Impfen Pro & Contra

28.09.2014: Kaiser Wilhelm lehnte Impfungen ab

Zitat: „In dem sich anschliessenden Meinungsaustausch bat jemand aus der Zuhörerschaft um Bestätigung der Mitteilung, dass die Kinder des Kaisers nicht geimpft wurden und um Angabe des Grundes, weshalb die Impfung unterblieb.

Herr Dr. med. Hübner antwortete, dass er bald nach der Geburt des jetzigen Kronprinzen im Jahre 1882 an den Vater desselben, den damaligen Prinzen Wilhelm, eine von ihm über die Schädlichkeit der Impfung abgefasste Broschüre eingesandt habe mit dem Bemerken, dass er es für seine patriotische Pflicht halte, dringend von der Impfung des jüngsten Hohenzollern-Sprösslings abzuraten.

Bald darauf hat Herr Dr. Hübner vom Hofmarschallamte den Bescheid erhalten, dass Prinz Wilhelm, also unser jetziger Kaiser, mit Interesse von dem Inhalt der Broschüre Kenntnis genommen. Das Ergebnis dieser Eingabe war, dass sämtliche Prinzen unseres jetzigen Kaiserhauses ungeimpft sind.“

– Aus dem Buch: “Impf-Friedhof – vom Segen der Impfung” von 1912.

komplett als pdf (50 MB): http://initiativevernunft.twoday.net/stories/6038904/

Kaiser Wilhelm II. mit seinen sechs Söhnen
Foto: Netzfund, public domain. Kaiser Wilhelm II. mit seinen sechs Söhnen

 

Unkorrekte Frage: War die Impfkritik des Kaisers ein Kriegsgrund der Hochfinanz gegen Wilhelms Deutschland, der sich das Motto auf die Fahne geschrieben hatte: „Am deutschen Wesen [Geist] soll die Welt genesen“?

Auch der Prinz von Wales ist gegen Impfen. Ainsworth in London ist der homöopathische Lieferant für Prinz Charles. Schön zu sehen, daß dort z.B. ein Buch zu finden ist mit dem Titel “Raising a vaccine free child” und darüber auf dieser Seite das Wappen vom Prince of Wales (das Helmwappen trägt ja das deutsche Motto: “Ich dien'”). Im United Kingdom gibt keine Impfpflicht. Charles wurde auch schon im international anerkannten Journal “The Lancet” bezüglich der Homöopathie angegriffen. Im UK ist Homöopathie Kassenleistung, nicht nur für Kinder.


Friedrich Wilhelm III., König von Preussen, war gegen Impfzwang
Er hob 1829 die Impfzwang-Verfügung der Regierung zu Düsseldorf auf!

Zit. n. “Der Impfgegner. Monatsschrift für Volksgesundheit und gegen ärztliche Irrlehren”, Berlin. 1. Oktober 1914, S. 140.

Foto: Publich domain. Fair use.
Foto: Publich domain. Fair use.

Weiterführend:
Impfopfer damals
Geschichte des Impfbuches. Was stand früher drin, was heute?
Historische Impfungsscheine und Impfscheine. Der Impf-Aberglaube im Wandel der ZeitImpfen: Ausschluß-Tatbestände im Jahre 19581920: Zwangsimpfung in BöhmenBlattern 1890
Pockenimpfung 1882 nutzlos und schädlich


Hätte Hahnemann geimpft?
Dr. med. Johann Loibner

Vortrag auf dem “58th Congress Liga Medicorum Homoeopathica Internationalis”, Graz, 22.-26. April 2003

Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass es unter den Heilberufen gerade die Homöopathen sind, die zum Thema Impfungen eine zurückhaltende, warnende oder sogar eine gänzlich ablehnende Haltung einnehmen.

Im aktuellen “Complete Repertory“ sind allein unter den Hauptrubriken achtundzwanzig (!) Rubriken zu diesem Punkt aufgelistet. Dieses Thema kann daher von keinem engagierten homöopathischen Arzt übergangen werden.

