Steiner & Impfen

17.11.2014
zuletzt geändert: 13.06.2020

Dr. Rudolf Steiner & Impfen

Anthroposophie über Corona, Krankheitserreger, Epidemien

Erreger der materialistischen Schulmedizin sind nicht Ursache von Krankheiten
“Also man darf nicht das Kind mit dem Bad ausschütten und sagen, die Bazillen zu untersuchen sei unnötig. Aber man muss auf der anderen Seite wissen, dass die Bazillen nicht die Krankheit machen. Sonst wird man niemals richtig erklären, wenn man immer nur sagt: Für die Cholera gibt es die Bazillen, für die Grippe gibt es die Bazillen und so weiter. Das ist natürlich nur eine Faulenzerei dafür, dass die Leute die wirklichen Krankheitsursachen nicht untersuchen wollen.”
– Dr. Rudolf Steiner: “Über Gesundheit und Krankheit. Grundlagen einer geisteswissenschaftlichen Sinneslehre” (1997), Vortrag vom 23. Dezember 1922, GA 348, S. 141 f.

Dr. med. Christian Büttner: Corona: Gedanken zum Auftreten der Pandemie (Mitteilungen Ostern 2020).

16.04.2020: Das Corona-Virus als Ausdruck globaler Disbalance: Eine kleine Presseschau von Sebastian Knust.

 

Impfungen aus Sicht der Theosophie & Anthroposophie

Steiner & Impfen

Impfen als Seelenmord

“Die Seele wird man abschaffen durch ein Arzneimittel. Man wird aus einer “gesunden Anschauung” heraus einen Impfstoff finden, durch den der Organismus so bearbeitet wird in möglichst früher Jugend, möglichst gleich bei der Geburt, daß dieser menschliche Leib nicht zu dem Gedanken kommt: Es gibt eine Seele und einen Geist. – So scharf werden sich die beiden Weltanschauungsströmungen gegenübertreten.

Die eine wird nachzudenken haben, wie Begriffe und Vorstellungen auszubilden sind, damit sie der realen Wirklichkeit, der Geist- und Seelenwirklichkeit gewachsen sind. Die andern, die Nachfolger der heutigen Materialisten, werden den Impfstoff suchen, der den Körper “gesund” macht, das heißt so macht, daß dieser Körper durch seine Konstitution nicht mehr von solch albernen Dingen redet wie von Seele und Geist, sondern “gesund” redet von den Kräften, die in Maschinen und Chemie leben, die im Weltennebel Planeten und Sonnen konstituieren. Das wird man durch körperliche Prozeduren herbeiführen. Den materialistischen Medizinern wird man es übergeben, die Seelen auszutreiben aus der Menschheit.”

– Dr. Rudolf Steiner, GA 177, S. 97f.aus den Vorträgen in Dornach vom 29. September bis 28. Oktober 1917.

 

“Aber die Geister der Finsternis sind dafür unter uns, sie sind da. Wir müssen Wache halten, damit wir merken, wo sie uns begegnen, damit wir Anschauungen darüber gewinnen, wo sie vorhanden sind. Denn das Gefährlichste in der nächsten Zukunft wird sein, sich unbewußt den Einflüssen auszuliefern, die ja doch da sind. Denn ob sie der Mensch kennt oder nicht kennt, das macht keinen Unterschied für ihre Realität.

Vor allen Dingen aber wird es sich für diese Geister der Finsternis darum handeln, dasjenige, was nun auf der Erde sich verbreitet und in dem die Geister des Lichtes in ihrer richtigen Richtung fortwirken können, das in Verwirrung zu bringen, das in falsche Richtungen zu bringen.

Ich habe auf eine solche falsche Richtung, die zu den paradoxesten gehört, schon hingewiesen. Ich habe Sie darauf hingewiesen, daß ja freilich die Menschenleiber sich so entwickeln werden, daß in ihnen eine gewisse Spiritualität Platz finden kann, daß aber der materialistische Sinn, der sich immer mehr ausbreiten wird durch die Anweisungen der Geister der Finsternis, dagegen arbeiten und mit materiellen Mitteln dagegen kämpfen wird.

