Mikroben-Zweifel der Wissenschaft

29.08.2014
zuletzt geändert: 06.02.2022

Mikroben-Zweifel der (unterdrückten) Wissenschaft
Erreger, die nicht erregen?

“It is no longer a simple matter of “are vaccines safe?” The repercussions with my “MASS” discoveries is that the entire medical model collapses, the germs are NOT the cause of disease, in and of themselves, this was never the truth, it was just theory.”
Andrew Moulden MD, PhD

Prof. Probst: Infektionskrankheiten durch Keime – Ein modernes Märchen

Dr. P. Maas: Viren und Bakterien – Das große Umdenken


05.02.2022: Dr. Andrew Kaufman interviews Dr. William Trebing, author of Good-Bye Germ Theory

21.07.2020: The Germ Theory: The New State Religion – Dr Tim O’Shea


AKADEMISCHE ZWEIFEL AN DER ERREGER-THEORIE

Zusammengestellt von E. Reisenbichler aus: Veronika Widmer: Impfen – eine Entscheidung die Eltern treffen (2004). Es handelt sich wohl meist um Paraphrasen, also sinngemäße, verstehbarere Zusammenfassungen der Autorin.


Prof. Claude Bernard
(1813 – 1878):
“Le microbe n´est rien, le terrain c´est tout.”
=> Der Keim ist nichts, der Nährboden ist alles.”


Prof. Dr. Dr. Piere Jacque Antonie Béchamp
(Zeitgenosse Pasteurs):
=> Würden Krankheiten immer durch das Einatmen von Erregern aus der Luft verursacht (wie Pasteur meinte), wäre keiner von uns mehr am Leben.

=> Er beschrieb 1866 den Kreislauf der lebendigen Substanz. Die von ihm in pflanzlichen und tierischen Zellen und im menschlichen Blut festgestellten lebenden Kleinstbestandteile nannte er Mikrozyme. Diese Mikrozyme sind die lebende Grundsubstanz.

 – Sie entstehen aus sterbenden Zellen. Er sah, wie Mikrozyme zusammenfanden und neue Zellen bildeten. Er folgerte daraus: Die Zelle kann man zerstören, die Mikrozyme nicht. Mikrozyme sind also der Ursprung des Lebens. Sie wandeln sich in entsprechende Strukturen nach dem jeweiligen Zustand des Organismus um.

– Sie passen sich immer den jeweiligen Lebensbedingungen an.

– In Abhängigkeit vom Milieu im Organismus bzw. bei pathologischen Veränderungen im Körper können sich aus Mikrozymen Bakterien entwickeln ( = Pleomorphismus der Ursubstanz und der Mikroben: Die Mikroorganismen unterliegen einer Entwicklung, sind keine feststehenden
Formen.)

– Mikrozyme überdauern den Tod des Menschen, sind unsterblich.

– Sie können Jahrmillionen in einem latenten Zustand verharren, um jeerzeit aktiv zu werden. D.h.:

=> Die Mikrozyme sind immer und überall da. Je nach Zustand des Organismus entstehen in ihm Mikroorganismen (Bakterien und Pilze).

=> Die Mikroorganismen sind keine biologische Agens, die sich außerhalb des Organismus entwickeln und von außen kommend die Menschen erkranken lassen, sondern sie entstehen im Menschen in Abhängigkeit von einem bestimmten Milieu oder pathologischen Zustand.

=> Das Medium bestimmt den Mikroorganismus = die Mikroben.

=> Bei einem Krankheitsprozeß sind die Mikroorganismen für die Umwandlung der Krankheitsprodukte zuständig. Sie stellen nicht die Ursache der Krankheit dar. Vielmehr ernähren sich die Mikroorganismen (Bakterien, Pilze) von den Krankheitsprodukten und verstoffwechseln diese, wandeln sie in unschädliche Stoffe um.

=> Die Mikroorganismen unterstützen und fördern den Heilungsprozeß.

=> Béchamp wurde in dieser Ansicht von vielen Zeitgenossen unterstützt. Spätere Forscher wie z.B. Enderlein und von Brehmer sind aufgrund ihrer Forschungsarbeiten zum selben Ergebnis gekommen.

=> Krankheit wird in uns und von uns geboren.

=> Mikroben sind das Ergebnis von Krankheiten, nicht deren Ursache!

=> Mikroben zeigen die Krankheit an, sie machen sie nicht!

=> Nicht die Mikroben kommen und machen krank, sondern durch Krankheiten entstehen die entsprechenden Mikroben
(so wie der Schnee den Winter nicht macht, aber der Winter den Schnee.)

=> Damit war bereits im 19. Jahrhundert dem Impfen eigentlich schon jede Grundlage entzogen! Aber Béchamp wurde schnell totgeschwiegen…

 

Henri Chariton Bastian, ein englischer Biologe, widersprach Pasteur ebenfalls leidenschaftlich. Er beobachtete, wie Mikroben im Inneren von alten Früchten, sogar in den Steinen der Früchte entstanden. Sie konnten unmöglich durch Luftkeime entstanden sein.

Rudolf Virchow (1821 – 1910): Krankheit ist eine Reaktion auf veränderte Lebensbedingungen.

 

Emile Roux, Schüler von Pasteur, und Alexandre Yersin, wiesen 1888 nach, daß nicht die Bazillen die Pest bewirkten, sondern das Gift, das unter Sauerstoffabschluß in Laborbehältern von den Bakterien ausgeschieden wird.

Dr. Miller 1889: Außerdem gibt es keine Bakterien, die gespritzt, fähig wären, an gesunden Menschen Krankheiten zu entwickeln.