Gemüt; ANGST; Impfung, nach: thuj.
Kopf; ENTZÜNDUNG; Gehirn, Enzephalitis; Hautausschläge, durch unterdrückte; Ekzem durch Impfung, nach unterdrücktem: bac.
Kopfschmerzen; ALLGEMEIN; Impfung, durch: thuj.
Augen; ENTZÜNDUNG; Impfung, nach: thuj.
Augen; ENTZÜNDUNG; Bindehautenzündung; Impfung, nach: thuj.
Augen; ENTZÜNDUNG; Keratitis, Cornea; Impfung, nach: vac., vario.
Magen; SCHMERZEN; Allgemein; Impfung, nach: Thuj.
Magen; ÜBELKEIT; Impfung, nach: Sil.
Rektum; DURCHFALL; allgemein; Impfung, nach: ant-t., apis, sil., thuj.
Stuhl; BÖNNINGHAUSEN; agg.; Impfung, nach: apisin., thuj.
Atmung; ASTHMATISCH; Impfung, nach: thuj.
Atmung; ASTHMATISCH; Kinder; Impfung, nach: thuj.
Husten; IMPFUNG, nach: thuj.
Extremitäten; ABMAGERUNG; Obere Gliedmaßen; Impfung, nach: maland., thuj.
Extremitäten; HAUTAUSSCHLÄGE; Pusteln; untere Gliedmaßen; Unterschenkel; Impfung, nach: sulph.
Extremitäten; HAUTAUSSCHLÄGE; Varizellen, wie; Impfung, nach: syc-co.
Extremitäten; LÄHMUNG; allgemein; Beine; Impfung, nach: thuj.
Extremitäten; NÄGEL; Beschwerden der; Eiterung; Fingernägel; Impfung, nach: Thuj.
Extremitäten; NAGELGESCHWÜR, Paronychie; allgl&emein; Umlauf; Impfung, nach: Thuj.
Extremitäten; SCHWELLUNG; allgemein; Arme; Schultern; Impfung, nach: apis, thuj.
Extremitäten; SCHWELLUNG; allgemein; Arme; Oberarme; Impfung: Sil., sulph., Thuj.
Schlaf; RUHELOS; Impfung, nach: thuj.
Schlaf; SCHLAFLOSIGKEIT; allgemein; Impfung, nach: mez., thuj.
Haut; HAUTAUSSCHLÄGE; Allgemein; Impfung, nach: crot-h., maland., mez., sars., skook., sulph., vario.
Haut; HAUTAUSSCHLÄGE; Ekzem; Impfung, nach: ammc., kali-m., maland., mez.
Allgemeines; IMPFUNG; nach: acon., ant-t., apis, ars., bac., bapt., bcg, bell., bufo, carc., crot-h., diph., echi., graph., gunp., hep., kali-chl., lac-v., lepro., Maland., med., merc., merc-cy., Mez., nat-bic., ped., phos., psor., rhus-t., sabin., sarr., sars., sep., SIL., skook., SULPH., syc-co., THUJ., Tub., Vac., vario.
Allgemeines; IMPFUNG; nach; Diptherieinfektionen: diph., merc-cy.
Allgemeines; IMPFUNG; nach; Gelbfieber: ars.
Allgemeines; IMPFUNG; nach; Meningitisinfektionen: apis
Allgemeines; IMPFUNG; nach; Pocken: maland., thuj.
Allgemeines; IMPFUNG; nach; Typhus: bapt.
Allgemeines; IMPFUNG; prophylaktisch: sulph., thuj., vario.
Allgemeines; KONVULSIONEN, Spasmen; Impfung, nach: Sil., thuj.


Aus: Complete Repertory, 1999.

 

Lob der Pockenimpfung?

Es gibt aber Stimmen, die behaupten, Hahnemann wäre der Impfung sehr positiv gegenüber gestanden. Sie führen ein Zitat aus dem Organon an, aus dem sie folgern, daß Hahnemann die Impfung sehr begrüßt hätte.

“Bemerkenswert ist übrigens, dass sie (die Menschenpocken) seit der allgemeinen Verbreitung der Jennerschen Kuhpockenimpfung nie wieder unter uns weder so epidemisch noch so bösartig erscheinen, wie vor 40 – 50 Jahren…“

Zitat, § 46 Organon.

Warum nimmt Hahnemann die Idee der Kuhpockenimpfung so positiv auf?