Ich habe Ihnen gesagt, daß die Geister der Finsternis ihre Kostgeber, die Menschen, in denen sie wohnen werden, dazu inspirieren werden, sogar ein Impfmittel zu finden, um den Seelen schon in frühester Jugend auf dem Umwege durch die Leiblichkeit die Hinneigung zur Spiritualität auszutreiben. Wie man heute die Leiber impft gegen dies und jenes, so wird man zukünftig die Kinder mit einem Stoff impfen, der durchaus hergestellt werden kann, so daß durch diese Impfung die Menschen gefeit sein werden, die «Narrheiten» des spirituellen Lebens nicht aus sich heraus zu entwickeln, Narrheiten selbstverständlich im materialistischen Sinne gesprochen. […]

Das alles tendiert aber dahin, zuletzt das Mittel zu finden, durch das man die Leiber impfen kann, damit sie nicht Neigungen zu spirituellen Ideen aufkommen lassen, sondern ihr ganzes Leben hindurch nur an die sinnenfällige Materie glauben. So, wie man aus den Impulsen, welche die Medizin aus der Schwindelsucht – pardon, verzeihen Sie -, aus der eigenen Schwindsucht heraus gewonnen hat, gegen die Schwindsucht heute impft, so wird man impfen gegen die Anlage zur Spiritualität. Das soll nur hinweisen auf ein besonders paradox Hervorragendes unter vielem andern, was auf diesem Gebiet im Laufe der nächsten und ferneren Zukunft auftreten wird, damit das, was durch den Sieg der Geister des Lichtes aus den geistigen Welten auf die Erde herniederströmen will, in Verwirrung komme.

Dazu müssen natürlich zuerst die Weltanschauungen, die Auffassungen der Menschen verworren gemacht werden, die Begriffe, die Vorstellungen müssen zunächst verkehrt werden. Und hier ist ein ernstes Gebiet, auf das man sehr wachsam hinschauen soll, denn dieses Gebiet gehört zu den wichtigsten Hintergründen der Ereignisse, die sich gegenwärtig vorbereiten.

Ich wähle meine Ausdrücke vorsätzlich exakt. Ich sage «vorbereiten» und bin mir wohl bewußt, daß, wenn jemand von vorbereiten spricht, nachdem dasjenige stattgefunden hat, was in den letzten drei Jahren stattgefunden hat, er schon Bedeutungsvolles sagt, denn wer tiefer in die Dinge hineinsieht, weiß, daß es sich um Vorbereitungen handelt. Nur der Oberflächliche kann glauben, daß morgen oder übermorgen dasjenige, was nicht im alten Sinne ein Krieg ist, durch einen Frieden im alten Sinne abgeschlossen werden kann. Nur wer die Ereignisse recht oberflächlich beurteilt, kann solches glauben.

Wohl werden es viele glauben, wenn äußerlich dies oder jenes eintritt, was solchen Vorstellungen ähnlich sieht, wie mancher sie sich macht; dann wird man aber nicht bedenken, was unter der Oberfläche schlummern wird.”

– Dr. Rudolf Steiner, GA 177, S. 236-238, aus den Vorträgen in Dornach vom 29. September bis 28. Oktober 1917.


Man wird einen Impfstoff finden…

Steiner & Impfen
Foto: Hier & Jetzt, Fachzeitschrift für Neurobiologie, fair use.

Steiner sah Mind Control, Framing, Nudging voraus:
Denkverbote im 21. Jahrhundert aus den USA!

 

“Der größere Teil der Menschheit wird seinen Einfluß von Amerika, von dem Westen herüber haben, und der geht einer anderen Entwickelung entgegen. Der geht jener Entwickelung entgegen die heute [1916] sich erst in den idealistischen Spuren, gegenüber dem, was da kommt, in sympathischen Anfängen zeigt. Man kann sagen: Die Gegenwart [1916] hat es noch recht gut gegenüber dem, was da kommen wird, wenn die westliche Entwickelung immer mehr und mehr ihre Blüten treibt. Es wird gar nicht lange dauern, wenn man das Jahr 2000 geschrieben haben wird, da wird nicht ein direktes, aber eine Art von Verbot für alles Denken von Amerika ausgehen, ein Gesetz, welches den Zweck haben wird, alles individuelle Denken zu unterdrücken. […]

Und damit nicht gestört wird das feste Gefüge des sozialen Zusammenhangs der Zukunft, werden Gesetze erlassen werden, auf denen nicht direkt stehen wird: Das Denken ist verboten, aber die die Wirkung haben werden, daß alles individuelle Denken ausgeschaltet wird. Das ist der andere Pol, dem wir entgegen arbeiten. Dagegen ist das Leben heute immerhin nicht gar so unangenehm. Denn wenn man nicht über eine gewisse Grenze hinausgeht, so darf man ja heute [1916] noch denken, nicht wahr? Allerdings eine gewisse Grenze überschreiten darf man ja nicht, aber immerhin, innerhalb gewisser Grenzen darf man noch denken. Aber das, was ich geschildert habe, das steckt in der Entwickelung des Westens, und das wird kommen durch die Entwickelung des Westens.”

