AIDS – medizinisches Versagen


Empfohlene Literatur:

Kremer H.: Die stille Revolution der Krebs- und AIDS-Medizin. Neue fundamentale Erkenntnisse über die tatsächlichen Krankheits- und Todesursachen bestätigen die Wirksamkeit der biologischen Ausgleichstherapie.
Ehlers Verlag, Wolfratshausen. 4. Aufl. 2004 ISBN 3-934196-14-6

„Das Buch des renommierten Forschers, Medizinaldirektor i. R. Dr. med. Heinrich Kremer, ist das Standardwerk zum Thema. Niemand, der mitreden will, kommt daran vorbei. Durch diese Publikation ist eine völlig neue Situation entstanden. Kremer nimmt die Aussagen der HIV-/AIDS-Propagandisten beim Wort und konfrontiert sie mit dem Wissensstand der jeweiligen Disziplin. Diese charmante Methode führt uns die Absurdität der mit riesigen Werbeetats verbreiteten AIDS-Kampagne gnadenlos vor Augen.

Man erfährt ferner, warum AIDS nicht von einem mysteriösen Virus verursacht wird, sondern durch den Verlust der Immunbalance zwischen intrazellulären Abwehrmaßnahmen einerseits und den entwicklungsgeschichtlich jüngeren humoralen Abwehrmethoden andererseits.
Darüber hinaus zeigt Kremer, daß eine nicht kompensierte Schieflage der Immunbalance, wie er sie zunächst für AIDS beschreibt, auch bei der Entstehung von krebsartigen Dysfunktionen maßgeblich beteiligt ist.

Dieses Buch ist für Krebs- und AIDS-Patienten (über-)lebenswichtig.
Für jeden Therapeuten ist es Pflichtlektüre, falls er die lebensgefährlichen Fehler der orthodoxen Medizin vermeiden will.“


Therapieempfehlungen für „HIV-Positive“ und AIDS-Patienten:
www.ummafrapp.de/

– Quelle: aids-kritik.de (offline), siehe Waybackmachine (längere Ladezeit). Hervorh. i. O. Zahlreiche Tippfehler stillschweigend korrigiert. Hinzufügungen: Fotos, Hyperlinks, Hervorhebungen und Buchbeschreibung.


Weitere Arbeiten von Dr. Heinrich Kremer:

Die tödlichen Irrtümer der Krebs-/AIDS-Therapeuten
Dr. Heinrich Kremer: Das lebensrettende Wissen vom Heilen
Dr. Heinrich Kremer: Die Perversionen der AIDS-Medizin
Dr. Heinrich Kremer: Anatomie eines beispiellosen medizinischen Versagens

Dr. Heinrich Kremer: Wir sind evolutionsbiologische Zwitterwesen, raum&zeit 11/2001
Dr. Heinrich Kremer: Haben Bob Gallo und seine Kollegen den HIV-Test maßgeschneidert?
Dr. Heinrich Kremer: AIDS – Ein von Ärzten forciertes Todes-Syndrom?
Dr. Heinrich Kremer:
Hat der Mensch die Selbstzerstörung in Gang gesetzt?
5 Fragen an Dr. Kremer

Interview mit dem Krebs-/AIDS-Forscher, Medizinaldirektor i.R. Dr. med. Heinrich Kremer,
in: raum&zeit Ausgabe 11, 4/2001, english translation with computer voice.

Dr. Heinrich Kremer antwortet auf die Fragen der südafrikanischen Regierung:
– Eine kurze Antwort auf die von Präsident Thabo Mbeki der Spezialisten-Konferenz vom 6./7. Mai 2000 in Pretoria gestellten Fragen zum Problemkreis HIV/AIDS
– Antwort auf die Fragen des südafrikanischen Staatspräsidenten Thabo Mbeki und der Gesundheitsministerin Dr. Manto Tshambalala-Msimang zum Wirkmechanismus von AZT vom 23.2.2000 und zu HIV/AIDS vom 6./7.5. 2000
[In Waybackmachine nur genannt, nicht gespeichert.]

als Co-Autor:
15 Jahre AIDS – Eine kritische Stellungnahme zur Situation (1998)
15 Years of AIDS

Fehldiagnose AIDS? – Peter Duesberg – Heinrich Kremer – Konrad Hoya 1991

 

1995: Vorsicht AIDS-Medizin: Lebensgefahr!
von Dr. Stefan Lanka und Dr. Heinrich Kremer

Dr. med. Heinrich Kremer und Dr. rer. nat. Stefan Lanka analysieren die Rechtfertigung der Konstrukteure der „AIDS-Erkrankung und der „HIV-Infektion“ durch den Experten der Bundesregierung, den Virologen Dr. Johannes Löwer.

Da beim Stichwort „AIDS“ in Deutschland Meinungsterror herrscht, der vor allem von den Massenmedien geschürt wird, ist ein wissenschaftlicher Disput nicht möglich. Jeder Wissenschaftler, der es wagt, die regierungsamtliche Strategie der Todesangst-Verbreitung via „AIDS“ in Frage zu stellen, muß um Karriere und Job fürchten. Nur wenige unabhängige Wissenschaftler, die sich klares Denken bewahrt haben, bringen den Mut auf, das zu entwirren, was in den letzten Jahren an Konstrukten, wissentlich falschen Behauptungen, getürkten Studien, erlogenen Statistiken usw. um das Thema „AIDS“ angehäuft wurde, um zu kaschieren, daß die orthodoxe Medizin, gesteuert von einer milliardenschweren Pharma-Industrie, längst vor dem Kollaps steht.

Heinrich Kremer und Stefan Lanka gehören zu den Wissenschaftlern, die immer noch an die Zukunft einer unabhängigen Wissenschaft auch in der Medizin glauben. Sie haben sich deshalb der Mühe unterzogen, ein Schreiben eines der wichtigsten regierungsamtlichen „AIDS“-Propagandisten öffentlich zu analysieren und damit ad absurdum zu führen. Diese Arbeit der beiden Wissenschaftler ist wohl die bisher gründlichste Widerlegung der HIV-AIDS-These, die je in deutscher Sprache erschienen ist. Jeder Mediziner und Wissenschaftler, der noch eigenständig und logisch denken kann, sollte diesen Beitrag gründlich lesen und dann an seinem Platz und mit seinen Möglichkeiten mit dafür sorgen, daß dieser gigantische Wissenschaftsbetrug endlich beendet wird!