In den Kapiteln, die dem § 46 vorausgehen, erläutert er ausführlich das Phänomen, dass bestehende Krankheitssymptome durch Hinzukommen einer neuen Krankheit vorübergehend oder auf Dauer verschwinden. Er führt die Erfahrungen von Dezoteux, Leroy und Wendt an. Diese hatten beobachtet, dass es nach der Pockenimpfung zu Heilungen von Krankheiten kam, die vorher bestanden hatten. Es geht Hahnemann hier vor allem um die Bestätigung der von ihm entdeckten Ähnlichkeitsregel. Diese Berichte bestärkten ihn also in seinem neuen Heilprinzip vom Auslöschen einer Krankheit durch eine ähnliche und kamen ihm in diesem Zusammenhang sehr gelegen.

Die Formulierung – nie wieder so epidemisch, wie vor 40 oder 50 Jahren – ist ein Hinweis auf unsichere Zahlen; dies klingt eher nach “hörensagen”. Zu Hahnemanns Zeit gab es noch wenig verlässliche epidemiologische Daten. Zuverlässigere Zahlen sind erst nach Hahnemann entstanden. Meldungen, daßs es ein Mittel gegen diese furchtbare Krankheit gäbe, wurden verständlicherweise mit großer Hoffnung aufgenommen. Spätere, schwere Pockenepidemien wie jene in Deutschland um 1870 hat Hahnemann nicht mehr erlebt.

Die Pockenimpfungen wurden außerdem lange Zeit von Nichtärzten, den so genannten “Inokulatoren“ durchgeführt. Erst allmählich, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die Impfungen von eigens dafür vorgesehenen Ärzten vorgenommen. Hahnemann selbst hat also mit Sicherheit nie Impfungen durchgeführt.

Genaue Kenntnis der Arzneien?

Gibt es andere Aussagen Hahnemanns, aus denen man schlüssig folgern kann, ob er Impfungen begrüßt oder abgelehnt hätte? Im Vorwort zur 6. Auflage schreibt Hahnemann:

Die Homöopathie vermeidet daher selbst die mindeste Schwächung… Daher bedient sie sich zum Heilen nur solcher Arzneien, deren Vermögen, das Befinden dynamisch zu verändern und umzustimmen sie genau kennt.“

Kann man von einem Impfstoff sagen, dass wir seine Wirkung genau kennen? Der Impfstoff ist eine lebende Kultur, welcher Substanzen (Stabilisatoren) beigesetzt werden, die ein Eigenleben dieser Kultur verhindern sollen. Diese toxischen Stoffe, wie Quecksilber, Aluminium, organische Lösungsmittel etc. rufen wohl bei jedem homöopathisch versierten Arzt Assoziationen an bekannte Arzneimittelkrankheiten hervor.
Die Kultur des Impfstoffes gedeiht auf einem fremden Individuum; Hühnereiweiß, Affennieren, menschliche Embryonen.

Sie enthält auf jeden Fall Spuren von Fremdeiweiß. Jeder erfahrene Homöopath weiß um die Bedeutung der Individualität. Erst die heutigen Erfahrungen mit der Abstoßungsreaktion nach Heterotransplantationen haben uns gezeigt, welche Belastung das Fremdeiweiß für das Individuum bedeutet. Was nun dieses biologische Medium im geimpften Körper auslöst, erfahren wir immer erst nach der Impfung. In der Anmerkung zu diesem Punkt führt Hahnemann aus: sie (die Homöopathie) gibt einfache Arzneien, die sie genau kennt und keine Gemische.“

Wer hat die Seuchen ausgerottet?

“Er ist zugleich ein Erhalter der Gesundheit, wenn er die Dinge kennt, welche die Gesundheit stören und die Krankheit erzeugen und sie von den gesunden Menschen zu entfernen weiß.“

§ 4 Organon.

Echte Prävention verlangt das Wissen um die Lebensbedingungen, die zur Krankheit führen. Weltweit und unabhängig von allen Zeiten herrscht über die wesentlichen Ursachen von Krankheit und Seuchen eine einheitliche Auffassung. Dies betrifft die ausreichende Versorgung mit frischen Nahrungsmitteln und ausgewogene Ernährung, menschenwürdige Wohnungsverhältnisse, entsprechende Kleidung um sich gegen Kälte und Hitze zu schützen, reines Trinkwasser, Möglichkeiten, Kleider und den Körper sauber zu halten und die wirksame Entsorgung der Abfälle, funktionierende Kanalisation und so fort. Nicht zu vergessen sind der soziale Friede und die Bedingungen der Arbeit, der familiäre Zusammenhalt und gesellschaftliche Ordnung.

