Kein Herdenschutz bei Masern

     30.11.2015
   zuletzt geändert: 19.05.2019

Grafik: WHO-Durchimpfungsrate 95% bei Masern

Biostatistiker Dr. Markus Falk fragt:
„Wie soll man damit den Einzelnen schützen? So sieht eine Durchimpfungsrate von 95% aus, wenn jeder für sich, ohne gegenseitige Beeinflussung, die Impfentscheidung trifft. 148×148 Pixel ~ 22.000 Personen. Rot = nicht geimpft, Rest = geimpft und immun.“

Foto: Falk, fair use.

Quelle: Markus Falk, Facebook-Chronik vom 18.05.2019.


Kein Herdenschutz am Beispiel der Maserninzidenz laut RKI-Daten
Jens

Es wird häufig behauptet, daß nur eine hohe Durchimpfungsrate vor den Masern schützt, d. h. die behaupteten krankmachenden Viren „ausgerottet“ werden und damit eine Krankheit beseitigt werden könne, wenn der behauptete Herdenschutz greife.

Darum habe ich einmal die beiden Bundesländer mit den höchsten Impfquoten bei Schulanfängern, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin-Brandenburg, mit den beiden niedrigsten Impfquoten bei Schulanfängern, Baden-Württemberg und Bayern, bezüglich der Veränderung der Erkrankungswahrscheinlichkeit (Inzidenz) im „Masernjahr 2015“ gegenüber den letzten 10 vorausgegangen Jahre verglichen.

Ergebnis: Die Maserninzidenzien sind bei den „impffreudigen“ Brandenburgern um 650 Prozent und in Mecklenburg-Vorpommern um fast 1000 Prozent gestiegen. Gleichzeitig sank die Erkrankungswahrscheinlichkeit bei den „impfmüden“ Baden-Württembergern um fast 10 Prozent und in Bayern sogar um mehr als 30 Prozent.

Also: Weniger Herde = mehr Schutz!

Damit ist der behauptete Herdenschutz oder die Herdenimmunität anhand der offiziellen RKI-Daten selbst widerlegt. Impfen schützt nicht.

Bild: Jens. Mit freundlicher Genehmigung.
Bild: Jens. Mit freundlicher Genehmigung.

Foto: Andrea. Mit freundlicher Genehmigung.
Foto: Andrea. Mit freundlicher Genehmigung.