Das Schreiben von Dr. Johannes Löwer vom Bundesamt für Sera und Impfstoffe (Paul-Ehrlich-Institut) an Dr. Lanka lautet:

Sehr geehrter Herr Lanka,

seit mehr als fünf Jahren wird mit variierenden Argumenten von verschiedenen Seiten, insbesondere aber von Prof. Dr. Peter H. Duesberg, die Behauptung vorgetragen, daß die Erkrankung „Erworbene Immunschwäche“ (Acquired Immunodeficiency Syndrome, AIDS), falls sie überhaupt existiere, nicht durch ein Virus verursacht wird, insbesondere nicht durch HIV (Human Immunodficiency Virus). Die ernsthafte Auseinandersetzung mit diesen Thesen kann in renommierten Zeitschriften (Science 241, S. 514-517, 1988, Science 266, S. 1642-1649, 1994), auch in deutschsprachigen (AIDS-Forschung 4, S. 115- 130, S. 507-515), nachgelesen werden. Im folgenden sollen die wesentlichen Befunde, die AIDS beschreiben und nach meiner Auffassung den Zusammenhang mit einer HIV-Infektion belegen, aufgeführt werden. Dabei werden insbesondere Veröffentlichungen der Centers für Disease Control (CDC), die aus den Jahren 1981 bis 1985 stammen, zitiert. Eine Liste aller Veröffentlichungen der CDC aus dieser Zeit liegt bei.

1. Die Erkrankung AIDS ist charakterisiert durch das Auftreten von bestimmten Infektionen und Tumoren bei einer bestehenden Störung des Immunsystems, die nicht auf erkennbare Ursachen, z.B. entsprechende medikamentöse Behandlung mit Immunsuppressiva nach Transplantationen, zurückzuführen ist. Besonders typisch sind Infektionen durch Erreger, die bei Personen mit intaktem Immunsystem keine Erkrankung hervorrufen und daher als „opportunistische Erreger“ bezeichnet werden. Diese Krankheitsdefinition wurde bereits im September 1982 formuliert (MMWR 31, 507-508, 513-514, 24. Sep. 1982) und ist in dieser Form unabhängig von Hypothesen über die Ursachen.

2. Die Analyse der ersten Fälle von AIDS unter homosexuellen Männern in Kalifornien ergab, daß zwischen einem Großteil von ihnen sexuelle Kontakte bestanden (MMWR 31, 305- 307, 18. Juni 1982). Im Dezember 1982 wurde auch erkannt, daß AIDS im Zusammenhang mit Bluttransfusionen auftreten kann (MMWR 31, 652-654, 10. Dez. 1982). Beide Befunde lassen sich nur durch die Existenz eines infektiösen Erregers überzeugend erklären.

3. Sehr bald wurde auch festgestellt, daß auch Bluter an AIDS erkranken können (MMWR 31, 365-367, 16. Juli 1982). Gemeinsames Merkmal der Bluter ist, daß sie mit einem Blutprodukt, dem Faktor VIII, behandelt werden. Da dieser Faktor sterilfiltriert wird, wodurch Bakterien und andere größere Erreger sicher entfernt werden, kann es sich bei dem in diesem Blutprodukt enthaltenen infektiösen Agens nur um ein Virus handeln. Bereits 1982 konnte daher als gesichert gelten, daß ein Virus AIDS verursacht.

4. Verschiedene Viren wurden im Laufe der Zeit als Verursacher von AIDS in Betracht gezogen, auch das 1983 von L. Montagnier isolierte „Lymphadenopathy Associated Virus“ (LAV), ein Retrovirus. 1984 wurden dann von R. Gallo und Mitarbeitern epidemiologische Untersuchungen veröffentlicht, in denen Antikörper gegen ein von ihm beschriebenes Virus, HTLV-III, in der überwiegenden Mehrzahl der AIDS-Fälle gefunden wurden. Es stellte sich bald heraus, daß es sich bei LAV und HTLV-III um die Viren handelt, die heute als Humane Immundefizienz-Viren HIV bezeichnet werden. Der Nachweis von Antikörpern gegen HIV wurde schließlich in die Definition von AIDS aufgenommen, wodurch nur in geringfügigem Maße bereits gemeldete Fälle revidiert werden mußten (MMWR 34, 373-375, 28 Juni 1985).

5. Mit der Verbesserung der Nachweismethoden für HIV (Antikörper, Virusbestandteile) konnte die Korrelation mit der Erkrankung AIDS noch klarer herausgearbeitet werden. Die heutigen Screening-Tests, mit denen z.B. Blutspenden untersucht werden, haben eine ausgezeichnete Empfindlichkeit und Genauigkeit. Dennoch muß, wie bei allen biologischen Testverfahren, in Einzelfällen mit falsch-positiven und falsch-negativen Ergebnissen gerechnet werden. Die Bewertung der HIV-Antikörpertests setzt daher eine entsprechende Sachkenntnis voraus. Die häufig zitierte Arbeit von Papadopulos-Eleopulos und Mitarbeitern (Bio/Technology 11, 696-707, 1993) faßt in der Auswertung zahlreicher Studien Probleme der Testverfahren zusammen, die auch zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bereits in Fachkreisen bekannt waren und bei der Auswertung von Testergebnissen berücksichtigt werden mußten. Diese Studie kann nicht als Beleg dafür genommen werden, daß die auf dem Markt befindlichen HIV-Antikörpertests untauglich seien.

6. Die Infektion mit HIV ist nicht nur mit der AIDS-Erkrankung korreliert, sondern ist auch eine notwendige Voraussetzung. Anders läßt sich nicht erklären, weswegen nur Bluter, die mit HIV infiziert sind, AIDS entwickeln, und weswegen nur Kinder von HIV-infizierten Müttern, und nur dann, wenn sie selbst mit HIV perinatal infiziert wurden, an AIDS erkranken. Die oft angegebenen Ursachen für AIDS (chronische Unterernährung, aggressive Medikamenten-Behandlungen, Medikamentenvergiftungen, Infektionen (gemeint sind wohl andere als die mit HIV), spezifische und generelle Hygiene-Probleme, Drogenkonsum) können in diesen Patientengruppen die AIDS-Erkrankung nicht erklären. Würden sie zutreffen, müßten AIDS-Erkrankungen ohne HIV-Infektionen beobachtet werden. Behauptungen, daß es solche Erkrankungen gäbe, haben sich nie substantiiert. Es ist in der Medizin kein unbekanntes Problem, daß auf den ersten Blick Krankheitsbilder ähnlich oder identisch aussehen können. Die Kunst, Krankheitsbilder abgrenzen zu können, heißt Differentialdiagnose und ist ein ganz wesentliches Ziel in der Ausbildung der Ärzte.