Es leuchtet wohl jedem ein, dass in Zeiten der Hungersnot, durch Zerstörungen aller zivilisatorischen Einrichtungen durch Kriege, bei mangelnder Krankenpflege die Bereitschaft für Seuchen ansteigt und die allgemeine, gesundheitliche Verfassung der Bevölkerung leidet. Diese allseits anerkannten Zusammenhänge zwischen Lebensumständen und Krankheitsentstehung erscheinen jedem Heilkundigen klar. Doch durch eine ständige, bewusst betriebene Propaganda wird selbst bei homöopathisch tätigen Ärzten die rechte Sicht der Dinge getrübt. Es darf daher nicht überraschen, dass zunächst auch manche Homöopathen den Rückgang der Seuchen auf die Wirkungen der Impfungen zurückführen.

Es ist längst bekannt, dass sowohl die Seuchen wie auch die Sterblichkeit bei Infektionskrankheiten wie Masern, Diphtherie etc. schon vor Einführung der Impfungen deutlich zurückgegangen waren. Diese Entwicklung hatte eingesetzt, nachdem es infolge des technischen Fortschritts, der sozialen Verbesserungen und der allgemeinen hygienischen Erkenntnisse möglich wurde, die Grundbedürfnisse der Menschen zu decken.

Als Beihilfe zur Heilung dienen dem Arzt:
1. bei akuten Krankheiten die Daten der wahrscheinlichsten Veranlassung
2. bei chronischen Krankheiten die bedeutungsvollsten Momente aus der ganzen Krankheitsgeschichte

Seuchen, Homöopathie
Bild: Hunger und Vergiftung, Michael Diepold, Graz 2000.
Primum nihil nocere

Es ist unleugbar, daß zahllose Menschen durch Impfungen ihr Leben und ihre Gesundheit verloren haben. Was bedeutet es, wenn ein Arzt selbst erlebt hat, daß gesunde Menschen durch Impfungen verstorben, zu Krüppeln oder chronisch krank gemacht wurden?

Warum hätte Hahnemann nach den ersten Erfahrungen seiner ärztlichen Praxis diese Tätigkeit wieder eingestellt? Hätte er sich mit den Schultern zuckend auf die damaligen Lehrmeinungen berufen, wenn durch die gängigen Applikationen von damals die Menschen krank wurden und weiterhin schädliche Methoden angewandt?

Ist es überhaupt denkbar, dass er, wenn er mit eigenen Augen die ersten Krankheitszeichen durch Impfungen beobachtet hätte, sich auf eine allgemein vertretene Hypothese berufen und unbekümmert weitergeimpft hätte? Die Feinfühligkeit und Verantwortung den Kranken gegenüber beweist Hahnemann bei den Anleitungen zu den Arzneimittelprüfungen. Im § 137 des Organons führt er im Hinblick auf Arzneiwirkungen unter anderem aus:

“Nicht unerwähnt sei die Gefahr derselben für den Prüfer (Probanden), die demjenigen, welcher Achtung vor der Menschheit hat und auch den geringsten im Volk für seinen Bruder schätzt, nicht gleichgültig sein kann.“

§ 137 Organon.

Wer kann sich vorstellen, daß Hahnemann die Arzneimittelprüfungen fortgeführt hätte, wenn es dabei zu ernster Erkrankung gekommen oder sogar den ersten Toten gegeben hätte. Hätte er sich nicht mit Recht auf das viel strapazierte Argument der Schaden – Risiko – Abwägung berufen können?

Noch deutlicher wird Hahnemann im Vorwort zum Organon, wenn sich die Vertreter einer medizinischen Richtung leichtfertig über die Schäden durch die Behandlung hinwegsetzen:

“Wenn man gegen die Mahnung des Gewissens gehörig unempfindlich geworden ist, ist dies ein sehr leichtes Unterfangen.“

Vorwort zur 6. Ausgabe.