Emil Adolph von Behring (1854 – 1917): Nicht das Diphtherie-Bakterium löst die Krankheit aus, sondern ein Toxin.

Dr. Günther Enderlein (1872 – 1968 ): beobachtete 1916 mit dem Mikroskop kleinste bewegliche Lebewesen, die mit bakteriellen Formen Verbindungen eingingen. Er entdeckte dann Béchamp und konnte deser Erkenntnisse voll bestätigen. Enderlein nannte Béchampfs Mikrozyme Spermiten bzw. Symprotiten. Durch Dunkelfeldmikroskopie entdeckte er, daß diese Symprotiten sich zu bakteriellen Formen entwickeln, wenn es zu einer Verschlechterung im Blutmilieu kommt.

Wilhelm von Brehmer (1883 – ): stellte fest, daß im Verlauf von “bösartigen” Erkrankungen der PH-Wert des Blutes ansteigt und sich proportional dazu die Mikroben entwickeln. 1934 ff. wurden seine Erkenntnisse bestätigt, auch vom Reichsgesundheitsamt Berlin.

Wilhelm Reich (1897 – 1957):
Untersuchte unterm Lichtmikroskop, wie aus im Wasser gequollenem Gras Amöben entstanden, die Einzeller reorganisierten sich aus den Zerfallsprodukten des Pflanzengewebes. Er nannte diese Bione. Infolgedessen behauptete er, das Leben entstehe jeden Augenblick neu aus zerfallender Materie. Das Vorkommen von sog. Erregern sei die Folge von Krankheit.

Gaston Naessens, franz. Biologe, entdeckte mit seinem um 1950 entwickelten Lichtmikroskop, das 25.000-fache Vergrößerung erlaubte, winzige Körperchen, die er Somatiden nannte. Er stellte fest, daß sie abhängig von dem Milieu, in dem sie sich befinden, verschiedene mikrobiologische Formen annehmen können. Auch er hielt seine Somatiden für die Grundeinheit des Lebens.

Selbst Pasteur hat am Ende seines Lebens zugegeben, daß der Keim nichts ist, aber der Nährboden alles, also Bernard und Béchamp Recht gegeben.

Dr. Gerald Geison hat 1993 Pasteurs lebenslang vertretene Infektionstheorie durch Mikroben anhand von Versuchsaufzeichnungen in seinen eigenen Tagebüchern widerlegen können. [Anm.: Meines Wissens will Geison seine Ergebnisse aber nicht so verstanden wissen]. Pasteur hatte nur die ihm genehmen Versuchsergebnisse veröffentlicht, die seiner These widersprechenden Ergebnisse finden sich nur in seinen Tagebüchern. Er hat also Wissenschaftsbetrug begangen! (Abdruck in der Süddeutschen Zeitung).

Dr. Stefan Lanka:
Bakterien, in den Körper gespritzt, haben noch nie eine Krankheit ausgelöst.


Zusammenfassung:
Außer den Genannten beschrieben noch mehr als 200 andere sogenannte Außenseiter diese Phänomene. Jeder glaubte, er sei der Erste. Als vermeintliche Einzelgänger konnten sie leicht unterdrückt und totgeschwiegen werden, wenn ihre Erkenntnisse der (Pharma- oder Kirchen- oder Partei-)Politik nicht genehm waren.

Ob sie das Gefundene Mikrozyme wie Béchamp, Symprotiten wie Enderlein, Bionen wie Reich oder wie Naessens Somatiden nannten, alle waren sie sich sicher, die Grundeinheit des Lebens gefunden zu haben, aus der im Krankheitsfall Mikroben entstehen können.

Somit hat Krankheit mit dem Menschen zu tun, der krank wird und nicht damit, daß behauptete und nicht wissenschaftlich nachgewiesene Viren, existente Bakterien oder Pilze Krankheit verursachen würden. Man möchte daraus schließen, daß der Mensch das Bakterium oder den Pilz entwickelt, den er gerade braucht.


Die Erkenntnisse von Dr. Ryke Geerd Hamer (* 1935), Internist und Entdecker von 5 biologischen Gesetzen der Krankheitsentstehung, bestätigen genau dies:
Die von ihm gefundene sog. 4. Biologische Gesetzmäßigkeit, das ontogenetisch bedingte System der Mikroben erweitert die obigen Erkenntnisse aus der Vergangenheit insofern, als es besagt:

Zu jeder keimblattverwandten Organgruppe gehören spezifische keimblattverwandte Mikroben. Diese arbeiten ausnahmslos in der pcl-Phase. Sie sind nicht Verursacher der Heilungsphasen-Symptome, sondern nur die Optimierer der Heilungsphase.

Das heißt:

– Die Pilze und Pilzbakterien sind entwicklungsgeschichtlich entstanden, als die vom Stammhirn gesteuerten Organe entstanden sind. Sie vermehren sich ab dem DHS, dem hoch akuten Konfliktschockerlebnis, in der konfliktaktiven Phase, arbeiten aber nur in der konfliktgelösten Phase und nur an bzw. in diesen althirngesteuerten Organen.

– Die Bakterien arbeiten mit den großhirngesteuerten Organen zusammen. Sie vermehren sich ausschließlich nach der Konfliktlösung. Sie vermögen sowohl zellabbauend als auch zellaufbauend zu arbeiten.

 

Foto: Lanka, mit freundl. Genehmigung.
Foto: Lanka, mit freundl. Genehmigung.