7. Die molekularen und zellulären Mechanismen, die einer HIV-Infektion folgen und zur AIDS-Erkrankung führen, sind noch nicht in allen Einzelheiten bekannt, obwohl permanent Fortschritte gemacht werden. So wurde anfang dieses Jahres gezeigt (Wei et al., Nature 373, 117-122, 1995; Ho et al., Nature 373, 123-126, 1995), daß HIV sich ständig stark vermehrt, aber im gleichen Maße auch aus dem Körper eliminiert wird, und daß dies wahrscheinlich für alle Stadien gilt. An der Krankheitsentstehung sind neben der HIV-Infektion möglicherweise andere Faktoren beteiligt. L. Montagnier diskutiert in diesem Zusammenhang die Rolle von begleitenden Mykoplasmeninfektionen (Mykoplasmen zählen zu den Bakterien), er bestreitet in seinen Veröffentlichungen jedoch nicht, daß eine HIV-Infektion die Grundvoraussetzung für das Entstehen von AIDS ist.

Zusammenfassend läßt sich sagen, daß die vorhandenen Befunde und Daten nur so ausgewertet werden können, daß eine HIV-Infektion die Grundvoraussetzung für die Entstehung der Erkrankung AIDS ist. In den Grenzen, die allen Nachweisverfahren innewohnen, sind die derzeitigen Nachweistests (Antikörper, Virusbestandteile) extrem sensitiv und spezifisch.

Sehr geehrter Herr Lanka, sollte Sie diese Argumentation nicht überzeugen, werde ich dies nicht ändern wollen. Der Vorteil der Naturwissenschaft besteht darin, daß sich die Hypothesen im Laufe der Zeit von selbst bestätigen oder widerlegen.

gez. Dr. Johannes Löwer


Die Antwort von Dr. Kremer und Dr. Lanka

Die Bundesregierung hat seit dem 1. Oktober 1985 angeordnet, daß alle Blutspenden und Blutprodukte auf Antikörper gegen die „HIV-Infektion“, welche als Ursache der „AIDS-Erkrankung“ angesehen wird, untersucht werden müssen. Die Zulassung und Überwachung der hierzu erforderlichen Testverfahren obliegt dem Bundesamt für Impfstoffe und Sera (im folgenden „das Bundesamt“ genannt). Die Verantwortlichen des Bundesamtes können also mit Fug und Recht als HIV-AIDS-Experten der Bundesregierung angesehen werden. Neben dem Präsidenten des Bundesamtes, dem Virologen Prof. Dr. Reinhard Kurth, übt diesen Expertenstatus vor allem der Leiter der virologischen Abteilung des Bundesamtes, der Virologe Dr. Johannes Löwer aus.
Am 18.9.1995 hat nun Dr. Löwer im Einverständnis mit seinem Chef Dr. Kurth auf amtlichem Briefpapier „die wesentlichen Befunde, die AIDS beschreiben und nach meiner Auffassung den Zusammenhang mit einer HIV-Infektion belegen“ mitgeteilt.

Angefragt hatten fachkundige Bürger, auf welche in wissenschaftlichen Publikationen dokumentierte Befunde das Bundesamt die öffentliche Behauptung stützt, daß „HIV die Ursache von AIDS ist.“ Dr. Löwer hat mehreren Fragestellern, die unabhängig voneinander das Bundesamt um fachliche Auskunft gebeten hatten, inhaltlich völlig identisch geantwortet. Man darf also davon ausgehen, daß es sich um die wissenschaftliche Standardaussage des Bundesamtes in Abstimmung mit dem Dienstherrn, dem Bundesgesundheitsminister, handelt.
Dr. Löwer hat „die wesentlichen Befunde, die AIDS beschreiben und nach meiner Auffassung den Zusammenhang mit einer HIV-Infektion belegen“ in 7 Punkten zusammengefaßt. Punkt 1,2,3 und 6 beziehen sich auf die klinischen Definitionen, das Vorkommen und die Übertragung der Phänomene „Erkrankung AIDS“ und „HIV-Infektion“ bei gruppenspezifischen Patienten. In Punkt 3,4 und 7 werden die molekularen, zellulären und virologischen Befunde vorgetragen, welche die Annahme stützen sollen, daß das Phänomen „HIV-Infektion“ existent ist und das Phänomen „Erkrankung AIDS“ in ursächlichem Zusammenhang mit dem ersterem steht.

Zu Punkt 1, 2, 3 und 6 der Rechtfertigung von Dr. Löwer:

Dr. Löwer stellt fest: „Die Erkrankung AIDS ist charakterisiert durch das Auftreten von bestimmten Infektionen und Tumoren bei einer bestehenden Störung des Immunsystems, die nicht auf erkennbare Ursachen, z.B. entsprechende medikamentöse Behandlung mit Immunsuppressiva nach Transplantationen, zurückzuführen ist.“ Der Terminus „Die Erkrankung AIDS“ wird von Dr. Löwer in dem dreiseitigen Schreiben insgesamt sieben Mal verwendet, als handle es sich tatsächlich um eine eigenständige Erkrankungsform. In Wirklichkeit bedeutet das Kunstwort AIDS (engl. Abkürzung von Aquired Immunodeficiency Syndrome) jedoch nichts anderes als eine 1982 neu erfundene Sammelbezeichnung für mittlerweile 29 schon früher definierte Einzelkrankheiten.

Diese treten fast ausschließlich bei gruppenspezifischen Patienten (USA, Europa) oder länderspezifischen Patienten (Afrika, Asien) auf, welche im Kindesalter (Bunikowski et al., 1995) oder im Erwachsenenalter (Root-Bernstein, 1993) chronifizierende Hepatitis-Infektionen entwickelt haben. Mehr als 96% aller „Erkrankungen AIDS“ beispielsweise in den USA gehören zu diesen gruppenspezifischen Risikopatienten (CDC, 1993): davon mehr als 60% homosexuelle Männer, 33% intravenöse Drogenabhängige und Kinder dieser Patienten, 2% Transfusionsempfänger und 1% Bluterkranke.

Dr. Löwer stellt mit seiner Behauptung, die unter der Kunstdiagnose „Erkrankung AIDS“ gebündelten Krankheitsbilder seien „charakterisiert durch das Auftreten von bestimmten Infektionen und Tumoren bei einer bestehenden Störung des Immunsystems, die nicht auf andere Ursachen … zurückzuführen ist“ die medizinhistorische Wahrheit auf den Kopf.

Dr. Löwer erweckt wider besseres Wissen den Eindruck, als gebe es folgende lineare Ursachenkette: Ohne Erkennbare Ursache treten Störungsmuster des Immunsystems bei bis dahin gesunden Patienten auf. Diese haben eine oder theoretisch alle 29 der Kunstdiagnose AIDS zugeschriebenen Krankheitsbilder zur Folge.