Der Beginn der Krankheit

Schließlich kommen wir noch zu einem Punkt im Organon, den kein homöopathischer Arzt übersehen wird. Es geht um die Untersuchung des Kranken und hier speziell um die auslösende Krankheitsursache.

“Als Beihilfe zur Heilung dienen dem Arzt:
1. bei akuten Krankheiten die Daten der wahrscheinlichsten Veranlassung
2. bei chronischen Krankheiten die bedeutungsvollsten Momente aus der ganzen Krankheitsgeschichte

§ 5 Organon.

Wenn nun der Patient dem Arzt erzählt, daß die betreffende Erkrankung nach der Impfung und durch kein anderes Ereignis sonst begonnen hat, kann da der homöopathische Arzt weghören? Vor allem dann, wenn es der Kranke spontan und mit großer Emotion vorbringt. Darüber hinaus ist bei der ergänzenden Exploration nach den Impfungen gesondert zu fragen. Oft getrauen sich die Patienten dieses Thema gar nicht zu erwähnen, weil das bestimmte Ärzte nicht hören wollen.

Häufig ist es den Patienten nicht bekannt, dass Krankheiten durch Impfungen ausgelöst oder verursacht werden. Die sorgfältig durchgeführte Anamnese jedes – auch nicht homöopathischen – Arztes muss daher durch das Thema Impfung ergänzt werden. War die Impfung sicher das auslösende Ereignis? Muß ein Arzt erst auf ein Gutachten einer behördlich berufenen Autorität warten, um einen medizinischen Schluß zu erwägen? Dient es der Wissenschaft, aus Rücksicht auf eine gepriesene Hypothese über Tatsachen hinwegzugehen?

Hypothesen und Heilkunde

Jenner hatte bekanntlich verkündet, daß eine einzige Pockenimpfung lebenslangen Schutz vor einer weiteren Pockenerkrankung bewirke. Nachdem aber in verschiedenen Regionen bei nachfolgenden Pockenepidemien die Geimpften ebenso erkrankten, mußte er diese Meinung revidieren. Die Lehrmeinung von der lebenslangen Immunität geht auf die Beobachtung zurück, dass bestimmte exanthematische Kinderkrankheiten meistens nur einmal auftreten.

Auch Hahnemann schreibt im § 73 über die Einteilung der akuten Krankheiten…

die entweder den Menschen nur einmal befallen, wie die Menschenpocken, die Masern, der Keuchhusten, das glatte, hellrote Scharlachfieber des Sydenham, der Mumps etc…”

Hier wiederholt er einen schon damals geltenden Lehrsatz, der falsch ist, der auch noch heute von der Elementarschule bis zur Hochschule gelehrt wird und offenbar von einer oberflächlichen Beobachtung herrührt. Jeder Arzt mit einer längeren Praxis erlebt, daß auch diese Kinderkrankheiten mehr als einmal auftreten können. Gerade dieser Lehrsatz aber, daß eine durchgemachte Infektionskrankheit eine lebenslange Immunität hinterlasse, wird von den Vertretern der Impfung rein spekulativ auf alle möglichen Krankheiten analog angewandt.

Um die Idee von der Schutzwirkung durch die Pockenimpfung aufrecht zu erhalten, wurden die “Auffrischimpfungen” geschaffen.
Auch weitere Kapitel der Theorien, welche die Schutzwirkung durch Impfungen begründen sollen, wurden immer fragwürdiger. So wurde die Fähigkeit des menschlichen Organismus, Antitoxin zu bilden, auf die Emil Behring die Serumtherapie um 1900 aufbaute, fünfundzwanzig Jahre später durch den Toxikologen L.Levin, allen Homöopathen bestens bekannt, widerlegt. Auch die Vorstellung von den neutralisierenden Antikörpern ist höchstens ein Denkmodell, entspricht aber in keinem Fall dem Stand des heutigen Wissens aus der Molekularbiologie.
– So muss ich diesen Absatz mit dem folgenden Zitat Hahnemanns schließen:

“Keine Beschäftigung ist nach Ansicht aller Zeiten einmütiger für eine Vermutungskunst (ars conjecturalis) erklärt worden als die Arzneikunst.“

Vorerinnerung zur 1. Auflage von 1810.