Infektionskrankheiten durch Keime: Ein modernes Märchen
 Prof. Dr. med. habil. Dr. Dr. Karl J. Probst

“Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein.”
– Goethe, Maximen und Reflexionen

“Da aber sah ich, dass denn meisten die Wissenschaft nur etwas ist, insofern sie davon leben, und dass sie sogar den Irrtum vergöttern, wenn sie davon ihre Existenz haben.”
– Eckermann, Gespräche mit Goethe

Es gibt bestimmte Ereignisse, welche den Weltlauf verändern. Ein solches Datum ist der 23.3.1883. Mit diesem Datum wurde der Untergang der ärztlichen Kunst eingeläutet. An diesem Tag nämlich hat Robert Koch seinen berühmten Vortrag vor der Berliner Physiologischen Gesellschaft gehalten, auf der er den Tuberkulose-Erreger vorstellte. Mit diesem Vortrag festigte er die „Theorie der Infektionskrankheiten durch Keime“ von Louis Pasteur. Auch wenn Pasteur zu dieser Zeit selber schon Zweifel an seiner eigenen Keimtheorie hatte, konnte sich durch die Forschungsergebnisse Kochs die Auffassung der Krankheitsentstehung durch ein von außen angreifendes Bakterium durchsetzen.

Die chemische Industrie erkannte nämlich sofort die phantastischen Möglichkeiten, die sich durch diese Auffassung der Krankheitsentstehung boten. Denn wenn ein von außen angreifender Keim die Ursache einer Krankheit war, dann musste es logischerweise auch  möglich sein, durch ein Medikament, welches gegen diese Krankheitserreger wirksam ist, die Krankheit zu bekämpfen. Die Ära der Pharmaindustrie hatte begonnen.

Humoralpathologie und Zellularpathologie

Um zu verstehen, was an jenem 23.3.1883 wirklich geschah, muss man sich die Geschichte
der Medizin vergegenwärtigen. Schon im Altertum standen sich zwei Schulen der Krankheitsentstehung unversöhnlich gegenüber. Einerseits die Vertreter der Säftelehre,  die behaupteten, dass Krankheit durch ein gestörtes Körpermilieu entstünde (Humoralpathologie).
Andererseits die Vertreter der Lehre, dass Dämonen und magische, von außen kommende Beeinflussungen für Krankheit verantwortlich seien (Zellularpathologie). Durch den denkwürdigen Vortrag von Robert Koch war endgültig die Entscheidung zugunsten der Zellularpathologie gefallen.

Dennoch hatten schon Pasteur und unzählige andere Forscher entdeckt, dass die Mikroben lebendige Wesenheiten in ständigem Gestaltwandel sind. Die Tatsache der Transformation der Mikroben, welche als Pleomorphismus bezeichnet wird, entzieht der Keimtheorie Pasteurs definitionsgemäß die Grundlage. Pasteur selber konnte bereits beobachten, dass Keime in ihrem Milieu ruhen, bis Veränderungen in ihrer Umwelt auftreten, und vor allem dann virulent werden, wenn der Wirtsorganismus geschwächt ist.

Inzwischen wissen wir, dass es keine statische Bakterienform gibt, sondern dass sich die Bakterien laufend  verändern, abhängig von ihrem sie umgebenden Milieu. Durch Änderungen des Milieus lässt sich sogar im Labor die Virulenz von Bakterien gezielt verändern. Diese Beobachtung allein steht bereits im Widerspruch zur Invasionstheorie von Pasteur und Koch.

Pleomorphismus

Inzwischen stützen sich weite Teile der Alternativmedizin auf diese aus dem Pleomorphismus der Mikroben resultierende vollkommen andere Sichtweise von Gesundheit und Krankheit. Auf der anderen Seite steht die milliardenschwere Industrie, die aus einer verkehrten Sichtweise von Gesundheit und Krankheit ihren Profit schlägt. Es werden die Zusammenhänge von Krankheit und Gesundheit verschwiegen.

Außerdem war es dem Menschen schon immer unangenehm, für sich und seine Gesundheit selber Verantwortung übernehmen zu müssen. Deshalb wurden schon immer böse Geister oder sonstige magische von außen kommende Einwirkungen für Krankheit angeschuldigt. Jetzt endlich hatte dieses magische Denken eine Projektionsfläche gefunden in Form einer von außen angreifenden und etikettierbaren Krankheitsursache.

Der Niedergang der Medizin

Durch die Kochsche Entdeckung war endlich „wissenschaftlich“ bewiesen, dass nicht der Einzelne für seine Krankheit verantwortlich ist, sondern Schicksal. Nicht unsere täglichen Übertretungen der Naturgesetze machen uns krank, sondern Krankheitserreger. Nachdem der Einzelne mit seiner Krankheit nichts zu schaffen hat, konnte auch guten Gewissens die Verantwortung für die Krankheit auf Fachleute, die vorgeben, zu wissen, wie die Krankheit zu bekämpfen sei, abgewälzt werden.

Der Mensch hatte damit endgültig die Verantwortung für sich auf Experten, welche ihn verwalten und letztlich „vergewalten“, abdelegiert. Auf diesem Irrglauben an eine von außen angreifende Krankheitsursache konnte erst die ganze krebsartig wuchernde Krankheitsindustrie entstehen. Dieser Krebs ist inzwischen größer als Rüstungsindustrie und Automobilindustrie. Aus Heilkunst wurde Medizintechnik.

Moderne Mythen

Der von interessierter Seite in die Gehirne der Menschen projizierte Irrglaube an eine von außen kommende Krankheitsursache hat noch andere schlimme Folgen:

–  Als erstes den Glauben, dass es so etwas wie „Ansteckung“ gibt. Auf diesem falschen Ansatz ist der gesamte Hygienekult aufgebaut, der inzwischen an sich selbst zu scheitern beginnt, denn eine immer größere Anzahl Studien belegt, dass durch übertriebene Sauberkeit und Keimfreiheit die Krankheitsbereitschaft gefördert wird, weil unser Immunsystem dadurch erlahmt, bzw. fehlprogrammiert wird.