In Wahrheit sind nachweisbar ausnahmslos alle oben genannten Risikopatienten vor Auftreten der mehr oder weniger unspezifischen Änderung des Immunzellstatus einem massiven Bombardement toxischer und infektiöser Natur ausgesetzt gewesen, wie es in diesem Ausmaß quantitativ und qualitativ beispielsweise in USA und Europa bei anderen gruppenspezifischen Patienten (beispielsweise heterosexuellen Männern, die in Kliniken für Geschlechtskrankheiten in den USA behandelt wurden) nicht nachweisbar ist.

Der entscheidende Denkfehler

Dr. Löwer offenbart jedoch einen entscheidenden Denkfehler aller Konstrukteure der Kunstdiagnose AIDS, wenn er feststellt: „Besonders typisch sind Infektionen durch Erreger, die bei Personen mit intaktem Immunsystem keine Erkrankung hervor rufen und daher als „opportunistische Erreger“ bezeichnet werden.“

Es soll offensichtlich der Eindruck erweckt werden, als ob die sogenannten opportunistischen Erreger nur dadurch gehindert wären, die Zielzellen des menschlichen Körpers zu zerstören, daß diese durch unablässige Bekämpfung durch die Immunzellen in Schach gehalten werden. Dieses „Räuber und Gendarmen-Modell“ der orthodoxen Medizin stammt aus dem 19. Jahrhundert und muß längst als überholt gelten.

Die sogenannten opportunistischen Erreger leben bei praktisch allen erwachsenen Menschen innerhalb und außerhalb der Körperzellen. Die friedliche Symbiose ist Ergebnis eines sehr langen Ausleseprozesses der Evolution. Massive toxische, infektiöse, ernährungsbedingte oder sonstige Streßeinflußnahmen können jedoch das ökologische Gleichgewicht einzelner Organe oder Organsysteme in dramatischer Weise verändern. Sind diese Einflußnahmen dauerhaft und nachhaltig vorhanden, verändern sich einzellige (eukaryote) Immunkörper und einzellige (eukaryote) Symbionten gezwungenermaßen gleichzeitig, da sie vom gemeinsamen Stoffwechselmilieu abhängig sind. Die Folge ist sowohl die erzwungene Änderung des Immunzellstatus als auch der erzwungene Erregerwandel der Symbionten.

Die friedliche Kooperation kippt um in eine Konkurrenzsituation auf Leben und Tod. Es kommt zum „mikrobiologischen Bürgerkrieg“, da die bisherigen Symbionten aufgrund des Strukturwandels vor allem der Zellmembran (analog zu Krebszellen) wie feindliche Eindringlinge behandelt werden.

Die hochgerüstete High-Chem-Medizin hat in den 70er Jahren die Folgen der exzessiven und synchronen Streßzustände für Immunkörper und Symbionten im Organismus der Risikopatienten durch Einsatz massiver Chemotherapie auffangen können. Anfang der 80er Jahre versagten jedoch in vielen Fällen bei bestimmten Risikogruppen die Wundermittel aus dem chemotherapeutischen Arsenal der modernen Medizin. Offensichtlich hatte das Bündnis zwischen den pharmagläubigen Infektionsmedizinern und ihrer homosexuellen Klientel in den Metropolen der westlichen Welt zur Resistenzbildung gegenüber der Chemotherapie und zu nicht mehr vorhersehbaren Krankheitsverläufen geführt (CDC, 1981).

Die Konsequenz dieser Entwicklung hätte die Revision der bis dahin gültigen Pathogenese-Modelle und eine ehrliche, von ärztlicher Ethik bestimmte Aufklärung der Risikopatienten über die Grenzen der Belastbarkeit des menschlichen Organismus bei chronischer Zufuhr hochverunreinigter Fremdeiweiße und toxischer Fremdmoleküle sowie dem Auftreten ungewöhnlicher Infektions-Streßzustände sein müssen.

Die Konsequenzen der folgenden Risikobelastungen, verstärkt seit den 70er Jahren, müssen natürlich auch Dr. Löwer und seinen Kollegen bekannt gewesen sein:

a) Ungewöhnlich hohe Infektiösität infolge eines breiten Spektrums von mikrobiellen Erkrankungen einer Minderheit homosexueller Männer vor allem in den westlichen Metropolen.

b) extreme Steigerung des intravenösen Konsums infektiös und toxisch hochkontaminierter Rauschmittel bei Gebrauch hochkontaminierter Utensilien (Spritz- bestecke), inklusive chronischer Intoxikation und Infektiösität der Embryonen drogenabhängiger Mütter;

c) Steigerung der durchschnittlichen verabreichten Mengen Fremdblut von mehr als 30 Einheiten/Patient bei schwerwiegender Grundkrankheit, gespendet u.a. von dauerhaft infizierten und intoxikierten Risikopatienten;

d) Injektion von bis zu mehr als 2000 Einheiten von Gerinnungseiweißkonzentrat pro kg/ Jahr mit einem Anteil von mehr als 99% immunsuppressierenden Fremdeiweißen, überwiegend gewonnen aus einem Pool von mehreren tausend Blutplasmaspenden, behaftet mit höchst-infektiösen Verunreinigungen, verabreicht an bluterkranke Patienten.

In der medizinhistorischen Rückschau ist es nicht nachzuvollziehen, daß irgendein klardenkender und ethisch bewußter Arzt die Annahme haben konnte, daß diese Zielangriffe auf die Integrität des menschlichen Organismus auf die Dauer durch Maximaleinsatz von Chemotherapeutika hätten kompensiert werden können.
Es bedurfte also zum pathogenetischen Verständnis keineswegs der Einführung eines bis heute höchst ominösen Retrovirus (siehe unten) als Krankheitsursache.

Vorsätzliche Geschichtsfälschung

Dr. Löwer und seine politischen Auftraggeber machen sich der vorsätzlichen Geschichtsfälschung schuldig, wenn sie weiterhin (Punkt 1) behaupten: „Diese Krankheitsdefinition (die „Erkrankung AIDS“. D. Verf.) wurde bereits im September 1982 formuliert (MMWR 31, 507-508, 513-514, 24. September 1982) und ist in dieser Form unabhängig von Hypothesen über die Ursachen.“

Objektiv richtig ist vielmehr, daß in der historisch ersten Publikation des US-Bundesamtes zur späteren HIV-AIDS-Theorie ausschließlich und einseitig eine virale Krankheitsursache unterstellt wurde (CDC, 1981). Diese Strategie der Verleugnung und Verdeckung der komplexen Krankheitsvorgeschichte der Risikopatienten einschließlich der Kunstfehler der einschlägigen klinischen Medizin wurde von der US-Regierung mit dem nachweislich größten Kapitaleinsatz der Medizingeschichte abgedeckt. Allerdings wären die im Falle einer wahrheitsgemäßen Aufarbeitung der komplexen medizinischen Kunstfehler vermutlich zu zahlenden Regreßkosten für die US-Pharmakonzerne noch wesentlich höher ausgefallen. Diese Konsequenzen hat der damalige Schutzpatron der US-Pharmaindustrie und frühere Direktor eines Pharmakonzerns, US-Vizepräsident George Bush, zu verhindern gewußt und statt dessen die finanziellen Weichen für den weltweiten, lukrativen Markt zur Bekämpfung des „Menschheitsfeindes Nr. 1“ (Originalton US-Präsident Ronald Reagan), nämlich des HIV, gestellt.