Zusammenfassung

Jeder, der seine Patienten vorwiegend nach der homöopathischen Heilmethode behandelt, wird sich mit dem Problem Impfung beschäftigen müssen. Je nach Erfahrung und Stand des Wissens wird sich daher eine zumindest kritische Einstellung oder Ablehnung zu einzelnen Impfungen oder Impfungen prinzipiell entwickeln.

Die Hauptgründe hiefür liegen im besonderen Anspruch der Homöotherapie. Jeder, dernach dieser Methode arbeitet, folgt bestimmten Anforderungen dieser Heilrichtung. Diese sind im Wesentlichen:

Vor jeder Arzneitherapie erkennen, was die Gesundheit schwächt und alles vermeiden, was die Krankheit fördert
Das Vermeiden von Schäden durch die Therapie selbst – primum nihil nocere
Genaue Kenntnis der zu verordnenden Heilmittel
Sorgfältiges Studium der KrankengeschichteEingehen auf die Angaben des Patienten
Ernsthaftes, ständiges Revidieren der bisherigen Erfahrungen und des aktuellen medizinischen Wissens

Ob Hahnemann je geimpft oder wieder geimpft hätte? Diese Frage ist wohl nur von denjenigen zu beantworten, die nach seinem Geist ihre Kranken behandeln. Dazu nun wirklich das letzte Zitat, diesmal nicht von Hahnemann.

James Tyler Kent und das Impfen:

Ich habe das Für und Wider des Impfens untersucht und nach mehrjährigen Beobachtungen und genauer Abwägung der Verhältnisse bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die Beweise, die für das Impfen sprechen, sehr zweifelhaft sind. Dagegen hat die Impfung einen ungeheueren Beitrag dazu geleistet die Individuen und die ganze Menschheit zu schädigen. Durch sie wurden viele Menschen krank, sie hat viele Geschwüre hervorgerufen und sie hat, daran zweifele ich nicht, viele konstitutionelle Beschwerden verschleiert.

Wenn ich all´ dies abwäge, sehe ich keinen Grund, warum ich das Impfen befürworten könnte. Ich habe mich seit vielen Jahren dem Impfen verweigert und möchte sich ein Patient unbedingt impfen lassen, so muss er sich eben an jemand anderen wenden. Ich übernehme die Verantwortung nicht. Eine ganze Reihe von Arzneien habe ich prophylaktisch angewandt, solange die Krankheit noch vorherrschte und so besitze ich mehrere Beweise dafür, dass das angezeigte Mittel die Krankheit verhütet.

Erschienen in: “The Homeopathic Recorder”, Vol. XVI, No.12, 1901.

Quellen: Samuel Hahnemann, Organon der Heilkunst, Ausgabe 6B, 2. Auflage, 1978, Haug Verlag
Stefan Winkle, Kulturgeschichte der Seuchen, 1997, Artemis&Winkler, Düsseldorf/Zürich
Louis Lewin, Gifte und Vergiftungen, 6. Auflage, 1992, Haug Verlag
Hartmut Heine, Lehrbuch der biologischen Medizin, 2. Auflage, Hippokrates Verlag

– Einige stillschweigende Korrekturen von Scanfehlern durch Red.


10.02.2015: Thomas Yo Nal Lang: Eine Kurze Kritik des Impfmythos

Bild: www.freepik.com
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Meine kurze Kritik zur Sachlage des Impfmythos:

Solange kein eindeutiger, direkter Beweis für den Nutzen einer Impfung vorliegt (valider Nachweis der Übertragung von Krankheitserregern, valide Nutzen-Risiko-Analyse, valider Nachweis von krankmachenden Viren, die nicht harmlose Transport-Eiweiße sind), bleibt das Impfen ein „Glaubensbekenntnis“, d.h. es wird GEGLAUBT, daß Impfen vor Krankheiten schützt und sie ausrottet, ohne dies jemals bewiesen zu haben.

Als Beleg gilt bisher: Da die Kinderlähmung (oder andere Krankheiten) zurückgegangen ist, muss das an der Impfung liegen, da das zeitgleich sei. Es ist aber nicht zeitgleich, denn die Kinderlähmung ging schon vorher zurück.