– Dr. Rudolf Steiner am 04.04.1916, in GA 167, S. 98-100, Hervorh. von uns.

Vorgetragen von Axel Burkart in: Von guten Mächten gestärkt für unsere Freiheit kämpfen – über Denkverbote Manipulation & Impfpflicht, ab Min. 52:10.

 


Schulmedizin wird Krankheiten hervorbringen aus egoistischen Motiven

“Das zweite ist, dass aus dieser Arbeit, aus dieser für die Engel Veränderungen hervorrufenden Arbeit noch ein zweites für die Menschheit erfolgen wird: die instinktive Erkenntnis gewisser Heilmittel, aber eine schädliche Erkenntnis gewisser Heilmittel. Alles dasjenige, was mit Medizin zusammenhängt, wird eine ungeheure, im materialistischen Sinne ungeheure Förderung erfahren. Man wird instinktiv Einsichten bekommen in die Heilkraft gewisser Substanzen und gewisser Verrichtungen, und man wird ungeheuren Schaden anrichten dadurch, aber man wird den Schaden nützlich nennen. Man wird das Kranke gesund nennen, denn man wird sehen, dass man da in eine gewisse Verrichtung hineinkommt, die einem dann gefallen wird. Es wird einem einfach gefallen, was die Menschen nach einer gewissen Richtung hin ins Ungesunde hineinführt. Also gerade die Erkenntnis der Heilkraft gewisser Vorgänge, gewisser Verrichtungen, die wird erhöht werden, aber sie wird in ganz schädliches Fahrwasser gelangen. Denn vor allen Dingen wird man erfahren durch gewisse Instinkte, was gewisse Substanzen und was gewisse Verrichtungen für Krankheiten hervorrufen, und man wird ganz nach egoistischen Motiven einrichten können, Krankheiten hervorzubringen, oder sie nicht hervorzubringen.”
– Dr. Rudolf Steiner: Was tut der Engel in unserem Astralleib? Zürich, 9. Oktober 1918, GA 182.


Impfen und Nichtimpfen als karmische Wirkung von Charaktereigenschaften

Nehmen wir an, eine ganze Anzahl von Menschen hätte sich wegen Lieblosigkeit gegen die Menschen hingezogen gefühlt, gewisse Infektionsstoffe aufzunehmen, um einer Epidemie zu verfallen. Nehmen wir weiter an, wir könnten gegen die Epidemie etwas tun. Wir würden dann in einem solchen Falle die äußere Leiblichkeit davor bewahren, die Lieblosigkeit zum Ausdruck zu bringen, aber wir würden dadurch noch nicht die innere Neigung zur Lieblosigkeit fortgeschafft haben.

Denken wir uns aber den Fall so, dass wir, wenn wir das äußere Organ der Lieblosigkeit fortschaffen, die Verpflichtung übernehmen, auf die Seele so zu wirken, dass wir auch der Seele die Neigung zur Lieblosigkeit nehmen. Das Organ der Lieblosigkeit wird im eminenten Sinne getötet – im äußeren leiblichen Sinne – in der Pockenimpfung. Da zeigt sich zum Beispiel folgendes, was geisteswissenschaftlich erforscht ist: In einer Kulturperiode traten die Blattern auf, als die allgemeine Neigung bestand, im höheren Maße Egoismus, Lieblosigkeit zu entwickeln. Da traten die Blattern auf, auch in der äußeren Organisation; das ist so. Man ist in der Theosophie durchaus verpflichtet, die Wahrheit zu sagen.

Nun können wir es begreifen, dass in unserer Zeit der Impfschutz aufgetreten ist. Wir können aber noch etwas anderes begreifen, dass nämlich bei den besten Geistern unserer Zeit etwas wie ein Widerwille gegen Impfung vorhanden ist. Das steht mit einem Inneren in Korrespondenz, das ist das Äußere eines Inneren. Und wir können jetzt sagen: Wenn wir auf der einen Seite das Organ töten, hätten wir auch die Verpflichtung, als Gegenstück dazu bei diesem Menschen den materialistischen Charakter durch eine entsprechende spirituelle Erziehung anders zu gestalten.