Entscheidender Teil der Strategie des politisch-pharmazeutisch-medizinischen Komplexes ist bis zum heutigen Tage gewesen, daß regierungsnahe Experten in den westlichen Ländern (wie Dr. Gallo und Dr. Fauci von den Nationalen Gesundheitsinstituten der USA (NIH) oder Dr. Kurth und Dr. Löwer vom Bundesamt) als Obergutachter die Kanalisation der immensen Gelder für Forschung, Behandlung und Prävention in die gewünschte Richtung steuern konnten.

Die weiteren Behauptungen von Dr. Löwer in Punkt Nr. 3 und 6 über die „wesentlichen Befunde, die AIDS beweisen und nach meiner Auffassung den Zusammenhang mit einer HIV-Infektion belegen“ sind auf dem Hintergrund dieser Verdeckung medizinischer Kunstfehler leicht als vorsätzliche Irreführung zu belegen, um die Diskussion über das folgenschwere Versagen der modernen Medizin im Keim zu ersticken.

1. Dr. Löwer behauptet in Punkt 2, daß „die Analyse der ersten Fälle von AIDS unter homosexuellen Männern in Kalifornien ergab, daß zwischen einem Großteil von ihnen sexuelle Kontakte bestanden (MMWR 31, 305-307, 18. Juni 1982).“

Wahr ist, daß im historisch ersten Bericht des CDC (CDC, 1981) über fünf homosexuelle Patienten mit einer ãopportunistischenÒ Infektion berichtet wird und betont wird, daß diese Patienten, alle wohnhaft in Los Angeles, sich nicht persönlich kannten (einer dieser Männer lebt noch heute und ist den Verfassern persönlich bekannt).

Wahr ist andererseits, daß angesichts der Promiskuität homosexueller Männer in den Metropolen „zwischen einem Groß- teil von ihnen sexuelle Kontakte bestanden“. Wahr ist aber auch, daß diese Männer vor allem langjährig ungeschützten rezeptiven Analverkehr und extreme Formen des chemischen Sex-Dopings ausgeübt hatten. Wahr ist ebenso, daß diese Patienten wegen extrem hoher Infektiösität mit sehr kurzzeitigen Regenerationszeiten zwischen den Infektionsschüben mit exzessiven Mengen Antibiotika, Chemotherapeutika (vor allem Folsäurehemmer wie TMP/SMX), Antiparasitika und Antivirustatika behandelt wurden (Root-Bernstein, 1993).

Alle diese bekannten Risikofaktoren auszublenden und als einzig denkbare Ursache der „Erkrankung AIDS“ ein angeblich neu aufgetretenes Retrovirus zu propagieren, ist augenscheinlich nur aus der verengten Optik regierungsamtlicher Laborvirologen wie Dr. Löwer und seiner Kollegen nachzuvollziehen.

2. Dr. Löwer behauptet weiterhin in Punkt 2: „Im Dezember 1982 wurde auch erkannt, daß AIDS im Zusammenhang mit Bluttransfussionen auftreten kann (MMWR 31, 652-654, 10. Dezember 1982).“
Wahr ist, daß in den USA bei massiv Mehrfach-Infundierten bis Dezember 1982 weder eine autoptisch gesicherte Pneumocysten-Lungenentzündung (PCP) noch ein Kaposi-Sarkom (KS) diagnostiziert wurde. Das Auftreten von PCP und/oder KS bei homosexuellen Männern war bis dahin in mehr als 90% der Krankheitsfälle der klinische Anlaß für die Kunstdiagnose „Erkrankung AIDS“. Als einzige klinische Gemeinsamkeit zwischen den erkrankten Männern und Transfusionsempfängern wurde die unspezifische Verminderung einer Untergruppe der thymusabhängigen Immunzellen (T4-Zellen) festgestellt. Dieser Befund ist jedoch als unspezifisch anzusehen gewesen, da nur ca. 2-4% der T4-Zellen im Blutserum zirkulieren und jeder akute und chronische Streß (und viele andere Einflußfaktoren) zu einer meßbaren Abnahme dieser Zellart führt. Diese immunologischen Befunde „nur durch die Existenz eines infektiösen Erregers überzeugend erklären“ (Dr. Löwer) zu wollen, ist in jeder Hinsicht eine geradezu absurde Verdrehung der naturwissenschaftlichen Logik.


Allerdings wird jede noch so willkürliche Interpretation geläufiger medizinischer Befunde von den „Herren des großen Geldes“ benutzt, wenn sie nur scheinbar das Konstrukt „Erkrankung AIDS“ bestätigt. Solange die massenpsychologische Angst-Inszenierung „Erkrankung AIDS“ und „HIV-Infektion“ wirksam ist, wird jede beliebige naturwissenschaftlich-medizinische Unschärfe als Beweismittel vermarktet.

Da niemand zu verleugnen vermag, daß mehrfachinfizierte und biochemisch gedopte Menschen sowie Transfusionsempfänger mit lebensbedrohlicher Grunderkrankung (warum sonst Bluttransfusionen in Maximaldosierung?) unter schwerwiegendem Streß stehen, ist es ein abenteuerlicher Vorgang (das angebliche Retrovirus HIV war Ende 1982 noch nicht entdeckt!) aus diesem Grunde Patienten mit variablem T-Zellstatus mit einem angeblich unabweisbaren Todesurteil aufgrund der „Erkrankung AIDS“ zu konfrontieren.

3. Dr. Löwer teilt in Punkt 3 als „Beweis für AIDS“ mit: „Sehr bald wurde auch festgestellt, daß auch Bluter an AIDS erkranken können (MMWR 31, 365-367, 16. Juli 1982)“. Wahr ist, daß bis Ende 1982 11 (in Worten: elf) von 20000 (in Worten: zwanzigtausend) männlichen Bluterkranken in den USA klinisch als AIDS eingestuft wurden. Da man annimmt, daß mindestens 3% der männlichen US-Bevölkerung eine homosexuelle oder bisexuelle Präferenz aufweisen, war von mindestens 600 homosexuellen Blutern auszugehen. Ob die elf bluterkranken „AIDS-Fälle“ homosexuelle Männer waren, darüber schweigt der CDC-Bericht, der von Dr. Löwer zitiert wird.