Dasselbe gilt für andere Statistiken, die als „Beweis“ bemüht werden. Statistiken müssen richtig angeordnet werden, wenn sie überhaupt Beweischarakter annehmen sollen. In den typischen Statistiken werden jedoch viele Faktoren ignoriert, die dort zwingend hineingehören.

Die Argumentation sollte deshalb über den eindeutig nicht nachweisbaren Nutzen einer Impfung hinausgehen. Hier handelt es sich um einen Nachweis, der nicht möglich ist. Man kann keine zwei Menschen (einer geimpft, einer nicht geimpft) als Nachweis zitieren, denn jeder Mensch hat einen anderen Lebensverlauf, einen anderen Charakter, andere Lebensumstände… Damit ist ein Vergleich solange nicht möglich, wie wir nicht fähig sind, die Ursache, generell zu erkranken, nicht beibringen können. Wir sind bis heute in Unkenntnis über die wahre Biologie und die Ursache und den Sinn von Krankheiten.

Wenn zwei Menschen auf einen Tuberkulose-Kranken treffen und seine Atemluft ebenfalls einatmen, werden nicht zwangsläufig beide erkranken. Was also macht die Voraussetzung aus, überhaupt zu erkranken? Diese Frage ist in der herrschenden Lehrmeinung ungeklärt. Ihre Antworten sind Theorien, die andere Theorien begründen. Wie übrigens auch das Impfen auf einer Theorie basiert, nicht auf wissenschaftlichen Fakten, obwohl sie uns von den Impfern in der Verkleidung und Sprache der Wissenschaft verkauft werden.

Somit ist die Argumentationsbasis der Kritik am Impfmythos die der Impf-Evidenz. Bakterien und Viren könnten theoretisch die Ursache einer Krankheit sein, dies ist aber nicht belegt. Zweifellos trifft man bei einer Tuberkulose auch Tuberkel-Bakterien an, aber deren Anwesenheit ist nicht zwangsläufig die Ursache. Ihre Anwesenheit könnte auch die Folge sein. Ein Beweis ist unmöglich, denn wir können dem Körper beim Krankheitsverlauf nicht zuschauen. Wir können nur mit Labor-Proben zwischendurch einen Status erheben, aber ein Status ist kein Verlauf.

Ein Status ist ein Ist-Bestand zu einem bestimmten Zeitpunkt. Was zu diesem Status geführt hat, ist unklar und wird mit Theorien gefüllt, die ihrerseits aber nicht zutreffend sein müssen. Es sind eben nur Theorien, wie auch die Evolutionstheorie oder die Quantentheorie und keine Gesetzmäßigkeiten, wie etwa die Gravitation, an die niemand glauben muß.

– Zusammenfassung und Ergänzung des Autorsy aus Gabriele Sielmann: “Kompendium der Heilmethoden – 1.1.2.0.b Impfen – die Gegenargumentation”.


Die Beweislage zum Impfen zu Beginn des Dritten Jahrtausends

1. Bei jeder Impfung werden Schwermetalle (Quecksilber, Aluminium) und andere Gifte unter Umgehung der natürlichen Entgiftungsstrukturen des Körpers implantiert, die lebenslänglich mehr oder weniger schädigend u.a. als deponierte Nervengifte wirken.

2. Offiziell, staatlicherseits wird die staatlich empfohlene ärztliche Maßnahme des Impfens damit begründet, dass hierdurch vor einer durch Mikroben (Viren, Bakterien u.a.) übertragenen und verursachten Krankheit geschützt wird.

3. Infolge u.a. der klein-klein-Beweisfrage-Aktion seit Oktober 2000 im deutschsprachigen Europa ist bewiesen, dass sämtliche nach Beweisen angefragten zuständigen, u.a. staatliche Stellen wissen:

4. Dass kein in der Medizin als Krankheitserreger behauptetes Virus wissenschaftlich nachgewiesen wurde.

5. Dass über keine in der Medizin als Krankheitsüberträger und –Erreger behaupteten und im menschlichen Körper nachgewiesenen Bakterien eine wissenschaftliche Arbeit existiert, in der überprüfbar ein Wissenschaftler nachweist, dass dieses Bakterium in der Lage ist, unter normaler Sauerstoffversorgung, und nicht nur unter Sauerstoffabschluss, die im lebenden Körper nicht vorkommenden Gifte zu produzieren und damit eine Krankheit auszulösen.