Durch die heutzutage  allgegenwärtig eingesetzten Antibiotika wird darüber hinaus auf die Mikroben ein starker Anpassungsdruck ausgeübt, so daß es mittlerweile Mikroben gibt, welche zu wahren Überlebenskünstlern mutiert sind, die gegen alle Antibiotika und sonstigen Kunstgriffe der Medizin gefeit sind und erstmals in der Geschichte der Menschheit tatsächlich eine ernste  Bedrohung für abwehrgeschwächte Personen darstellen können.

– Als zweites den Glauben, dass es eine von außen angreifende Kraft gäbe, die Heilung im
Körper bewirken könne. Insbesondere die Idee, dass Medikamente heilen könnten, hat sich in fast allen Gehirnen fixiert – genauer genommen wird er von interessierter Seite schon  von frühester Kindheit an in die Menschen hineinprogrammiert.

Auch dieser Wahn zeigt  seine Folgen. Studien aus den USA belegen, dass die vierthäufigste Todesursache auf die Nebenwirkungen von Medikamenten zurückzuführen ist. Es stimmt also tatsächlich: „Operation gelungen – Patient tot“.

–  Der Impfwahn ist unmittelbare Folge des irrationalen Glaubens an in den Körper eindringende Krankheiten. Bakterien, Pilze, Viren sind Folge, nicht Ursache von Krankheiten. Ihre Aufgabe ist die Heilung der Krankheit, denn sie bauen das durch verfehlte Lebensführung geschädigte Gewebe ab und tragen damit zur Verbesserung der Ausscheidung bei.

Der Impfwahn, der gutes Geld in die Kassen der Ärzteschaft und der  Pharmaindustrie spült, droht zu kippen: In den USA sind inzwischen derart viele Impfgeschädigte zu beklagen, daß die Pharmaindustrie vom Gesetzgeber gezwungen wurde, 10% der Umsätze aus Impfungen in einen speziellen Fonds einzuzahlen, um daraus die Behandlungskosten derImpfschäden zu finanzieren. Außerdem müssen immer mehr  Impfstoffe wegen ernster Nebenwirkungen vom Markt genommen werden.

Was ist Krankheit?

Es ist das Verdienst der großen Ärzte des Altertums, unermüdlich darauf hingewiesen zu haben, daß der Mensch für seine Gesundheit selbst verantwortlich ist, weil er durch seine Lebensführung, insbesondere seine Ernährung, darüber entscheidet, wie seine Körpersäfte zusammengesetzt sind und seine Körperzellen funktionieren. Durch die Forschungen von Claude Bernard, Günther Enderlein und anderen wissen wir, dass die Milieubedingungen der Körpersäfte für die Gesundheit entscheidend sind.

Krankheitserreger sind immer vorhanden und ruhen im Körper. Kommt es zu einer Verschiebung der Milieubedingungen, so bemüht sich der Körper, wieder normale Bedingungen herzustellen. Diese können mehr oder weniger heftig sein und treten als Befindlichkeitsstörung in Erscheinung. Häufig können sie  so unangenehm werden, dass sie subjektiv als Krankheit empfunden werden.

Je leistungsbetonter eine Gesellschaft, desto mehr Selbstheilungsbemühungen werden als Krankheit interpretiert. Umgekehrt gibt es eine Vielzahl interkultureller epidemiologischer Studien, die zeigen, dass beispielsweise Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett, Wechseljahre, Kinderkrankheiten, Altersschwäche und andere „Krankheiten“ von  Naturvölkern überhaupt nicht als solche wahrgenommen werden, so dass es nicht einmal  einen Namen dafür gibt, obwohl auch bei diesen Völkern dieselben Symptome wie bei der  uns so genannten „Krankheit“ auftreten. Offensichtlich haben sich diese Völker noch eine  gewisse Klarheit über die Zusammenhänge bewahren können.

Die überall vorhandenen Mikroben, seien es Bakterien, Viren oder Pilze, sind so lange harmlos, wie ein gesundes Körpermilieu herrscht. Kommt es zu einer Krankheit, dann verwandeln sich diese Mikroben und helfen dem Körper bei seiner Selbstheilung. Die Mikroben sind Folge, nicht Ursache von Krankheit. Sie beschleunigen den Heilungsvorgang und sind daher von entscheidender Bedeutung. Ihre Enzyme entgiften das gestörte Milieu.

Totes Material ist ihre Nahrung. Das vergiftete Körpergewebe wird abgebaut, die toxische Belastung wird vermindert. Sobald die Mikroben ihre Aufräumarbeiten abgeschlossen haben, geht ihre Zahl zurück und sie verschwinden. Mikroben sind somit ein Gradmesser für einen Krankheits-  und  Heilungsprozess,  nicht seine Ursache – so wie die Auspuffgase eine Verbrennung anzeigen, aber nicht deren Ursache sind.

Mikroben leben von organisch totem, also nekrotischem Gewebe. Wenn die Zahl der Bakterien zunimmt, heißt dies, dass sich nekrotisches, abzubauendes Gewebe angesammelt hat, nicht, dass Mikroben „plötzlich“ virulent, d.h. auf unerklärliche Weise bösartig g   eworden wären. Die aus dem militärischen Jargon entnommenen Ausdrücke, wie „Angriff“  oder „Invasion“ sind irreführend. Mikroben sind nicht Feinde, sondern unsere Freunde. Wenn sie etwas angreifen, dann die toxischen Stoffe, die unsere Körpergewebe zerstören.  Ein Mikrobenangriff richtet sich niemals gegen funktionstüchtiges, lebendiges Gewebe.