Ebenso bleibt klinisch völlig unklar, was die CDC-Virologen unter der „Erkrankung AIDS“ bei Blutern eigentlich subsumieren wollen. Auch im Falle der Bluter scheint den Staatsmedizinern des US-Bundesamtes die unspezifische, vom Lebensalter und der Gesamtmenge von injizierten Gerinnungseiweißkonzentraten abhängige Verminderung der T4-Immunzellen im Blutserum als Beweismittel für eine so schwerwiegende Behauptung einer absolut tödlichen, durch Sex und Blut auf jedermann übertragbaren Massenseuche auszureichen.

4. Dr. Löwer stellt weiterhin in Punkt 3 fest: „Gemeinsames Merkmal der Bluter ist, daß sie mit einem Blutprodukt, dem Faktor VIII behandelt werden. Da dieser Faktor sterilfiltriert wird (durch angeblich bakteriendichte Plasma-Pherese-Filter. D. Verf.), wodurch Bakterien und andere größere Erreger sicher entfernt werden, kann es sich bei dem in diesem Blutprodukt enthaltenen infektiösen Agens nur um ein Virus handeln. Bereits 1982 konnte daher als gesichert gelten, daß ein Virus AIDS verursacht.“

Wahr ist, daß durch Plasma-Pherese-Filter sehr wohl Bakterien passieren können (beispielsweise Mykoplasmen, die Dr. Löwer unter Punkt 7 im Zusammenhang mit Überlegungen des Mitkonstrukteurs des Retrovirus HIV, Dr. Montagnier, selbst erwähnt). Wiederum konstruiert der Laborexperte der Bundesregierung aus den dürftigen Befunden einer unspezifischen Immunzellveränderung (zu dessen Verständnis es keineswegs einer hypothetischen Zellzerstörung durch ein noch unerkanntes Virus als zwingender Erklärung bedarf) und einer spezifischen Erkrankung (im wesentlichen eine nicht genauer abgeklärte Form der Lungenentzündung, welche im Prinzip einer von 60 möglichen Formen von Lungenentzündung zugeordnet werden könnte; sowie Mund-Soor) eine reduktionistische Ursachenkette bei Blutern, um mit dieser ärmlichen Befundlage dogmatisch behaupten zu können: „Bereits 1982 konnte daher als gesichert gelten, daß ein Virus AIDS verursacht.“ (Dr. Löwer).

Dr. Löwer unterschlägt jedoch die unleugbare Tatsache, daß bis heute niemand, auch keiner seiner US-Kollegen, auch nicht mit den raffiniertesten gentechnischen Tricks, in den gefriergetrockneten Gerinnungseiweißkonzentraten irgendeine Spur eines retroviralen Genoms nachweisen konnte (CDC, 1995).

Bereits 1982 und ebenso im Jahre 1995 ist die Behauptung, daß durch Gerinnungseiweißkonzentrate Retroviren übertragen werden, welche die T4-Immunzellen zerstören und deshalb tödliche Folgeinfektionen und Tumore provozieren, als völlig unbewiesene Hypothese anzusehen, die naturwissenschaftlichen Beweismethoden bisher nicht standgehalten hat (Papadopulos-Eleopulos, 1995a, P.H. Duesberg, 1995).

Dr. Löwer schlußfolgert in Punkt 6: „Anders läßt sich nicht erklären, weswegen nur Bluter, die HIV-infiziert sind, AIDS entwickeln und weswegen nur Kinder von HIV-infizierten Müttern, und nur dann, wenn sie selbst mit HIV perinatal (vor, während oder nach der Geburt. D. Verf.) infiziert wurden, an AIDS erkranken.“

Wahr ist, daß der Laborbefund „HIV-infiziert“, fast ausschließlich bei den in der westlichen Welt am stärksten infektiös und toxisch belasteten gruppenspezifischen Patienten erhoben, zunächst einmal nichts anderes bedeutet, als einen erhöhten Mix von kreuzreagierenden Antikörpern im Blutserum der betroffenen Patienten über eine willkürlich gesetzte Grenze hinaus (siehe unten). Angesichts der Extrembelastung der Bluter (in der Bundesrepublik Deutschland waren beispielsweise bereits 1980, laut Bundesgesundheitsamt nahezu 100% der Bluter seropositiv für Hepatitis-Viren) sind erhöhte Antikörperspiegel in dieser Patientengruppe zu erwarten.

Veränderungen des T4-Immunzellstatus sind jedoch bei Blutern keineswegs von der Höhe dieser Antikörperspiegel abhängig, wie zahlreiche klinische Studien beweisen. Es besteht jedoch eine relative Korrelation zwischen der Höhe des Antikörperspiegels als Ausdruck der Gesamtbelastung des Organismus, da nach Verabreichung von hochgereinigten Gerinnungseiweißkonzentraten die Antikörperspiegel sich wieder vermindern und die allgemeine Krankheitsbereitschaft drastisch zurückgeht.

Immungeschwächte Mütter bekommen immungeschwächte Kinder…

Ebenso wahr ist, daß die 8-10 Neugeborenen und Kleinkinder in der Bundesrepublik, die jährlich mit der Kunstdiagnose „Erkrankung AIDS“ etikettiert werden, bereits im Mutterleib schwerwiegend vorgeschädigt waren, da ihre Mütter toxisch und infektiös in hohem Maße vorbelastet waren (Bunikowski et al., 1995). Da der Immunschutz der Neugeborenen im wesentlichen in den ersten 15 Lebensmonaten von der Übertragung funktionsfähiger Immunkörper seitens der Mutter abhängig ist, bis der Säugling genügend eigene funktionsfähige Immunzellen gebildet hat, sind diese „Kinder von HIV-Infizierten Müttern“ (Dr. Löwer) in doppelter Hinsicht für die Entwicklung von spezifischen Infektionen disponiert:

a) Die Mütter übertragen ihren Neugeborenen zu wenig oder funktionsverminderte Immunzellen, da sie selbst vorgeschädigt sind.

b) Die Vorläuferzellen der T4-Zellen im Thymus (und wahrscheinlich ebenso die Vorläuferzellen der B-Zellen, die im Knochenmark gebildet werden und für die Bildung von Antikörpern zuständig sind) werden bereits in der Embryonalzeit durch die Infektiösität und chronische Intoxikation der Mutter sowie durch zelltötende Chemotherapie, wie beispielsweise die Verabreichung von Folsäurehemmern an die Mutter, in der Schwangerschaft geschädigt.