6. In Deutschland wurde bewiesen, dass die Gesundheitsbehörden wissen, dass niemals bei der Gabe eines Impfstoffes (Nervengifte) das u.a. vom Infektionsschutz (IfSG § 2 Nr. 1, 3, 9) geforderte Ziel des „Schutzes vor einer durch einen Krankheitserreger verursachten Krankheit“ wissenschaftlich begründet vermutet werden kann.

7. Unerwünschte Folge- und Nebenwirkungen (Impfschäden) nach der Gabe von Impfstoffen werden nicht systematisch und strukturell erfasst. Es ist bekannt, dass über die Risiken der Gabe von Impfstoffen keine wissenschaftliche Daten und damit Aussagen existieren.

a. Seit Jahrzehnten beweisen die offiziellen Statistiken (Statistisches Bundesamt in Wiesbaden, BRD), dass die Gabe von Impfstoffen nicht als die Ursache des Rückgangs von Kinderkrankheiten behauptet werden kann.
Bei meldepflichtigen Kinderkrankheiten wird nicht erfasst, ob zuvor die Gabe von Impfstoffen zum Schutz vor Krankheiten erfolgte. Es ist bekannt, dass über den Nutzen der Gabe von Impfstoffen keine wissenschaftlichen Daten und Aussagen existieren.

Unter anderem haben nachfolgend benannte Personen und Institutionen Kenntnis von diesen Tatsachen:

In Deutschland:
Alle Mitglieder der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut (RKI) (Vorsitzender: Herr Prof. Dr. Schmitt, Leiter des Sekretariats: Herr Dr. Gernot Rasch).

Deutscher Bundestag (Petitionsausschuss).

Staatsanwaltschaft Stuttgart, Berlin (Turmstraße) GStA und StA München, Münster, Bundesärztekammer.
Ärztlicher Kreisverband Rosenheim, Vors. Herr Dr. Simon Weber.
Frau Angelika Graf, Mitglied des Deutschen Bundestags, SPD Rosenheim

In Österreich:
Landeshauptmann (OÖ) Herr Dr. Pühringer
Landesrätin (OÖ) Frau Dr. Stöger, Frau Dr. Magnet Landessanitätsdirektion.
Herr Dr. Otto Pietta, Präsident der Ärztekammer Österreich und Oberösterreich.
Herr Richter Langwieser, Landgericht Linz. Staatsanwaltschaft Linz.
Herr Prof. Dr. Stemberger, Tropeninstitut Wien

In Südtirol:
Landeshauptmann Herr Dr. Luis Durnwalder.
Landrat Herr Dr. Saurer.
Landesassorat für Gesundheit , Frau Dr. Morosetti, Herr Dr. Peter Kreidt.
Landessanitätsdirektion Bozen, Herr Dr. Simeoni.

Weitere Informationen: www.wissenschafftplus.de

„Impfen – Völkermord im Dritten Jahrtausend?“

ISBN-13: 978-3937342009, 3. Auflage 2003, 304 Seiten 25,00 Euro

Karl Krafeld, Dr. Stefan Lanka, Wissenschaft, Medizin und Menschenrechte e.V.

[Flugblatt vom 12.05.2002. Einige wenige Tippfehler-Korrekturen und Updates von uns.]
Original-Flugblatt: 2002-05-12 Die Beweislage zum Impfen

Siehe auch Flugblätter- und Newsletter-Sammlung des ehem. klein-klein-verlags:
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An alle deutschen Staatsbürger!

Also, an die Menschen, die Verantwortung für sich, die kommenden Generationen und das Gemeinwohl haben. Und die leben wollen.

Impfen ist ein staatliches Verbrechen, welches in Konsequenz das Leben der Menschheit in naher Zukunft absichtlich zerstört!

Weiterlesen: http://www.patientenbund.org/rubriken/andere/aufruf_impfen.htm

Info-Flyer
2002-06-19 An alle deutschen Staatsbürger – Impfen ist ein staatliches Verbrechen
2002-06-19 An alle österreichischen Staatsbürger – Impfen ist ein staatliches Verbrechen

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