Das Körpermilieu entscheidet darüber, welche Art von Mikroben für die Reinigungsarbeiten am besten geeignet ist. Diese Art an Mikroorganismen übernimmt dann diese Funktion. Je nach Lokalisation und Art der toxischen Belastung kommt es also zu unterschiedlicher Besiedlung mit Bakterien oder anderen Mikroorganismen.

Obwohl es also in Wahrheit nur eine einzige Krankheitsursache gibt, die Toxämie, imponieren unterschiedliche Krankheitsbilder, die ein dickes medizinisches Wörterbuch mit gescheit klingenden lateinischen und griechischen Diagnosen füllen, sowie die Geldbeutel einer ganzen Zunft.

Medizinischer Exorzismus

Der 3. März 1883 ist also ein Volkstrauertag für die ganze Menschheit, denn an diesem Tag gewann die Ideologie der Zellularpathologie die Oberhand über die Humoralpathologie. Seitdem ist die ganze Menschheit in eine babylonische Gefangenschaft abgeführt. Das hebräische Wort Babylon heißt „Verwirrung“. Das entsprechende griechische Wort heißt „diabolos“ und wird in der heiligen Schrift für Teufel eingesetzt. Die Handlanger des Teufels ziehen hinter den Kulissen die Fäden und achten sorgsam darauf, dass die breite Masse der verführten Menschen die einfachen Lebensgesetze hinter dem Schleier der Verwirrung nicht erkennen kann. Gesundheitspflege obliegt nicht mehr jedem Einzelnen, sondern ist von einem dunklen Schicksal abhängig und in die Hand von medizinischen Experten abgelegt worden.

Pharmazie und Medizintechnik zelebrieren modernen Exorzismus. Tatsache ist: Der einzige Angriff gegen den menschlichen Körper stammt von uns selbst, indem wir ihn bei unseren Mahlzeiten mehrmals täglich mit Giftstoffen vollstopfen. Durch den Kochvorgang gelangen gefährlichste Gifte in den Körper. Dies ist die Ursache der Toxämie und damit der Krankheiten. Es gibt nicht eine Vielzahl davon, sondern nur eine einzige: Die Vergiftung. Es kann nur einen einzigen Weg zur Genesung geben: Entgiftung!

Natürliche Gesundheitslehre

Diese Erkenntnis wird von der Natürlichen Gesundheitslehre (Natural Hygiene) weitergeführt. Nicht von außen kommende „Erreger“ sind es, die Krankheiten verursachen, sondern die innere Vergiftung, die Toxämie oder Verschlackung des Terrains. Deshalb kann auch nie eine von außen kommende Maßnahme zur Genesung führen, sondern allein eine Entlastung des Stoffwechsels. Wasserfasten ist daher die einzig richtige Maßnahme zur Unterstützung der Heilung. Heilen kann nur der Körper selbst, niemals ein Medikament, eine Kur, Massagen, Physiotherapie, Handauflegen oder sonstige von außen kommende Handlungen.

Leider sind es nur einzelne Menschen, die durch diesen Schleier der Verwirrung sehen. In unserem Wellness-Energie-Zentrum werden die Menschen seit Jahren auf der Grundlage obiger Ausführungen geheilt und beraten. Stets zeigt sich, dass Natürliche Gesundheitslehre nicht nur eine wunderbar transparente Theorie, sondern eine knallharte Realität ist. In der Praxis wird sie ausnahmslos bestätigt. Im Einzelfall kann die Selbstheilung  dramatisch verlaufen, in seltenen Fällen lebensbedrohlich aussehen, weshalb ärztlicher Beistand geboten sein kann. Gerade bei schwer und chronisch Kranken, mit längeren und  unangenehmen Heilungskrisen, kann das Durchhaltevermögen des Therapeuten auf die Feuerprobe gestellt werden, vor allem im Hinblick auf die immer wieder drohende Kriminalisierung des Therapeuten durch die sogenannten „Regeln der medizinischen Kunst“. Aber am Ende dieser Erstverschlimmerungen steht regelmäßig ein höheres Gesundheitsniveau. Der Therapeut ist Geburtshelfer und Zeuge dieser wunderbaren Selbstheilung. Diese ist zudem – Wunder über Wunder! – in jedem Lebensalter möglich. Es ist wie beim Tilgen von Schulden: Bitter, aber irgendwann sollte man doch damit anfangen. Warum nicht heute?

– Quelle: Wandmaker aktuell 2-2000, fair use. Hervorh. durch Red.


Viren und Bakterien – Das große Umdenken
von Dr. P. Maas

Die Fehlentwicklung der Medizin seit und durch Louis Pasteur wird hiermit in eindringlicher und überzeugender Form geschildert. Das, was die orthodoxe Medizin mit allen Mitteln bekämpft, die „bösen” Viren und Bakterien, sind in Wahrheit Lebenskeime, die in Symbiose mit dem Nährboden leben. Somit richtet sich die orthodoxe Medizin weitgehend gegen das Leben, was ja mit dem Begriff „Antibiotika” auch zugegeben wird.

Die moderne Industriegesellschaft hält Krankheit für Schicksal. Einmal trifft es diesen, einmal jenen. Früher waren böse Geister und Dämonen Schuld am Übel, Später entstand die Idee der „gefährlichen Krankheitserreger”. Seither heißt es: Viren und Bakterien bringen Seuchen und Tod. Die Medizin hält an dieser Lehre fest. Und vermeidet es, zusätzliche Fragen zu stellen.