Im Lichte dieser Tatsachen läßt sich vor allem das breite Spektrum der bakteriellen Infektionen im Kleinkindalter bis zu 2 Jahren der „HIV-infizierten Kinder“ erklären. Im Gegensatz zur Erwachsenenform der Kunstdiagnose „Erkrankung AIDS“ zeichnet sich die kindliche „Erkrankung AIDS“ durch die Tatsache aus, daß die betroffenen Kinder nach Überwindung der mangelnden Ausstattung mit funktionsfähigen Immunkörpern im Prinzip gute Überlebenschancen hätten, wenn sie nicht Opfer der medizinischen Zwangslogik des Konstruktes „HIV-Infektion“ und „AIDS-Erkrankung“ werden, indem sie langfristig mit zelltötenden DNA-Blockern, wie AZT und anderen Nukleosidanalogen (z.B. ddI, ddC) zur prophylaktischen Bekämpfung der „HIV-Infektion“ traktiert werden (Lauritsen, J., 1990, 1993).

In den USA war bereits in den 70er Jahren (vor der AZT-Ära) nachgewiesen worden, daß die Neugeborenen intravenös drogenabhängiger Mütter eine um das 3-fache erhöhte Sterblichkeit aufwiesen, die überlebenden Kinder sich jedoch von der frühkindlichen Streßphase bei Nachreifung der Immunzellen wieder erholen konnten. Auch die bisherigen klinischen Langzeit-Verlaufsdaten der „HIV-infizierten Kinder“ bestätigen keinesfalls die Voraussage der fatalistischen HIV-AIDS-Theorie (falls sie von iatrogenen Intoxikationen verschont bleiben).

6. Dr. Löwer stellt schließlich unter Punkt 6 scheinbar zwingend fest: „Die oft angegebenen Ursachen für AIDS (chronische Unterernährung, aggressive Medikamenten-Behandlung, Medikamentenvergiftungen, Infektionen (gemeint sind andere als die mit HIV), spezifische und generelle Hygiene-Probleme, Drogenkonsum) können in diesen Patientengruppen die AIDS-Erkrankung nicht erklären.“

Es ist wohl wahr, daß die „AIDS-Erkrankung“ nicht als einzigartiger und einheitlicher biologischer Tatbestand existiert, sondern nichts anderes darstellt als ein semantisches Kunstwort, das ständig wechselnde Inhalte unter einem gleichbleibenden Etikett in derselben Schublade sammelt. Deshalb können in der Tat „andere“ biologische und medizinische Ursachen dieses semantische Verwirrspiel nicht erklären.

Ein künstliches Konstrukt kann nicht nach den Regeln der naturwissenschaftlichen Logik erklärt werden, sondern einzig durch Aufklärung der Konstruktionsregeln seiner Erfinder. Allerdings können „andere Ursachen“ herangezogen werden zur Erklärung der einzelnen definierten Krankheiten (Nr. 1 bis Nr. 29 aus dem Katalog der unter der Kunstdiagnose „Erkrankung AIDS“ zusammengefaßten Erkrankungen). Z.B. können die „anderen Ursachen“ sehr wohl erklären, warum die in der Bundesrepublik am zweithäufigsten in den Katalog „Erkrankung AIDS“ aufgenommene Krankheitsform, nämlich das Kaposi-Sarkom, bei den gruppenspezifischen Patienten faktisch nur bei Homosexuellen diagnostiziert wird. Die HIV-AIDS-Theorie versagt völlig bei der Erklärung dieser unbestreitbaren Tatsachen.

Ebenso können die trickreichen Hypothesen der Laborvirologen nicht erklären, warum die häufigste „Erkrankung AIDS“, nämlich die PCP, bei homosexuellen Männern dominiert, während sie bei intravenösen Drogenabhängigen mit der Zuschreibung „Erkrankung AIDS“ sehr selten anzutreffen ist (Baumgarten, 1994). Die „anderen Ursachen“ können diese Krankheitszusammenhänge sehr wohl erklären. Wahr ist, daß die gruppen-und länderspezifischen Krankheiten Nr. 1 bis Nr. 29 des Zwangskatalogs „Erkrankung AIDS“ aufgeklärt werden können, wenn sie aus dem künstlichen Konstrukt „Erkrankung AIDS“ und „HIV-Infektion“ herausgelöst werden.Am deutlichsten wird diese Tatsache, wenn man sich vor Augen führt, daß jeder zweite Krankheitsfall aus der Kategorie „Erkrankung AIDS“ in den USA überhaupt nicht nach dem Auftreten einer der definierten Krankheiten Nr. 1 bis Nr. 29 diagnostiziert wird, sondern lediglich nach einer noch im unteren Normalbereich liegenden T4-Immunzellzahl (Papadopulos-Eleopulos et al., 1995b).

Der Grund liegt darin, daß die Kunstdiagnose „Erkrankung AIDS“ den Zugang zu den staatlichen Behandlungsambulanzen öffnet. Auch in Afrika wiederum ist die Kunstdiagnose „Erkrankung AIDS“ nicht von der Definition einer der Krankheiten im Katalog Nr. 1 bis Nr. 29 abhängig, sondern lediglich von unspezifischen Symptomen wie sie vor allem für die in Afrika endemische Tbc., Malaria und Parasitenerkrankungen zutreffen. Insofern ist es absurd, die Kunstdiagnose „Erkrankung AIDS“ statt durch das Konstrukt „HIV-Infektion“ durch „andere Ursachen“ erklären zu wollen, ohne die willkürlich unter der Kunstdiagnose „Erkrankung AIDS“ gebündelten Einzelkrankheiten in ihrem jeweiligen pathophysiologischen und psychosozialen Kontext zu erfassen (Kremer, H., 1994).

7. Dr. Löwer behauptet schließlich: „würden sie (die anderen Ursachen. D. Verf.) zutreffen, müßten AIDS-Erkrankungen ohne HIV-Infektionen beobachtet werden. Behauptungen, daß es solche Erkrankungen gäbe, haben sich nie substantiiert. „Wahr ist, daß bereits 1987 das US-Bundesamt CDC in der bis heute gültigen Neudefinition der „Erkrankung AIDS“ die Falldiagnose AIDS ausdrücklich auch bei negativem oder uneindeutigem HIV-Laborbefundzugelassen hat (CDC, 1987). Grund war die schwerwiegende Feststellung, daß lediglich in 7% der „AIDS-Erkrankungen“ in den „Seuchenzentren“ New York und Kalifornien der Laborbefund „HIV-Infektion“ erhoben worden war.

Außerdem wurden trotz der faktischen Publikationssperre in den Fachzeitschriften (von denen wiederum die übrigen Medien ihrevorgeblichen Fakts beziehen) einige Tausend HIV-negative „Erkrankungen AIDS“ berichtet (Duesberg, 1993).Dr. Löwer flüchtet sich also in die Desinformation der um Auskunftbittenden Bürger, um das Dogma der HIV-AIDS-Theorie aufrechterhalten zu können: „Zusammenfassend läßt sich sagen, daß die vorhandenen Befunde und Daten nur so ausgewertet werden können, daß eine HIV-Infektion die Grundvoraussetzung für die Entstehung der Erkrankung AIDS ist“ (Dr. Löwer).

