich in den Medien: „Es wurden bisher so viele Menschen von der Schweinegrippe infiziert.“

Denn Infektion und Ansteckung klingen auf jeden Fall bedrohlicher als ein Krankheitsname allein. Wie es diesen Patienten aber geht, davon wird nichts berichtet. Statt an Grippe erkrankte Menschen zeigen sie uns in den Medien meistens vermummte, Laborröhrchen schüttelnde Spezialisten. Ansteckung ist auch mit Schuldgefühlen verbunden. Irgendeiner hat mit der Ansteckung angefangen. Es ist ein großer Unterschied, ob ich jemanden angesteckt habe oder ob ich durch jemanden angesteckt wurde. Wenn ich angesteckt wurde, dann gelte ich als Opfer, der Mitleid verdient. Geht die Ansteckung von mir aus, dann laufe ich Gefahr, als Täter betrachtet zu werden. Im Zusammenhang mit venerischen Krankheiten werden Prostituierte oft zu hohen Geldstrafen verurteilt, wenn sich ihre Kunden „infiziert“ haben. Diese einseitige Sicht empört mich und ich sehe darin den Ausbund an Heuchelei. Einen Schuldigen für ein Übel zu suchen, ist zu allen Zeiten beliebt.

Anlässlich des Masernausbruches in Salzburg 2008, der von den Impfbetreibern geschickt zur Epidemie erklärt wurde, hatte die Landesregierung sogar die Staatsanwaltschaft bemüht, die Schuldigen für die Salzburger Masern zu finden. In Österreich wurden die Vogelgrippe und die Schweine-Neue Grippe als meldepflichtig in das Epidemiegesetz aufgenommen. Beide Krankheiten gelten als übertragbar.

Nach Meldungen des Gesundheitsministeriums gab es bisher keinen schweren Verlauf dieser neuen Grippe. Aus welchem Grunde wird eine Krankheit ins Epidemiegesetz aufgenommen, an der kein Mensch bisher ernst erkrankt ist? Diese beiden Krankheiten kann kein Arzt feststellen. Der Virustest selbst ist ein bloßer Hilfsbefund. Es werden damit nur Virustypen und Untergruppen klassifiziert. Für den klinischen Verlauf und die Schwere der Erkrankung sind sie ohne Aussagekraft. Auch dass die Neue Grippeansteckend sein soll, können wir durch diesen Test nicht beweisen. Wir wissen nur, dass bestimmte Virustypen anzutreffen sind. Außerdem wissen wir über die wirkliche, immunologische Bedeutung dieser Zellpartikel und ihre Genese (Entstehung) noch viel zu wenig.

Ich bleibe dabei: Auch die Sommergrippe, neuer Name -neue Grippe, ist eine reine Erkältungskrankheit, die eben im Sommer harmlos verläuft, weil sich schwere und wiederholte Erkältungen im Sommer selten ereignen. Ansteckung wurde vielfach an geistigen und emotionalen Vorgängen beobachtet. Dass Krankheiten, insbesondere vorwiegend körperliche Krankheiten, ansteckend sind, wurde oft angenommen. Bei genauerem Hinsehen stellt sich heraus, dass viele als ansteckend geltende Krankheiten andere Ursachen haben. Diese Ursachen sind vor allem schlechte Lebensbedingungen, Unterernährung, Hunger, Schmutz, Mangel an Kleidung, Kriege etc. Einen nach allen Regeln der modernen Wissenschaft exakten, eindeutigen Beweis für Ansteckungen zu erbringen, ist bis heute nicht gelungen. Dass Krankheiten ansteckend sind, ist und bleibt eine Hypothese. Es muss uns klar sein, dass die Behauptung, Krankheiten seien ansteckend, immer im Dienste politischer und gesellschaftlicher Interessen stand. Mit der Panikmache vor Ansteckungen haben die Impfbetreiber eines ihrer erfolgreichsten Propagandamittel in der Hand.

– Aus: Impfen – Das Geschäft mit der Unwissenheit, 4. erweiterte Auflage.


Mythos Ansteckung

Der impf-freie Grazer Arzt Dr. med. Klaus Bielau in der Facebook-Gruppe Gegen Impfen.


Mythos Ansteckung
Foto: Vaxxism, fair use.

Ich sage es noch mal für die Leute hier hinten:
Ihr.könnt.keine.Krankheiten.verbreiten.die.ihr.nicht.habt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


The Myth Of Contagion, a discussion with T.C. Fry

Dr. Amandha Dawn Vollmer: Masern ist kein Virus – der Mythos von der Ansteckung
Measles is Not A Virus {} The Myth of Contagion

Siehe auch:
Misslungene Ansteckungsversuche
The Infectious Myth_ A Book Project by David Crowe, pdf-Sicherung der Webseite The Infectious Myth.
Ansteckung aus Sicht der 5BN – Kent-Depesche  4+5/2018.

 

 

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