Was ist Krankheit? Liegt die Ursache außen oder innen? Hippokrates lehrte, dass die Krankheiten in uns und durch uns entstehen. Diese Tatsache hat die Medizin aus den Augen verloren. Sie will Krankheit im Einzelnen erforschen, ohne das Leben als Ganzes zu verstehen. Es wird Zeit, umzudenken.

Ein Forscher namens Pasteur

Es gibt Menschen, die der Nachwelt ihren Ruf und Namen hinterlassen. So der 1822 im französischen Jura geborene Louis Pasteur. Er war ein berühmter Wissenschaftlicher. Pasteur empfahl unter anderem das Erhitzen der Milch, um Keime abzutöten. Ihm zu Ehren nannte man, dieses Vorgehen pasteurisieren. Bald wurde es in jedem Haushalt angewendet. Damit setzte sich Pasteur im Volk durch. Aber auch die Medizin folgte seinen Fußstapfen.

Als Chemiker und Mikrobiologe befasste sich Pasteur vor allem mit Bakterien, mit Gärungsvorgängen, mit Krankheiten und deren Bekämpfung. Dabei kam er zum Schluss, dass Krankheiten durch Erreger verursacht werden. Die gefährlichen Keime laueren vor allem in der Luft und können den Organismus jederzeit befallen, warnte Pasteur. Über den Ursprung der Krankheitserreger konnte er keine Angaben machen. Sie seien „sehr alt”, vermutet er.

Krankheit ist Zufall, lehrte Pasteur. Der Mensch müsse sich gegen diese Schicksalsschläge zur Wehr setzten. Gefährliche Erreger seien mit allen Mitteln zu bekämpfen. Zur Vorbeugung empfahl er die „Schutzimpfung”. Pasteur ging soweit, den menschlichen Körper mit einem Fass Bier oder Wein zu vergleichen. Die feindlichen Keime dringen von außen ein und richten im Inneren Schaden an. Dies zu vermeiden sei Aufgabe der Medizin. Pasteurs Lehre fand Zustimmung. Die Menschheit musste gegen angreifende Mikroben verteidigt werden. 

Krankheit war nicht mehr Sache des Einzelnen; sie wurde zum Politikum. Seither fließen die öffentlichen Gelder in die medizinische Forschung. Millionen Versuchstiere lassen ihr Leben. Gerechtfertigt werden die Geld- und Tieropfer durch Pasteurs Theorie. Der Zweck heiligt die Mittel.

So begann der unerbittliche Mikrobenkrieg. Wo immer der Feind auftauchte, er musste ausgerottet werden. Kampf den Infektionskrankheiten, hieß das Losungswort. Impfstoffe und Medikamente wurden entwickelt und weltweit verkauft. Eine führende Rolle bei der Entwicklung und Bekämpfung der Krankheitserreger spielt das Institut Pasteur. Es wurde 1888, sieben Jahre nach Pasteurs Tod, gegründet.

Pasteur war nicht nur erfolgreicher Forscher, sondern auch Geschäftsmann. Seine Lehre der gefährlichen Keime machte ihn jedoch berühmt. Dank Mikrobenangst nahm die pharmazeutische Industrie einen unerhörten Aufschwung. Pasteur wurde zum „Wohltäter der Menschheit“ ernannt.

Der Gegenspieler

Pasteur hatte einen Zeitgenossen, der seine Lehre widerlegte. Er hieß Antoine Béchamp. Als Arzt und Wissenschaftlicher war Béchamp einer der hervorragendsten Forscher des 19. Jahrhunderts. Béchamp lehrte in Übereinstimmung mit Hippokrates, dass Krankheiten in uns durch uns entstehen. Keime sah er nicht als etwas Abgetrenntes, Feindliches, von außen Kommendes, sondern als Voraussetzung allen Lebens. Zu Pasteurs Zeiten glaubte die Wissenschaft, das Leben sei an die Zelle gebunden. Weil sich die Zelle durch Trennung vermehrt, nahm man an, jede Zelle sei aus einer anderen hervorgegangen.

Dabei blieben zwei Fragen offen: Woher kam die erste Zelle und auf welcher Weise entwickelten sich aus einer Zelle die verschiedenen pflanzlichen, tierischen und menschlichen Lebensformen? Darauf gab es keine Antwort.

Béchamps Forschungen zeigten den Weg aus einer Sackgasse. Er verwarf als erstes die Idee der Zelle als kleinste Lebenseinheit. Vielmehr, lehrte er, ist die Zelle selbst aus lebendigen Einheiten zusammengesetzt. Die Bausteine der Zelle selbst aus lebendigen Einheiten zusammengesetzt. Die Bausteine der Zelle nannte er Mikrozymen. Das bedeutet: mikroskopisch kleine Gär-Organismen. Sie sind die Keime des Lebens. Lebenskeime bilden die Zelle, sind aber nicht an diese gebunden.

Keime sind die kleinste Lebenseinheit. Sie wirken in allen Lebensbereichen. Sie besorgen den Kreislauf der Stoffe oder, wie Béchamp es ausdrückte: „Mikrozymen organisieren die Materie”. Dabei sind sie ständig in Bewegung. Sie bilden den Nährboden, aus dem die verschiedenen Lebensformen hervorgehen und zu dem sie zurückkehren. Ohne Keime kein Leben!

Vom Entstehen bis zum Vergehen gehören Lebenskeime zum menschlichen Organismus. Sie bilden die Zellen, sorgen für die Stoffwechselvorgänge und lösen die Zellen beim Tod wieder auf. Keime erbauen den Organismus, erhalten ihn und bewirken sine Verwesung. Ist der Mensch zu „Staub” geworden, beleben sie weiterhin die Erde. Neue Daseinsformen entstehen und vergehen. Die Lebenskeime sind unsterblich.