Regierungsamtliche Meinungsdiktatur

Natürlich läßt sich eine solche Behauptung so sagen, solange man glaubt, das Informationsmonopol zu besitzen. Außerhalb der regierungsamtlichen Meinungsdiktatur läßt sich eine solche Behauptung allerdings nicht beweisen. Da ein willkürliches definitorisches Konstrukt „Erkrankung AIDS“ keine Entsprechung in der (von menschlichen Definitionsakten) unabhängigen Realität besitzen kann, handelt es sich offensichtlich um einen fortgesetzten Akt staatlichen Psychoterrors zum Zwecke der kollektiven Angstausbeutung. Die Folgen einer solchen Angstkampagne gegen die eigene Bevölkerung hat die US-Selbsthilfeorganisation „Projekt AIDS International“ vor der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen mit Recht als „saubere Folter“ angeprangert.

Im Folgenden soll anhand des Vorgehens von Dr. Gallo, Dr. Montagnier und ihren Kollegen (zu denen in Deutschland z.B. Dr. Löwer, sein Chef Prof. Kurth, aber auch die Damen Dr. R.-W. Rübsamen-Waigmann und Dr. K. Mölling gehören) analysiert werden, ob zum Konstrukt „Erkrankung AIDS“ als Pendant auch die Kreation des „menschlichen Immunschwäche Virus (HIV)Ò, als Folgekonstrukt zum Zwecke weltweiter Marktstrategien (unter Ausnützung tatsächlicher gruppenspezifischer oder länderspezifischer Erkrankungen in der Bevölkerung) anzusehen ist. Sieht man sich die Publikationen von Dr. Montagnier und Dr. Gallo und seinen Kollegen an, dann kann man und wird mit Erschrecken feststellen, daß hier zwar dauernd von Viren geredet wird, im Titel der jeweiligen Publikationen sogar schon die Isolation eines solchen Virus behauptet wird, aber in Wirklichkeit überhaupt keine viralen Strukturen identifiziert werden.

In der Tat werden einfach Eiweiße oder zelluläre Strukturen die man darstellen kann ad hoc, d.h. aus dem Stand heraus als virale Eiweiße und Viren definiert. Als Arbeitshypothese hätte so ein Vorgehen bis zum Jahre 1980 noch durchaus eine gewisse Berechtigung gehabt, da von der Mehrheit der Bio-Wissenschaftler eine bestimmte Zellaktivität irrtümlicherweise als Beweis für die Existenz einer besonderen Klasse der Viren, nämlich der Retroviren behauptet wurde.

Ende 1980 und Anfang 1981 war es aber allen Bio-Wissenschaftlern klar, daß diese Aktivität in allen Lebensformen nachweisbar ist und deswegen nicht per se mit einem Virus zu tun haben muß. Trotzdem behauptete dann 1983 eine Mitarbeiterin von Prof. Montagnier (die, nachdem sich herausstellte, daß sich ihre Virus-Idee neben oder sogar gegen die amerikanische Virus-Idee des Prof. Gallo halten kann, von Montagnier in die Bedeutungslosigkeit gedrängt wurde) und eben 1984 Prof. Gallo (dessen Mitarbeiter das gleiche Schicksal ereilte), daß sie einen neuen Virus entdeckt haben, obwohl der einzig meßbare Parameter die Zellaktivität des besagten Enzyms, der Reversen Transkriptase, war. Zelluläre Strukturen, die eine Ähnlichkeit mit Viren aufweisen, wurden fotografiert und behauptet, daß es sich dabei um Viren handelt.

Auch aus der Sicht von 1983 und 1984 und erst recht heute muß dies als eine eindeutige Irreführung betrachtet werden, da bekannt war, daß solche zellulären Strukturen nichts mit Viren zu tun haben. Die „Entdeckung“ der Ursache der „Erkrankung AIDS“ wurde blitzschnell und lautstark der erschrockenen Weltbevölkerung via einer sorgsam vorbereiteten Pressekonferenz verkündet. US-Präsident Reagan erklärte den Krieg gegen AIDS und das „AIDS-Virus“ zum Staatsfeind Nr. 1. Millionen-Beträge wurden noch im gleichen Jahr freigesetzt; Milliardenbeträge in den Folgejahren, die der seriösen Wissenschaft, neben dem enormen Humanpotential an Forschern (ca. 10.000 forsche HIV- und AIDS-gläubige Forscher und Forscherinnen), entzogen wurde. Und wie es sich bei lukrativen „Erfindungen“ gehört, wurde das Patentverfahren zur Sicherung der Einkünfte aus den indirekten AIDS-Tests noch am gleichen Tage der Pressekonferenz eingereicht, lange bevor der Test Marktreife hatte und bevor irgendwelche Untersuchungen und wissenschaftliche Publikationen darüber vorlagen.

Aus diesen unleugbaren Tatsachen und dem Vorgehen der politischen Akteure und ihrer wissenschaftlichen Handlanger wird klar, daß es sich bei „HIV“ um eine reine Erfindung handelt, die ex-kathedra behauptet wurde, um nun endlich das von den AIDS-Machern geforderte Virus zu liefern. Wahr hingegen ist, daß der Glaube an solche fiktiven Viren schon lange gepflegt wurde, nämlich im Milliarden-schweren „Krieg-gegen-Krebs“ des US-Präsidenten Nixon, der nur Verlierer kannte und sang- und klanglos unterging, um wie ein Phönix aus der Asche (der Millionen Krebstoten) als „Krieg-gegen-AIDS“ mit altbekannten Akteuren und Programmen (Vorsicht vor Schwulen, Schwarzen, Prostituierten, denn sie tragen den Krebs in die Bevölkerung) wieder aufzuerstehen.

Wahr ist leider auch, daß eine erst neue Disziplin, nämlich die Immunologie, wesentlich dazu beigetragen hat, dem fragwürdigen Virologen Gallo und seinen Zuarbeitern mit ihren metaphorischen Modellen von Immunfunktionen, die samt und sonders dem Star-Wars-Programm entliehen sind (Killer-Zellen, Helfer-Zellen), das nötige Szenario geliefert zu haben. Diese Denkmodelle, unterlegt mit molekularbiologischen Daten, herausgepreßt aus hochgezüchteten (Inzucht) und lebensbedrohlich zerstrahlten Mäusen oder gleich aus dem Reagenzglas, sollen die komplexe Wirklichkeit im Menschen darstellen und sind in Wirklichkeit nichts anderes als irrelevante statische und lineare Modelle im Sinne Descartes.

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