Das müsste das notwendige Gegenstück sein. Wir leisten sonst nur halbe Arbeit. Ja, wir leisten nur eine Arbeit, zu der der Mensch selber in einer späteren Inkarnation in irgendeiner Weise wird das Gegenstück schaffen müssen, wenn er das Pockengift in sich hat und die Eigenschaft aus sich herausgeschafft hat, durch die man geradezu hinneigt zur Blatternerkrankung.

Hat man die Empfänglichkeit für die Blattern herausgeschafft, so hat man nur die äußere Seite der karmischen Wirksamkeit ins Auge gefasst. Wenn man auf der einen Seite Hygiene übt, muss man anderseits die Verpflichtung fühlen, den Menschen, deren Organisation man umgewandelt hat, auch etwas für die Seele zu geben. Impfung wird keinem Menschen schaden, welcher nach der Impfung im späteren Leben eine spirituelle Erziehung erhält. Wir haben die Waagschale zu stark zum Sinken gebracht, wenn wir nur auf die eine Seite abzielen und auf die andere keinen Wert legen. Das fühlt man im Grunde in den Kreisen, wo man sagt: Wo hygienische Maßregeln zu weit gehen würden nur schwache Naturen fortgepflanzt. Das ist zwar unberechtigt; aber Sie sehen, wesentlich ist, dass man eine Aufgabe nicht ohne die andere übernehmen darf.

Da kommen wir zu einem wichtigen Gesetz in der Menschheitsentwickelung, das so wirkt, dass immer ein Äußeres und ein Inneres sich die Waage halten müssen und dass man nicht bloß auf das eine sehen darf, sondern auch das andere nicht unberücksichtigt bleiben darf. Da sehen wir in einen großen Zusammenhang hinein und sind jetzt noch nicht einmal zur Behandlung der Frage gekommen: Wie verhalten sich Hygiene
und Karma zueinander? Sie werden sehen, dass uns die Beantwortung dieser Frage noch tiefer hineinführt in das Karma. Und wir werden noch sehen, wie auch zwischen der Geburt und dem Tode des Menschen karmische Zusammenhänge bestehen und ferner, wie andere Persönlichkeiten hineinspielen in ein Menschenleben und wie sich der freie Wille des Menschen und das Karma im Einklänge befinden.

– Dr. Rudolf Steiner: Die Offenbarungen des Karma, Hamburg, 25.05.1910. GA 120, ohne Impressumseite [1995?], S. 182-184 und GA 120 (1992).


06.05.2020: Rudolf Steiner ein Impfgegner?
Können sich Impfgegner auf Rudolf Steiner berufen?

Unsere Antwort: Ja, natürlich, er hatte nichts gegen Impfgegner. Seine medizinischen, geistigen und karmischen Aussagen sind eindeutig. Daran ändert es auch im Gesamtzusammenhang nichts, daß er richtigerweise in Sachen Impfen (oder Ernährung) als Gesellschaft den Mitgliedern oder der Allgemeinheit keine verbindlichen Verhaltensweisen vorschreiben wollte, da sie der Selbsterkenntnis des Göttlichen im Menschen entgegenstehen.

Man muß auch berücksichtigen, daß damals (nicht anders als heute) die Impflobby bereits mächtig war und Patienten wie Ärzte damals (nicht anders als heute) mit Problemen, Berufsverbot, Bußgeldern, Sorgerechtsentzug und sozialer und beruflicher Schikane zu rechnen hatten. Dies gilt umso mehr, weil sich unter seinen Zuhörern und Mitgliedern viele Ärzte befanden, die selbst die Impfpropaganda, die ihnen auferlegt wurde, noch nicht selbst durchdacht haben oder sie selbst glaubten.

Hätte es die Aufklärung nicht gegeben und hätte die Kirche noch die mittelalterliche Macht gehabt, dann hätte er vergleichsweise auch nicht frei über religiöse Fragen sprechen können. Steiner gibt soweit, wie es der Zeitgeist erlaubt hat, ohne verfolgt zu werden bzw. für die Verfolgung seiner Zuhörer verantwortlich gemacht zu werden.


Hier zur Volltextsuche für Steiner-Texte.

Englische Steiner-Zitate über Impfungen:
The Rudolf Steiner Archive & e.Lib
RUDOLF STEINER QUOTES: Innoculations against the inclination to entertain spiritual ideas

Dr Wolfson on Rudolf Steiner’s Quote on Vaccination

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