Immer wieder wies Béchamp darauf hin, dass Organismen nicht keimfrei sind, wie Pasteur dies behauptete. Keime haben keinen feststehenden Charakter. Sie sind nicht monoform (eingestaltig), sondern polyorm (mehrgestaltig). Keime verhalten sich nicht willkürlich, sondern gesetzmäßige. Ihre Vermehrung geschieht keineswegs „unkontrolliert”, wie es die Medizin in Anlehnung an Pasteur noch heute haben will.

Pasteurs Theorie, wonach gewissen Keime ihrem ursprünglichen Wesen nach feindlich und immer bereit seien, Organismen aus der Luft anzugreifen, bezeichnete Béchamp als „monströs”. Dies habe zur Annahme geführt, Krankheit sei Schicksal. Aber so sehr sich Béchamp um Aufklärung bemühte, die Welt hatte für seine Erkenntnisse keine Verwendung. Bei Kirche, Staat und Wissenschaft stieß er auf Ablehnung.

Heile Welt der Mikroben 

Wo sich Leben regt, sind Keime am Werk. Ihre Zahl ist unendlich. Ihre Funktionen sind unterschiedlich. Keime können sich verändern, zusammenschließen, wieder trennen und in die Urform zurückkehren. Viren, Bakterien, Pilze sind unterschiedliche Entwicklungsformen der Keime. Dabei gibt es unzählige Zwischenstufen. Für die Art der Entwicklung ist der Nährboden ausschlaggebend. So lautet die Lehre Béchamps. Milch ist lebendiger Nährboden. Sie besteht aus Keimen. Keime verwandeln sich in Bakterien. Eine Stunde später sind es Tausende, mehrere Stunden später sind es Zehntausende, mehrere Stunden später Hunderttausende.

Diese Bakterien bewirken durch ihren Stoffwechsel die Milchsäuregärung. Pasteur lehrte das Gegenteil. Im natürlichen Zustand sei die Milch keimfrei, sagte er. Keime befänden sich in der Außenwelt und gelangten mit der Luft in die Lebensmittel. Wenn Milch säuert, wenn Traubensaft gärt, wenn Marmelade schimmelt, dann müssen sich – so glaubten Pasteur und seine Anhänger – Keime, Bakterien oder Sporen eingeschlichen haben.

Béchamp konnte diese Ansicht nicht teilen. Jeder Nährboden, erklärt er, besteht aus Keimen. Diese verwandeln den Nährboden durch die einfache Tatsache, dass sie sich ernähren, verdauen und ausscheiden. Durch die ständige Gruppierung und Umgruppierung von Keimen entstehen neue mikroskopisch kleine Gebilde. Auch diese haben eine Stoffwechsel und die Fähigkeit, sich zu vermehren und zu verwandeln.

Béchamps Beobachtungen eröffnen neue Möglichkeiten, um das Entstehen höherer Lebensformen zu erklären. Die ersten Stufen der Entwicklung spielen sich im kleinsten Bereich ab. Sie bleiben dem bloßen Auge verborgen. Aus der Verbindung von Mikroben entstehen größere Lebewesen. Diese werden – oft mit einem Schlag – sichtbar.

Plötzlich entdeckt die Hausfrau mit Schrecken, dass sich Maden im Getreide, in Nüssen oder Trockenfrüchten tummeln. Solch unerwünschte Gäste kommen in natürlichen Lebensmitteln vor. Diese stehen im Verdacht, Wurmeier zu beherbergen. In Wirklichkeit sind Maden Umwandlungsprodukte eines lebendigen Nährbodens und die Vorstufe zu Insekten wie Flügler oder Käfer.

Im gemahlenen Getreide tritt der Mehlwurm auf. Er ist die Larve des Mehlkäfers. Lederwürmer entstehen aus dem Leder. Der Holzkäfer ist ein Umwandlungsprodukt von Holz. In der Küche schwirren winzige Fliegen um das verdorbene Obst. Sie kommen nicht von außen angeflogen, sondern gehen aus den Faulstellen der Früchte hervor. Auch die Motte fliegt nicht in den Kleiderschrank. Sie entsteht aus lebendigen Naturstoffen, jedoch nicht aus Kunstfasern.

Der Philosoph Arthur Schopenhauer hielt das Entstehen von Lebewesen aus dem Nährboden für höchst wahrscheinlich. Er erwähnt Eingeweidewürmer, die bei gewissen Zerfallserscheinungen unmittelbar im Organismus auftreten. Sobald die Voraussetzungen in einem Körperbereich da sind, entstehen Läuse ganz von selbst und ohne Ei. Oder will man lieber, fragt Schopenhauer, dass auch die Eier der Schmarotzer stets hoffnungsvoll in der Luft schweben?

Pasteur sah schließlich seinen Irrtum ein. Er widerrief seine Lehre. Auf den Sterbebett sprach er den berühmten Satz: „Die Mikrobe ist nichts, der Nährboden ist alles”. Er hatte erkannt, dass Keime nicht vom Nährboden zu trennen sind. Jetzt sah er die ständige Wandlung des Nährbodens als Ausdruck schöpferischer Lebenskraft. Seine Anhänger stellten sich taub.

Was ist Krankheit?

Vor seiner Bekehrung glaubte Pasteur, das Leben bestehe aus mechanischen Abläufen. Diese Abläufe würden durch eindringende Keime gestört. So definierte er Krankheit. Die offizielle Medizin übernahm Pasteurs Standpunkt. Sie legte das Schwergewicht auf die Forschung des „Feindes” und seine Bekämpfung. Nährboden und Keime wurden getrennt betrachtet. Dabei ist es bis heute geblieben.

Béchamps Nachfolger sehen Keime und Nährboden als einheitlichen Lebensprozess. Keime sind unvergänglich, wie die Elemente Feuer, Wasser, Luft und Gestein, deren Verbindung sie darstellen. Keime verhalten sich nach bestimmten Mustern. Sie können deshalb pflanzliche, tierische oder menschliche Zellen hervorbringen. Jedes Lebewesen ist die Verwirklichung eines Musters und das Ergebnis eines bestimmten Nährbodens.

Damit die verschiedenen Lebewesen nicht ständig neu aufgebaut werden müssen, erhalten sie die Fähigkeit zur Fortpflanzung. Die Natur verschleudert keine Kräfte. Das Prinzip bleibt gleich: Die Schaffung eines Lebewesens, seine Gesundheit und seine Fortpflanzung hängen von Nährboden ab. Ausgestorbene Arten sind nicht auf immer verloren. Sie kommen mit passende Umfeld zurück. Grundlegender Nährboden ist die fruchtbare Erde. Keime bilden das Bodenleben. Bakterien und Regenwurm sind gleichermaßen am Stoffwechsel beteiligt.

Aus dem Schoße der Erde sprießen Pflanzen, ohne das dort gesät wurde. Je gesünder ein Boden, desto vielfältiger der Bewuchs. Unkräuter enthalten nicht etwa jene Stoffe, die der Boden im Überfluss besitzt, sondern jene die ihm fehlen. Die Natur ist ständig um Ausgleich bemüht.

Jedes Lebewesen muss essen, verwandeln, ausscheiden. Auch der Mensch. Mikroben besorgen die Verdauung. Sie nehmen aber nicht bloß Stoffe auf, sondern verbinden sich mit den Lebenskeimen. Höchster Ausdruck keimender Lebenskraft ist die Frucht. Früchtenahrung verbindet den Menschen mit dem schöpferischen Strom des Lebens.

Die Ausscheidungen kehren zum Boden zurück. Auch der Mensch erhält die Fruchtbarkeit der Erde. So schließt sich der Kreislauf. Alles Leben ist Austausch. Das Ganze dient dem Einzelnen und umgekehrt. Diese Regel wird durch ungesundes Leben verletzt. Genuss- und Suchtmittel, Drogen, Alkohol, Nikotin und Umweltgifte vermindern die Lebenskraft genauso wie falsche, einseitige Ernährung (Kochsalz, Zucker, Stärke).

Im geschwächten Organismus verlangsamen sich die Ausscheidungen. Giftstoffe sammeln sich an. Der Lebensfluss stockt. Besonders Mikroben entstehen aus dem Nährboden. Sie bewirken verstärkte Ausscheidungen wie Schwitzen, Erbrechen, Durchfall, Schleim- und Eiterbildung sowie Hauterkrankungen usw. Diese Vorgänge dienen der Reinigung von Geweben und Körpersäften. Das ist Krankheit und zugleich Selbstheilung.

Krankheit äußerst sich als Müdigkeit, Verstopfung, Fieber, Entzündung, Schmerz. Die Medizin greift zu Tabletten und Spritzen. Symptome müssen verschwinden. Störungen treten häufiger und stärker auf. Schließlich landet der Patient auf dem Operationstisch, lässt sich betäuben, bestrahlen, künstlich ernähren und fremdes Blut gegen. Der „innere Arzt” wird zum Schweigen gebracht. Krankheitsursachen bleiben unerkannt. Zum Beispiel Industrienahrung.

Die moderne Nahrung entsteht im künstlichen Milieu. Früchte, Salate, Gemüse werden mit Chemie angebaut und industriell verarbeitet. Man pasteurisiert, sterilisiert, raffiniert, kocht, kühlt, begast, besprüht, bestrahlt und versieht sie noch mit chemischen Aromen und Vitaminen, welche in anorganischer Form nicht wirklich vom Körper aufgenommen werden können. Sie lagern sich in den Weichteilen als Schlacke ab oder scheiden über die Verdauung aus. Der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen sowie Spurenelemente kann in ausreichender Menge über das Obst, Gemüse, Fleisch etc. gedeckt werden.

Früher kam das Essen aus dem Garten auf den Tisch. Heute kommt es geklont, steril und bundverpackt aus dem Supermarkt. Der Gipfel des Fortschritts sind Erzeugnisse aus bodenlosen Substratkulturen und Genlabors.

Industriell verarbeitete Nahrung ist „tot”. Lebensmittelkeime sind lahmgelegt, ihre Organisation ist zerstört. Zu gegebener Zeit erholen sich die Keime. Ihre Funktion hat sich mit dem Nährboden verändert. Unverzügliche beginnen sie, lebensunfähige Strukturen abzubauen. Aufgetaute Tiefkühlprodukte verderben. Die Milch verfault.

Entartete Nahrung verändert das Gleichgewicht im menschlichen Organismus. Es entstehen Viren, Bakterien, Pilze. Sie müssen den Nährboden heilen oder abbauen. Von diesen Zusammenhängen will die Forschung nichts wissen. Man zieht es vor, die bösen Mikroben zu bekämpfen und die Menschheit gegen Ansteckung zu impfen.

Mikroben können von einem Lebewesen auf das andere übergehen. Sie entfalten sich im passenden Nährboden. Ein gesunder Nährboden hat keine Verwendung für reinigende Viren. Diese finden ihr Wirkungsfeld im verschlackten Milieu. Wo viele Menschen ungesund leben, treten Krankheiten als Seuchen auf. Gleiche Lebensgewohnheiten, gleicher Nährboden.


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